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13 Ausschreibungen (Seite 1 von 3)
Im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit wird von den Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Ransbach-Baumbach und Wirges ein Anschluss an die Wassergewinnung der Vereinigten Wasserwerke Mittelrhein (VWM) angestrebt. Vom Stadtteil Wallersheim wurde über die Insel Niederwerth ein Düker unter dem Rhein bis Vallendar gebaut, der die Versorgungssicherheit der genannten Verbandsgemeinden zukünftig erhöhen soll. Hierzu wird eine rund 10 Kilometer lange Druckleitung mit zwei Pumpwerken, eines am Ortsausgang Vallendar Richtung Höhr-Grenzhausen und eines etwa auf halber Strecke im Bereich der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen hergestellt, die das Wasser in einen noch zu errichtenden Hochbehälter auf der Montabaurer Höhe im sog. Bereich "Thiels Hütte" fördert. Dieses Gemeinschaftsprojekt ist über eine Zweckvereinbarung geregelt, bei der die Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen die Federführung der Maßnahme innehat. --- Von diesem Hochbehälter "Thiels Hütte" sollen die jeweiligen Versorgungsbereiche der Verbandsgemeinden Montabaur, Ransbach-Baumbach und Wirges durch eigenständige Abgangsleitungen versorgt werden. Hier knüpfen auch die individuellen Planungen der jeweiligen Verbandsgemeinde außerhalb der Gemeinschaftsmaßnahme an. Für Höhr-Grenzhausen wird bereits im Bereich des zweiten Pumpwerks eine Abgangsleitung geschaffen, da die Druckleitung an der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen vorbeiführt. --- Bei den hier ausgeschriebenen Planungsleistungen handelt es sich um eben dieses individuelle Vorhaben der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, um das von der VWM bezogene Wasser an das Trinkwasserversorgungsnetz in Ransbach-Baumbach anzuschließen. Neben dem reinen Anschluss an das Trinkwasserversorgungsnetz sind weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Resilienz und Stärkung der Vulnerabilität geplant, welche aufgrund der vorgesehenen Trassenführung mit zu berücksichtigen sind. --- Kern der Gesamtmaßnahme stellt die Verbindungsleitung vom noch zu errichtenden Hochbehälter "Thiels Hütte" bis zu den Hochbehältern "Hügen-Köppel" sowie "Hölzeberg" dar. Entlang der geplanten Trasse der Verbindungsleitung sind verschiedene weitere Maßnahmen geplant, die zwecks Nutzung von Synergieeffekten ebenfalls umgesetzt werden sollen. ---
Die Verbandsgemeindewerke Ransbach-Baumbach, Betriebszweig Abwasserbeseitigung, haben in 2022 eine Potenzialstudie für die Kläranlage Hundsdorf (Ausbaugröße von 17.250 EW) in der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach durchgeführt. Die Kläranlage wird nach der Verfahrensführung der simultan-aeroben Schlammstabilisierung betrieben. Wesentliche Kernelemente der Potenzialstudie stellen die Untersuchungen der Verfahrensumstellung auf Schlammfaulung und der damit möglichen Erzeugung von Strom und Wärme sowie die Schaffung einer Klärschlammverwertung im Verbund zur Verwertung von Klärschlämmen der umliegenden Kläranlagen dar. Aber auch weitere kurz- und mittelfristige Maßnahmen zur energetischen Sanierung und Verbesserung sind Inhalt der Potenzialstudie. Im Rahmen dieser Ausschreibung soll nun die Planungsleistung für folgende Bereiche aus der Studie ausgeschrieben werden: - Erneuerung der Belüftung / Austausch der Gebläse (Nr. 4.2.1 der Studie) - Optimierung der RLS-Schnecken und Ausstattung mit FU (Nr. 4.2.2 der Studie) - Erneuerung Sandfanggebläse 2 (Nr. 4.2.9 der Studie) - Installation von PV-Modulen auf den Dachflächen (Nr. 4.2.6 der Studie) - Umstellung der Gebäudeheizung des Betriebsgebäudes zur Wärmenutzung / BHKW (Nr. 4.2.7 der Studie) - Verfahrensumstellung auf Schlammfaulung (Nr. 4.2.3 der Studie), inkl. Errichtung Vorklärbecken, Primärschlammpumpwerk, Zwischenhebewerk, Faulung inkl. Technikgebäude, Gasinfrastruktur (Gasspeicher, Gasfackel, BHKW) und maschineller Überschussschlammeindickung - Klärschlammverwertung im Verbund (Nr. 4.2.4 der Studie) inkl. Fremdschlammannahme- / Rohschlammbehälter und Faulschlammpufferbehälter --- Alle