Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben für Planungsleistungen im Bauwesen. Finden Sie passende Aufträge von Behörden, Kommunen und öffentlichen Auftraggebern in Deutschland.
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1. Verfahrensablauf Das Vergabeverfahren gliedert sich in 3 Stufen. a) Teilnahmewettbewerb In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren bekunden Unternehmen ihr Interesse an einer Teilnahme an dem Verfahren und erbringen u.a. die geforderten Referenzen. Die Ausschluss-, Auswahl- und Eignungskriterien sind über den beigefügten Teilnahmeantrag zu erbringen. Alle erforderlichen / geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind der Bewerbung beizufügen. Kann ein Bewerber nur eine/n einzige/n Erklärung/Nachweis der Ausschlusskriterien nicht erbringen, wird er vom Verfahren ausgeschlossen. Eine Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweise gem. § 56 Abs. 2 VgV sieht der Auftraggeber nur in dem Falle vor, wenn weniger als 5 Bewerber die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Aufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bei einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Teilnehmenden die Ausschlusskriterien separat erfüllen. Die Abgabe eines gemeinsamen Teilnahmeantrags ist jedoch ausreichend. Gem. § 51 VgV wird die Anzahl der Bewerber für die zweite Phase begrenzt. Hierzu wird eine Rangfolge anhand der objektiv und nichtdiskriminierenden Eignungskriterien des Teilnahmeantrags in Form von erreichten Punkten gebildet. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen werden die max. fünf Bewerber mit den höchsten Punktzahlen zur Angebotsphase eingeladen. Bei punktgleichen Bewerbungen entscheidet gemäß § 75 Abs. 6 VgV das Los. b) Erstangebotsphase: Die max. fünf geeigneten Bewerber erhalten entsprechende Unterlagen zur Erstellung je eines Erstangebots. c) Bietergespräch Im Bietergespräch stellen die Bewerber ihr Büro sowie am Verfahren beteiligte Personen (Büroinhaber, Projektleiter) persönlich vor und geben Auskunft über ihre Arbeitsweise. Im Bietergespräch werden Referenzen vorgestellt. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Für die Zuschlagskriterien 1., 2., 3. und 4. müssen mindestens 200 Punkte erreicht werden, damit die Vergabestelle den Auftrag vergeben kann. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 (11) VgV auf das Erstangebot zu erteilen. Die Sprache, in der die Gespräche geführt werden und in der der Auftrag ausgeführt werden muss, ist Deutsch. 2. Beauftragung Die Beauftragung erfolgt stufenweise in Abhängigkeit von der Projektgenehmigung durch den Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart. Jede Stufe steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber die Stufe schriftlich abruft. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung aller oder einzelner Stufen besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leistungen einer Stufe unverzüglich auszuführen, wenn der Auftraggeber den Auftrag für die Stufe erteilt. Näheres regelt der Vertrag bzw. die allgemeinen Vertragsbestimmungen der Landeshauptstadt Stuttgart (AVBS).
Der Hauptbahnhof Frankfurt am Main ist hinsichtlich des Verkehrsaufkommens einer der größten Reisezugbahnhöfe Europas und ein bedeutender innerstädtischer Verkehrsknotenpunkt. Die Deutsche Bahn (DB) plant eine ganzheitliche Modernisierung der Verkehrsstation inklusive der Erneuerung bzw. Sanierung der historischen Gebäudesubstanz durch die Umsetzung von 23 Teilprojekten. Aufgrund der Vielzahl an Teilprojekten und der sich durch den Umbau im Bestand ergebenden Komplexität ist eine brandschutztechnische Fachbegleitung auf der Ebene des Gesamtprojektes von zentraler Bedeutung für den Projekterfolg. Es wurde bereits ein Mantelkonzept sowie Unterkonzepte und bauzeitliche Brandschutzkonzepte erstellt. Aufgrund der Komplexität des Frankfurter Hauptbahnhofes ist eine Neufassung dieser Unterlagen nicht möglich, diese sind fortzuschreiben. Im ersten Jahr erfolgt eine Begleitung und Einarbeitung durch den bisher zuständigen Brandschutzsachverständigen. Die Ausschreibung gilt für den gesamten HBF Frankfurt.
Die Maßnahme befindet sich in der JVA Bochum in einem Arbeitsgebäude (Druckerei) mit einer Gesamtfläche von 950 m2. Die derzeit bestehende Kältemaschine sowie die bestehende RLT-Anlage soll erneuert werden. Hierzu soll eine Planung der Leistungsphasen 2-9 (nach HOAI) erfolgen. Ebenso soll überprüft werden, ob Bestandsleitungen mit der neu ausgelegten RLT-Anlage und Kältemaschine weiterhin verwendet werden können. Es wurde vorab schon eine Machbarkeitsstudie bzgl. der Platzierung der RLT Anlage erstellt. Aufgrund derer soll die neue RLT Anlage auf dem Dach des Technikgeschosses platziert werden. Die Kältemaschine, welche derzeit auf dem Dach steht, soll an gleicher Stelle erneuert werden. Des Weiteren wurde ein Schadstoffgutachten erstellt, welches zu dem Ergebnis kam, dass in den Bestandskanälen und der Bestandsanlage Schadstoffe (Asbest und KMF) enthalten sind.
Für das Projekt „Erweiterung Grundschule Aurach” werden Grundleistungen nach HOAI im Bereich der Objektplanung (Gebäude) gemäß HOAI 2021 Teil 3, Abschnitt 1, § 33 ff. benötigt. Es werden Leistungen der Leistungsphasen 3 - 9 inkl. besondere Leistungen vergeben. Das unter "5.1.3 Geschätzte Dauer" genannte Enddatum der Laufzeit beinhaltet die Dauer der Leistungsphase 9 mit 4 Jahren.
Erneuerung der raumlufttechnischen Anlage (RLT) im Gebäude E. Die bestehende Anlage ist außer Betrieb, schadstoffbelastet und an den aktuellen Bedarf anzupassen. Leistungen des Generalplaners umfassen Demontage, Planung und Installation der neuen RLT-Anlage inklusive Lüftungsgeräte, Kanäle, Wärmerückgewinnung, Heizregister, MSR/GLT-Technik, Brandschutzintegration, bauliche Anpassungen und LED-Beleuchtung. Koordination aller Ge-werke, Erstellung der Planungsunterlagen und Dokumentation. Die Leistungen umfassen die Kostengruppen - KG 300 Hochbau - KG 400 Lüftungstechnik - KG 440 Stark- und Schwachstromanlagen - KG 480 Gebäudeautomation Die übrigen erforderlichen Kostengruppen KG 350 Tragwerksplanung, KG 540 Brandschutz KG 610 Schadstoffgutachten, KG 700 SiGeKo und KG 800 PPVO-Prüfungen sind mit zu koordinieren und werden teilweise von der GMSH in Eigenerledigung erbracht. Ziel: Sicherstellung einer hygienischen, energieeffizienten und flexiblen Raumluftversorgung, Einhaltung aller Normen und Vorschriften, Minimierung von Betriebsbeeinträchtigungen und voll-ständige Integration in bestehende Gebäudeinfrastruktur. Weitere verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121014298 eingestellt.
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