Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben in Koblenz, Kreisfreie Stadt, Rheinland-Pfalz. Finden Sie lokale Aufträge von Behörden, Kommunen und öffentlichen Auftraggebern.
111 Ausschreibungen (Seite 1 von 23)
Wäscherei-Dienstleistungen/Textilreinigung für den Standort Koblenz des Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Koblenz (BwDLZ Koblenz)
Der betreffende Abschnitt der Bundesstraße 9 liegt in der Baulast der Stadt Koblenz. Sie muss grundhaft erneuert werden. Dazu ist die Bestandsstraße zu vermessen und in gleicher Lage nach den aktuellen Regelwerken neu zu planen.
Gegenstand der Leistung ist das Abschleppen von Kraftfahrzeugen und Anhängern aller Art im öffentlichen Verkehrsraum der Stadt Koblenz nach Einzelbeauftragung.
Räumlichkeiten: -Es werden dem Auftragnehmer am Standort Kemperhof / Koblenz Räumlichkeiten zur Nutzung vermietet. -Der Entwurf eines entsprechenden Mietvertrags ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Geräteausstattung: -Der Auftragnehmer stellt dem AG für das "Präsenzlabor" vor Ort die Analysensysteme (Neugeräte), insbesondere Klinische Chemie, Immunologie, Hämatologie, Gerinnungsdiagnostik und Immunhämatologie; siehe hierzu auch "Analysezahlen", inklusive der Geräteanbindung an ein vom AN bereitzustellendes Laborinformationssystem (LIS) und die weiterführende Anbindung an das KIS der Klinik (Orbis) zur Verfügung. -Der Auftragnehmer bleibt regelhaft Eigentümer der Geräte. -An allen Standorten muss die Versorgung während der Nachtzeiten und im Rahmen der Notfallversorgung auf der Basis einer ausreichenden POCT-Analytik sichergestellt werden. -Hier sind alle festgelegten Responsezeiten einzuhalten. -Für die adäquate Geräteaustattung im Bezug auf die POCT-Analystik ist der Auftragnehmer verantwortlich. Betriebsübergang: -Der Auftrageber geht von einem Betriebsübergang nach § 613 a BGB aus. -Sofern entgegen dieser Annahme kein Personalübergang vorliegen sollte, hat der Auftragnehmer den Mitarbeitenden ein Angebot zur Anstellung zu den bisherigen Konditionen zu unterbreiten. -Der Auftraggeber verfolgt das Ziel, die labormedizinische Versorgung hinsichtlich Umfang und Untersuchungsfrequenz noch stärker am medizinisch-prädiktiven Fallschweregrad der differenzierten Patientenkollektive auszurichten. -Vom Auftragnehmer wird daher erwartet, dass er die Beachtung aktueller fachrelevanter Leitlinien ebenso unterstützt wie in der Zusammenarbeit mit dem Medizincontrolling der Klinik einen laufenden und ergebnisorientierten Controlling-Ansatz vorstellt. Abrechnung: -Der Auftragnehmer übermittelt im Rahmen seiner Angebotskalkulation einen Gesamtkostenwert. -In diesem Wert sind alle anfallenden Kosten zu berücksichtigen (Probentransport, Analytik, Sachkosten etc.). -Dieser Gesamtkostenwert umfasst auch die Personaluntersuchungen des Betriebsarztes sowie die teilstationären Leistungen der GKV Fälle, sofern diese vom Auftragnehmer nicht gesondert mit der KV bei GKV Patienten oder bei PKV direkt mit den Patienten abgerechnet werden können. -Leistungen für ambulante Patienten des AG und/oder Privatversicherte und Wahlleistungsfälle rechnet der Auftragnehmer direkt mit dem Kostenträger ab. -Die Anzahl der stationär versorgten Patienten betrug in 2024 48.970 Fälle. -Dazu kommen 79.820 ambulante Fälle. -Der derzeitige Selbstzahleranteil beträgt 7,1 % bezogen auf das Datenjahr 2024. Probenentnahmesysteme: -Versandmaterialien und Blutentnahmesysteme (Röhrchen und Kanülen - keine "Butterflys") werden dem Auftraggeber vom Auftragnehmer kostenfrei in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt. -Die Stellung von Sonderentnahmematerialien sowie Transport- und Verpackungsmaterialien wie Blutkulturgefäße, Urinnährbodenträger, Abstrichtupfer, Stuhl- und Sputumröhrchen etc. und ggf. Anforderungskarten ist ebenfalls Aufgabe des Auftragnehmer.