Planungsleistungen sind unter der Berücksichtigung einer möglichen Generalsanierung der Kläranlage Hundsdorf in den Folgejahren zu erbringen. Hier sind insbesondere die Platzverhältnisse und mögliche Anlagenumbauarbeiten- und Erweiterungen für die Zukunft in Betracht zu ziehen. --- Hinweise: Bei der Verfahrensumstellung auf Schlammfaulung soll die Dimensionierung der einzelnen Vorrichtungen derart ausfallen, dass die Klärschlämme der benachbarten Kläranlagen KA Nauort (3.000 EW), KA Haiderbach (3.000 EW), KA Sessenbach (900 EW), KA Wirscheid (450 EW) und potentieller Klärschlamm von Nachbargemeinden ebenfalls für die Energiegewinnung und die anschließende Verwertung verarbeitet werden können (Klärschlammverwertung im Verbund). Aktuell wird ein Zukunftskonzept für die KA Haiderbach im Zusammenspiel der KA Sessenbach und Wirscheid ausgearbeitet. Dementsprechend sind bauliche Änderungen für die Klärschlammverwertung im Verbund im Rahmen dieser Ausschreibung neben der Kläranlage Hundsdorf nur für die Kläranlage Nauort (insb. Vorklärbecken, Funktionalgebäude, Roh-schlammbehälter) zu berücksichtigen. In Abhängigkeit der Ergebnisse des Zukunftskonzeptes, welche Ende 2024 vorliegen sollen, wird im Rahmen einer weiteren Ausschreibung die Klärschlammverwertung im Verbund vervollständigt und als Planungsleistung ausgeschrieben
Im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit wird von den Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Ransbach-Baumbach und Wirges ein Anschluss an die Wassergewinnung der Vereinigten Wasserwerke Mittelrhein (VWM) angestrebt. Vom Stadtteil Wallersheim wurde über die Insel Niederwerth ein Düker unter dem Rhein bis Vallendar gebaut, der die Versorgungssicherheit der genannten Verbandsgemeinden zukünftig erhöhen soll. Hierzu wird eine rund 10 Kilometer lange Druckleitung mit zwei Pumpwerken, eines am Ortsausgang Vallendar Richtung Höhr-Grenzhausen und eines etwa auf halber Strecke im Bereich der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen hergestellt, die das Wasser in einen noch zu errichtenden Hochbehälter auf der Montabaurer Höhe im sog. Bereich "Thiels Hütte" fördert. Dieses Gemeinschaftsprojekt ist über eine Zweckvereinbarung geregelt, bei der die Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen die Federführung der Maßnahme innehat. --- Von diesem Hochbehälter "Thiels Hütte" sollen die jeweiligen Versorgungsbereiche der Verbandsgemeinden Montabaur, Ransbach-Baumbach und Wirges durch eigenständige Abgangsleitungen versorgt werden. Hier knüpfen auch die individuellen Planungen der jeweiligen Verbandsgemeinde außerhalb der Gemeinschaftsmaßnahme an. Für Höhr-Grenzhausen wird bereits im Bereich des zweiten Pumpwerks eine Abgangsleitung geschaffen, da die Druckleitung an der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen vorbeiführt. --- Bei den hier ausgeschriebenen Planungsleistungen handelt es sich um eben dieses individuelle Vorhaben der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, um das von der VWM bezogene Wasser an das Trinkwasserversorgungsnetz in Ransbach-Baumbach anzuschließen. Neben dem reinen Anschluss an das Trinkwasserversorgungsnetz sind weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Resilienz und Stärkung der Vulnerabilität geplant, welche aufgrund der vorgesehenen Trassenführung mit zu berücksichtigen sind. --- Kern der Gesamtmaßnahme stellt die Verbindungsleitung vom noch zu errichtenden Hochbehälter "Thiels Hütte" bis zu den Hochbehältern "Hügen-Köppel" sowie "Hölzeberg" dar. Entlang der geplanten Trasse der Verbindungsleitung sind verschiedene weitere Maßnahmen geplant, die zwecks Nutzung von Synergieeffekten ebenfalls umgesetzt werden sollen. ---
