Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben in Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt. Finden Sie lokale Aufträge von Behörden, Kommunen und öffentlichen Auftraggebern.
Der Landkreis Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt verzeichnet aktuell 33 aktive Ausschreibungen von insgesamt 100 erfassten Vergabeverfahren. Die Auftragswerte reichen von 16 Tsd. € bis 4,8 Mio. €, bei einem Durchschnitt von 1,1 Mio. €.
Die wichtigsten Branchen bei öffentlichen Vergaben in Burgenlandkreis sind Bauarbeiten (48%), Architektur & Ingenieurwesen (22%) und Reinigung & Umweltschutz (11%). Weitere relevante Bereiche umfassen Transportmittel und Unternehmensberatung & Recht.
Zu den aktivsten öffentlichen Auftraggebern in Burgenlandkreis zählen Burgenlandkreis (22 Ausschreibungen), Marzona Stiftung Neue Saalecker Werkstätten (7 Ausschreibungen) sowie Stadtverwaltung Naumburg (Saale) (7 Ausschreibungen).
100 Ausschreibungen (Seite 1 von 10)
Planungsleistungen für • Objektplanung Ingenieurbauwerke (HOAI § 43) LPH 1-9 • Fachplanung – Flächenplanung, Landschaftsplanung (HOAI § 26) LPH 1-4 • Fachplanung - Technische Ausrüstung (HOAI § 55) LPH 1-9 Am 25.04.2024 hat der Burgenlandkreis die kreiseigene Projektträgergesellschaft Wasserstoff-Netz Burgenlandkreis GmbH (WNBG; nachfolgend auch als Auftraggeber (AG) benannt) mit dem Ziel der Errichtung eines Leitungssystems für CO2-neutralen Wasserstoff innerhalb des Burgenlandkreises gegründet, um kommunale Industrie- und Gewerbeflächen sowie existierende Industriegebiete (nachfolgend IG und GG genannt) von Einzelunternehmen H2-ready zu machen. Dadurch wird ein regionaler H2-Cluster (nachfolgend H2-Cluster-BLK genannt, Gesamtlänge Trassenabschnitt A und B ca. 40 km) mit Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff geschaffen. Die neu zu erschließenden IG/GG werden so attraktiv für zukünftige Firmenansiedlungen im Sinne der Energiewende und bestehende IG/GG können zukunftsorientiert wachsen. Auf Basis einer bereits durchgeführten Machbarkeitsstudie für den Trassenabschnitt A und B sowie der daraus resultierenden weiteren Überlegungen, ist zusätzlich die Errichtung einer ca. –2,5 km langen Verbindungsleitung (Trassenabschnitt C) zur Anbindung des H2-Cluster-BLK an das Wasserstoff-Kernnetz am zukünftigen Netzkoppelpunkt in Elstertrebnitz (Gascade-Leitung) notwendig. Gegenstand dieser Leistungsbeschreibung sind die weiterführenden Planungsleistungen durch ein Ingenieurbüro (nachfolgend als Auftragnehmer (AN) benannt) für die Errichtung des H2-Cluster-BLK (Trassenabschnitt A und B sowie C). mind. DN 250, DP 40 auf sachsen-anhaltinischer Seite von der Landesgrenze Sachsen-Anhalt/Thüringen (im Bereich Profen) bis zu den Endpunkten des H2-Cluster-BLK (siehe auch Trassenabschnitt A und B in der Abb. 1). Des Weiteren ist der Leitungsneubau des H2-Cluster-BLK, DN 400, DP40 bis auf sächsische Seite (im Bereich Profen) bis zum Netzkoppelpunkt im Bereich Elstertrebnitz (siehe auch Trassenabschnitt C in der Abb. 1) zu planen.