Die zu erbringende Leistung besteht in der Erstellung eines anwendungsreifen Delft-3D-Flexible Mesh-Modells (Delft3D-FM-Modells) der Lahn zwischen Badenburg (km -11,2) und der Mündung in den Rhein (km 137,3) inklusive des Rheinabschnitts vom Pegel Braubach bis Pegel Koblenz. Das Modell muss den gesamten Abflussbereich von Niedrigwasser (NW) bis zu extremen Hochwassern (HWextrem) beschreiben können. Alle abflussrelevanten Prozesse inkl. bestehender Bauwerke und deren Betrieb sind in der 2D-Modellierung abzubilden. Es muss auf der gesamten Modellstrecke den Ansprüchen der unterschiedlichen stationär und instationär zu modellierenden Anwendungsfälle (u.a. gewässerkundliche Ist-Beschreibung und Szenarienrechnungen) genügen. Moldellaufbau: Neben der Lahn selbst sind im Modell die Mündungsbereiche der größeren Lahnzuflüsse hydraulisch abzubilden. Alle weiteren, kleineren Zuflüsse sind als Quellen / Senken (2D) bzw. als diffuse laterale Zuflüsse (1D) abzubilden. Das Modell umfasst somit eine Gewässerlänge von ca. 181 km. Hierbei entfallen ca. 151 km auf die Lahn, 12 km auf den Rhein und ca. 18 km auf größere Nebenflüsse und deren Mündungsbereiche. Um strecken- und wasserstandsabhängige Fließwiderstände berücksichtigen zu können, ist die Abbildung des Bewuchses im Delft3D-FM Modell in Form von flächenhaften trachytopes (Zonen gleicher wasserstandsabhängiger Rauheitsansätze) vorgesehen. Im Modell ist die aktuelle Stauzielregelung der 32 Lahnwehre (darunter Doppelwehre, bewegliche und feste Wehre und Wehre mit Aufsatz) abzubilden und Hochwasserschutzstrukturen (bspw. Deiche) sowie weitere, strömungsbeeinflussende Bauwerke (bspw. Leitwerke) in und an der Lahn sowie in den Mündungsbereichen der Nebengewässer in ihrer Geometrie sowie Funktion zu berücksichtigen. Für die Steuerung der 9 beweglichen (Doppel-)Wehre an der Lahn ist die zu erstellende Delft3D-FM-Modellinstanz mit einem ebenfalls zu erstellenden Real-Time-Control-Modell (RTC-Modellinstanz) zu koppeln/erweitern. Modellanwendung: Das Modell muss im Rahmen der Beauftragung angewendet werden, um für 30 gleichwertige Abflusslängsschnitte stationäre Wasserspiegellagen der Lahn zu berechnen und darauf basierend die Abflusskurven der wichtigsten Lahnpegel zu plausibilisieren. Ebenso ist es Bestandteil des Projekts, resultierende Wasserspiegellagen für n-1-Fälle für die beweglichen Wehre für die Stauhaltung der Lahn zu berechnen. Diese Modellergebnisse gehen in einen Fachdatensatz für den Flusshydrologischen Fachdienst FLYS der BfG ein, der ebenfalls im Rahmen des ausgeschriebenen Auftrags abzuleiten ist. Für ausgewählte Haupt- und Extremwerte des Abflusses müssen die resultierenden Überschwemmungsflächen, Wassertiefen und Strömungsverhältnisse kartografisch bereitgestellt und ausgewertet werden. Ergänzende Informationen zu FLYS finden sich unter: https://www.bafg.de/FLYS. Modelllauffähigkeit: Das Delft3D-FM-Modell muss beim AG sowohl auf einem Windows-PC mit 4 Rechenkernen als auch auf einem Rechencluster mit bis zu 7 Knoten zu je 48 Rechenkernen und LINUX-Betriebssystem betrieben werden können. Aufgrund des großen Umfanges des Modellgebietes und der vielfältigen Nachnutzungsbedarfe ist auf die Strukturiertheit der Datenhaltung ein besonderes Augenmerk zu legen. 1D-SOBEK-Modell Basierend auf den Grundlagen und Ergebnissen der 2D-Modellierung muss außerdem ein für die MW-/NW-Vorhersage des Rheins anwendbares SOBEK2-1D-Modell der Lahn für die Strecke vom Pegel Gießen-Klärwerk bis zur Mündung in den Rhein (ca. 140 km) aufgebaut werden. Auch dieses Modell muss grundsätzlich für den gesamten Abflussbereich zwischen NW und HW anwendbar sein, wobei der Fokus der Kalibrierung auf NW- und MW-Ereignissen liegt. Kalibrierung und Validierung sind für das SOBEK-Modell lediglich instationär durchzuführen. Die ausführliche Beschreibung der zu erbringenden Leistungen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
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