Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben in Rheinland-Pfalz. Finden Sie lokale Aufträge von Behörden, Kommunen und öffentlichen Auftraggebern im Bundesland Rheinland-Pfalz.
69 Ausschreibungen (Seite 1 von 14)
Klinikum Ludwigshafen
Der Neubau umfasst rund 70 Patientenzimmer, ca. 20 Therapie-, ca. 20 Untersuchungs- und Behandlungsräume, 7 Gemeinschaftsräume, diverse Aufenthalts- und Ruhebereiche sowie Sonderbereiche wie Teeküchen und Wartezonen. Darüber hinaus sind ca. 60 Büroarbeitsplätze vorgesehen. Lieferung und Aufbau von Einrichtungen und Ausstattungen für: - Patientenzimmer - Aufenthaltsräume - Büroarbeitsplätze - Therapieräume - Wartezonen - weitere Funktionsbereiche gemäß Leistungsverzeichnis
Alle auf den Grundstücken befindlichen Gebäude werden inkl. der Fundamente, den baukonstruktiven Einbauten in den Außenanlagen (z.B. Zaun, Asphalt, Betonplatten usw.) und den Versorgungs- und Entsorgungsanlagen zurückgebaut. Die zum Teil noch vorhandenen Einrichtungsgegenstände, Anlagentechnik und Werkstattausstattung und die Haustechnik- Einbauten sind auszubauen und fachgerecht zu entsorgen. Die ehemaligen Untergeschoss und Retentionsräume auf dem Wohnbaugrundstück sind auf das vorhandene Geländeniveau aufzufüllen, nach Vorgabe des Bodengutachters zu verdichten und das Erreichen der Festigkeit mittels Lastplattendruckversuchen nachzuweisen. Gegenstand dieses Auftrages sind die Leistungen gemäß AHO Heft 18 in den Leistungsstufen 1 bis 4, insbesondere: - Bausubstanzuntersuchung und Probenahme - Laboruntersuchungen - Erstellung eines Schadstoffgutachtens mit Schadstoffkataster - Abbruch- und Entsorgungskonzept (inkl. Darstellung von Bauzuständen) - Einreichung von erforderlichen Anträgen und Erwirken der Genehmigungen - Erstellung des Leistungsverzeichnisses Rückbau - Bauüberwachung und Bausubstanzuntersuchungen, inkl. Analytik Wegen der Einzelheiten wird auf die Leistugsbeschreibung verwiesen.
1. Hydraulische Sanierung von Abwasserkanälen Im Juli 2021 wurde das Ahrtal durch die verheerende Flutkatastrophe getroffen. Hierdurch wurde das Kanalsystem in der Ortsgemeinde Mayschoß beschädigt. Diese Ausschreibung betrifft Teile des Mischwasserkanals in der Ahr-Rotweinstraße (B267), Bungertstraße und Waagstraße. Für die Ermittlung der hydrodynamischen Leistungsfähigkeit des Kanalnetzes im Bestand wurde das Ingenieurbüro S. Kämpfer mit dem Erstellen und Überrechnen eines Kanalnetzmodells beauftragt. Dieses hat ergeben, dass das Kanalsystem teilweise einen schlechten hydraulischen Kanalzustand und einen hohen hydraulischen Sanierungsbedarf aufweist (siehe Gutachten IBSK in Anlage 6.2). Bei den Berechnungen zur hydraulischen Sanierung wurden unterschiedliche Szenarien betrachtet. Für die Sanierungsmaßnahmen hat sich das Abwasserwerk entschieden, das Szenario "Betrachtungsweise ohne "Außengebiet" anzuwenden. Hieraus ergibt sich, dass bei 29 Haltungen des Kanalnetzes ein hydraulischer Sanierungsbedarf durch Dimensionserweiterung besteht (s. Gutachten IBSK, Anlage 6.2 (Bericht Tabelle 8, S. 36); Hinweis: die Haltungen 4999901005 und 4999010010 (letzten zwei Zeilen) gehören zur Bachverrohrung Auelsbach und sind nicht Teil dieser Ausschreibung). Davon befinden sich 23 Haltungen in der Ahr-Rotweinstraße (B267), fünf in der Waagstraße und eine in der Bungertstraße. Die Dimensionserweiterungen variieren zwischen DN400 und DN900. Der Abschnitt des zu erneuernden Abwasserkanals entlang der Ahr-Rotweinstraße (B267) verläuft von der Lochmühle bis zum Waagplatz und umfasst eine Länge von ca. 900m. Die zu erneuernden Haltungen in der Bungertstraße und Waagstraße haben