Der Burgenlandkreis als Bauherr beabsichtigt die Errichtung eines neuen Schulcampus auf dem Areal „ Stadtquartier Schönburger Straße “, bestehend aus Schulgebäude und 3 - Felder - Sporthalle. Das ebenfalls auf dem Gelände geplante Zentrum für das Berufsvorbereitende Jahr ( BVJ ) ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Das Baufeld für den geplanten Campusneubau befindet sich östlich des Naumburger Zentrums im Geltungsbereich eines rechtsgültigen Bebauungsplanes ( B - Plan Nr . 62 “ Stadtquartier Schönburger Straße" ). Die ehemalige Bebauung sowie die Oberflächenbeläge wurden bereits zurückgebaut. Das Schulgrundstück selbst liegt an der südlich verlaufenden Schönburger Straße sowie an der östlich verlaufenden, im Zuge des B- Plan- Verfahrens neu geplanten und errichteten Dr. - Wilhelm- Kniest- Straße zwischen der Schönburger Straße und der Grochlitzer Straße an. Zum Campus gehört noch das Grundstück mit der Flurstücksnummer 692. Das Straßenquartier zwischen Schönburger- , Rosa-Luxemburg und Grochlitzer Straße ist gekennzeichnet durch eine weitgehend homogen wirkende Bebauung durch meist dreigeschossige Wohngebäude. Das Grundstück ist weitgehend eben und umfasst eine Fläche von 25.196m2. Die baulichen Anlagen des neuen Schulcampus werden auf drei Gebäudebereiche verteilt . In der Angebotsaufforderung sind die Gebäudeteile des Bauvorhabens wie folgt bezeichnet: Teilobjekt A Schulgebäude Das Gebäude, d as die Schulräume der Förderschule, d er Sekundarschule und Teile des BVJ beherbergt, bildet als größte Baumasse das Zentrum der Anlage und ist selbst in drei „ Gebäudekuben“ gegliedert, höhenmäßig gestaffelt zwischen zwei und vier Obergeschossen. D ie drei Baukörperbereiche sind jeweils um einen Innenhofkern gegliedert. Die Gebäude werden in Massivbauweise mit tragenden Wänden und Stützen aus Stahlbeton sowie Stahlbetondecken mit Flachdach errichtet. Die Gründung erfolgt auf Stahlbetonbodenplatten . Der mittlere Gebäudeteil ( A 1) ist unterkellert, d ie nördlichen und südlichen Gebäudeteile ( A2 und A3 ) sind nicht unterkellert. Teilobjekt B Sporthalle Die Drei -Feld-Sporthalle ist im Anschluss an das Schulgebäude nördlich angeordnet . An dem großen Hallenraum mit DIN- Maßen ( 4 5 x 2 7 m ) schließt sich an der südlichen Längsseite ein zweigeschossiger Funktionstrakt an. Die Gebäudegründung für den Sozialtrakt erfolgt als Plattengründung mit bewehrten Stahlbeton- Bodenplatten, die Halle wird mit Einzelfundamenten und Fundamentstreifen unter den Außenwänden gegründet. Die tragenden Wände, Stützen sowie die Geschossdecken im Sozialtrakt werden in Stahlbetonbauweise errichtet. Das Hallendach wird mit Leimholzbindern und einer Tragschale aus Stahltrapezblech ausgebildet. Werkstattgebäude des BVJ (Bauteil C) nicht Gegenstand dieser Ausschreibung
Die Infra-Zeitz Servicegesellschaft mbH ist der Betreiber und Standortentwickler des ca. 232 ha großen Areals des Chemie- und Industrieparks Zeitz. Darüber hinaus versorgt Infra-Zeitz die ansässigen Betriebe mit Brauchwasser, Kühlwasser, voll-entsalztem Wasser (Deionat) und entsorgt das Abwasser der ansässigen Unternehmen. Gegenstand des Projektes ist die Revitalisierung und baureife Erschließung der ca. 15 ha großen Optionsfläche (Baufeld 1) im Chemie- und Industriepark Zeitz (CIPZ). Die Fläche ist im Bebauungsplan als Industriegebiet (GI) ausgewiesen und befindet sich im Bereich des ehemaligen Hydrierwerkes Zeitz („Neuwerk“). Obwohl in den 1990er Jahren ein oberirdischer Rückbau der ehemaligen Produktionsanlagen, Tanklager und Gebäude erfolgte, befinden sich im Untergrund weiterhin Fundamente, unterirdische Bauwerke sowie potenziell kontaminierte Auffüllungen. Die Fläche ist zudem als Kampfmittelverdachtsfläche eingestuft. Vor einer Vermarktung ist eine umfassende Beräumung, Kampfmittelsondierung ggf. Beseitigung und Bodensanierung erforderlich. Durch die benachbarte Bebauung mit einer Störfallanlage ist die Umsetzung der ursprünglich geplanten Entwässerung des gesamten Baufeldes nicht mehr möglich. Daher muss die Entwässerung