Die Verbandsgemeindewerke Ransbach-Baumbach, Betriebszweig Abwasserbeseitigung, haben in 2022 eine Potenzialstudie für die Kläranlage Hundsdorf (Ausbaugröße von 17.250 EW) in der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach durchgeführt. Die Kläranlage wird nach der Verfahrensführung der simultan-aeroben Schlammstabilisierung betrieben. Wesentliche Kernelemente der Potenzialstudie stellen die Untersuchungen der Verfahrensumstellung auf Schlammfaulung und der damit möglichen Erzeugung von Strom und Wärme sowie die Schaffung einer Klärschlammverwertung im Verbund zur Verwertung von Klärschlämmen der umliegenden Kläranlagen dar. Aber auch weitere kurz- und mittelfristige Maßnahmen zur energetischen Sanierung und Verbesserung sind Inhalt der Potenzialstudie. Im Rahmen dieser Ausschreibung soll nun die Planungsleistung für folgende Bereiche aus der Studie ausgeschrieben werden: - Erneuerung der Belüftung / Austausch der Gebläse (Nr. 4.2.1 der Studie) - Optimierung der RLS-Schnecken und Ausstattung mit FU (Nr. 4.2.2 der Studie) - Erneuerung Sandfanggebläse 2 (Nr. 4.2.9 der Studie) - Installation von PV-Modulen auf den Dachflächen (Nr. 4.2.6 der Studie) - Umstellung der Gebäudeheizung des Betriebsgebäudes zur Wärmenutzung / BHKW (Nr. 4.2.7 der Studie) - Verfahrensumstellung auf Schlammfaulung (Nr. 4.2.3 der Studie), inkl. Errichtung Vorklärbecken, Primärschlammpumpwerk, Zwischenhebewerk, Faulung inkl. Technikgebäude, Gasinfrastruktur (Gasspeicher, Gasfackel, BHKW) und maschineller Überschussschlammeindickung - Klärschlammverwertung im Verbund (Nr. 4.2.4 der Studie) inkl. Fremdschlammannahme- / Rohschlammbehälter und Faulschlammpufferbehälter --- Alle Planungsleistungen sind unter der Berücksichtigung einer möglichen Generalsanierung der Kläranlage Hundsdorf in den Folgejahren zu erbringen. Hier sind insbesondere die Platzverhältnisse und mögliche Anlagenumbauarbeiten- und Erweiterungen für die Zukunft in Betracht zu ziehen. --- Hinweise: Bei der Verfahrensumstellung auf Schlammfaulung soll die Dimensionierung der einzelnen Vorrichtungen derart ausfallen, dass die Klärschlämme der benachbarten Kläranlagen KA Nauort (3.000 EW), KA Haiderbach (3.000 EW), KA Sessenbach (900 EW), KA Wirscheid (450 EW) und potentieller Klärschlamm von Nachbargemeinden ebenfalls für die Energiegewinnung und die anschließende Verwertung verarbeitet werden können (Klärschlammverwertung im Verbund). Aktuell wird ein Zukunftskonzept für die KA Haiderbach im Zusammenspiel der KA Sessenbach und Wirscheid ausgearbeitet. Dementsprechend sind bauliche Änderungen für die Klärschlammverwertung im Verbund im Rahmen dieser Ausschreibung neben der Kläranlage Hundsdorf nur für die Kläranlage Nauort (insb. Vorklärbecken, Funktionalgebäude, Roh-schlammbehälter) zu berücksichtigen. In Abhängigkeit der Ergebnisse des Zukunftskonzeptes, welche Ende 2024 vorliegen sollen, wird im Rahmen einer weiteren Ausschreibung die Klärschlammverwertung im Verbund vervollständigt und als Planungsleistung ausgeschrieben
Beschaffung von ca. 37,3 Mio. kWh/a elektrischer Energie und ca. 46,9 Mio. kWh/a Erdgas für die Abnahmestellen von Kommunen und kommunaler Einrichtungen aus dem Westerwaldkreis. Die Beschaffung der elektrischen Energie und des Erdgases erfolgt über ein Base-/Spotmodell und über ein klassisches Tranchenmodell für die Lieferjahre 2026 bis 2028 (Verlängerungsjahr 2029).
Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach mit Sitz in Ransbach-Baumbach verzeichnet aktuell 0 aktive Ausschreibungen von insgesamt 13 erfassten Vergabeverfahren.
Die häufigsten Branchen bei Vergaben von Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach sind Architektur & Ingenieurwesen (46%), Transportmittel (38%) und Energie & Brennstoffe (15%).
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Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.
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Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach ist als Vergabestelle bei öffentlichen Ausschreibungen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz registriert. Öffentliche Auftraggeber sind verpflichtet, Aufträge ab bestimmten Schwellenwerten auszuschreiben. Sie finden hier alle veröffentlichten Vergaben dieser Organisation.
Die Auftragsverteilung bei Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach: Architektur & Ingenieurwesen (46%), Transportmittel (38%), Energie & Brennstoffe (15%). Diese Verteilung basiert auf den CPV-Codes der erfassten Vergabeverfahren.
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