insgesamt eine Länge von ca. 100m. In Anlage 6.1 befindet sich eine Übersichtskarte. Ca. 45 Anschlussleitungen, die als Zustandsklasse 2 oder schlechter klassifiziert sind, sollen ebenfalls neu gebaut werden. Die hierin enthaltenen ca. 30 Straßeneinläufe sollen zukünftig an den neu zu bauenden Straßenentwässerungskanal (s. 1.2.2) angeschlossen werden. Die übrigen Hausanschlussleitungen sind in Teilen zu erneuern. Darüber hinaus sind ca. 30 Schachtbauwerke DN1000 bis DN1500 zu erneuern. (vgl. Gutachten IBSK Anlage 6.2 (Anlagen 19+20)) Die Abwässer von Mayschoß fließen als Mischwasser im Freispiegelabfluss einem Regenüberlaufbecken (RÜB) zu und gedrosselt weiter zur temporären mobilen Kläranlage Mayschoß. Aufgrund der hydraulischen Aufweitung vergrößern sich die Zulaufmengen zum RÜB. Daher müssen die Einleitmengen in die Ahr, die am RÜB abgeschlagen werden, neu berechnet werden. Die neuen Einleitmengen müssen bei der oberen Wasserbehörde (SGD Nord) im Rahmen einer wasserrechtlichen Genehmigung neu beantragt werden. Nach demSeite 5 von 14 derzeitigen Kenntnisstand muss das RÜB selbst nicht umgebaut werden und ist somit im Rahmen der hydraulischen Aufweitung der Abwasserkanäle nicht Bestandteil dieser Ausschreibung. Da die Arbeiten nahe der Ahr stattfinden, wird eine wasserrechtliche Genehmigung notwendig. In dem zu beplanenden Abschnitt liegen eine Vielzahl von Bestandsleitung, zusätzlich sind neue Nahwärmeleitungen geplant. Eine grobe Skizzierung des für verschiedene Ver- und Entsorger aufgeteilten Straßenquerschnitts wurde bereits durch das Ingenieurbüro Monreal erstellt, der neu zu planende Straßenentwässerungskanal (s. 1.2.2.) ist noch nicht dargestellt (s. Anlage 6.5). Diese Skizze stellt eine mögliche Variante dar (Stand Januar 2025) und entspricht keiner Ausführungsplanung. 2. Straßenentwässerung Da die Straßenplanungen und ein entsprechender Ausbau von Fahrbahn und Gehwegen entlang der Ahr-Rotweinstraße (B267) in Mayschoß erst später angegangen werden kann, sind dahingehende entwässerungstechnische Belange schon jetzt abzuarbeiten im Rahmen weiterer Tiefbauarbeiten anderer Beteiligter (wie zum Beispiel dem Abwasserwerk Mittelahr). Daher soll für den Bereich Lochmühle bis zum Regenüberlaufen am Waagplatz (s. auch Übersichtskarte Anlage 6.1) die Entwässerung der B267 neu gestaltet werden einschl. Straßenhauptentwässerungsleitung, Straßenabläufen mit Zuleitungen, Sedimentationsanlagen und Einleitstellen. Der Bereich hat eine Länge von ca. 900 m. Für die neuen Einleitstellen ist eine wasserrechtliche Vorabstimmung mit SGD Nord und der Kreisverwaltung Ahrweiler erforderlich sowie die spätere Genehmigungsplanung. Weiterhin könnte für die neuen Einleitstellen Grunderwerb notwendig werden. Hierfür ist sich ggf. mit dem LBM abzustimmen. Da die Arbeiten nahe der Ahr stattfinden wird eine wasserrechtliche Genehmigung notwendig. 3. Fachplanungs- und Beratungsleistungen sowie Besonderer Leistungen. Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung.
Ersatzneubau Sporthalle und Erweiterung der Grundschule Bitburg-Süd Los 32 - Fliesenarbeiten - ca. 370 m2 Bodenabdichtung W2-I - ca. 280 m2 Wandabdichtung W2-I - ca. 500 m2 Bodenfliesen 60 x 60 cm, R10A - ca. 90 m2 Bodenfliesen 60 x 60 cm, R11 - ca. 1150 m2 Wandfliesen 30 x 60 cm - ca. 100 m2 Mosaikfliesen - ca. 110 m Eckprofile Evtl. Einzel-/Zwischentermine: 27.04.2026 Materialbestellung 08.06.2026 Beginn Verlegung 31.07.2026 Ende Montage Innentüren 03.08.2026 Restarbeiten, Sockel etc.
Kostenlos die größte Ausschreibungsdatenbank in DACH mit semantischer Suche durchsuchen. 100+ Plattformen.
Kostenlos starten