des BF 1 neu geplant und umgesetzt werden. Die Planung und Betreuung der Realisierung der Regenentwässerung und die Vorbereitung einer möglichen Prozessabwasserableitung zur Kläranlage der Infra ist damit ebenfalls Bestandteil der Projektsteuerungsaufgaben. Die Projektsteuerung übernimmt die Gesamtverantwortung für die Koordinierung aller erforderlicher Planungen, Durchführung und Überwachung des Projekts, wobei die spezifischen Anforderungen des Förderprogramms sowie der lokalen Gegebenheiten berücksichtigt werden müssen. Grundlage der Leistungsbeschreibung „Projektsteuerung“ und der Bearbeitungsinhalte ist Heft 9 „Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft - Standards für Leistungen und Vergütung“ der AHO-Schriftenreihe (Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V.), 5. vollständig überarbeitete Auflage, Stand März 2020. Information zu wiederholenden Leistungen gem. VgV §14 (4) Nr. 9 Der Auftraggeber beabsichtigt auch weitere Baufelder des Chemie- und Industrieparks Zeitz zu erschließen. Die notwendigen Projektsteuerungsleistungen sind bei diesen Flächen gleichartig zur aktuellen Ausschrei-bung zu erbringen. Bei den zu erschließenden Flächen handelt es sich um die Baufelder BF 7, 7.1, 25, 26, 27, 30 & 31 (siehe Luftaufnahme im Vergabeleitfaden). Aufgrund der Größe von ca. 15 ha geht der Auftraggeber von analogen anrechenbaren Kosten wie im aktuellen Verfahren aus. Der Auftraggeber behält sich die Möglichkeit vor, gemäß §14 (4) Nr. 9 den Auftrag an den Auftragnehmer dieses Verfahrens im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb analog zu den Bedingungen dieses Auftrags zu vergeben.
Beim Schloss Neu-Augustusburg handelt es sich um einen 3-geschossigen, unterkellerten Mauerwerksbau aus Naturstein mit nicht ausgebautem Dachgeschoss. Die Decken über dem Keller- und Erdgeschoss sind Sandstein- Gewölbedecken, die Decken über dem 1. und 2. Obergeschoss sind Holzbalkendecken. Die Lastabtragung der Decken erfolgt über die Außenwände und die Mittelwand (im Kellergeschoss über massive Gewölbepfeiler). Die Erschließung des Gebäudes erfolgt bisher über das Haupttreppenhaus im Schnittpunkt zwischen Südflügel und Westflügel, sowie über eine historische Wendeltreppe. Aufgrund des baulichen Zustands sind der Südflügel und südl. Westflügel des Schlosses aktuell nicht nutzbar und mussten bereits bautechnisch ertüchtigt bzw. gesichert werden. In diesem Zusammenhang wurden bereits statische Ertüchtigungs- und Sicherungsmaßnahmen an der Bausubstanz durchgeführt. Zudem wurde der komplette Dachstuhl inklusive Dacheindeckung bereits erneuert. Unabhängig der bisher geleisteten Sanierungsmaßnahmen sind umfangreiche Instandsetzungsarbeiten aufgrund der zu verzeichnenden Schadensbilder in Decken, Gewölben, Wänden, Fundamenten und Dach zwingend erforderlich. Mit der Sanierung des Schlosses sind umfassende Sanierungsmaßnahmen der Fassade und der Innenräume, also auch wichtige statisch-konstruktive Ertüchtigungsmaßnahmen, verbunden. Ein weiteres primäres Ziel der Sanierung ist die Sicherstellung einer barrierefreien Nutzung.
Objektplanung Verkehrsanlagen incl. örtliche Bauüberwachung für die grundhafte Erneuerung und klimaangepasste Umgestaltung der Gerstenbergkpromenade in Bad Kösen zunächst LP 2-6, sowie LP 7-8 optional (stufenweise Beauftragung).
siehe Los 1
Objektplanung Freianlagen für die grundhafte Erneuerung und klimaangepasste Umgestaltung der Gerstenbergkpromenade in Bad Kösen zunächst LP 2-6, sowie LP 7-8 optional (stufenweise Beauftragung), incl. (gestalterische) Oberleitung für das Gesamtvorhaben
Gegenstand der Ausschreibung sind Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an §§ 2 und 3 AHO Heft 9 (Mai 2025 oder entspr. ältere Fassung)
Fernwärme GmbH Hohenmölsen - Webau "Grüne Fernwärme - Teilprojekt 1 (Neubau einer Wärmeerzeugungsanlage auf Gasbasis)" - Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an §§ 2 und 3 AHO Heft 9 (Mai 2025 oder entspr. ältere Fassung)
Fassadenelemente
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