3624S72226 - Strahlung in den deutschen Massenmedien - Eine Analyse der massenmedialen Präsentation von Strahlenthemen und der damit verbundenen Wirkung auf Rezipient*innen
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Eine der Hauptaufgaben der Wissenschaftskommunikation im Strahlenschutz besteht darin, der Öffentlichkeit Informationen über Strahlenthemen zur Verfügung zu stellen. Hierfür steht eine Vielzahl unterschiedlicher Kanäle zur Verfügung - von klassischen Printmedien bis hin zu digitalen Medien und Social Media. Eine Kernfrage besteht dabei darin, wie Informationen über Strahlung in der Öffentlichkeit präsentiert und rezipiert werden. Die auf diese Frage bezogene sozialwissenschaftliche Forschung fokussiert sich meist auf die Rezeption und Bewertung von Informationsangeboten durch spezifische Zielgruppen. Die Frage, welche Strahlenthemen auf welche Art in den Massenmedien präsentiert werden und welche Auswirkungen dies auf deren Rezeption hat, wird dabei selten in den Blick genommen.
Ausgehend von dieser Fragestellung untersucht das Forschungsvorhaben folgende Teilfragestellungen: 1.) Was sind die zentralen Massenmedien, in denen Strahlung thematisiert wird (sowohl online als auch offline)? 2.) Wie, d.h. mit Hilfe welcher Frames und Narrative werden Strahlenthemen jeweils dargestellt? 3.) Auf welchen (Wissens-)Grundlagen basiert massenmediale Berichterstattung über Strahlung und welche Rolle spielt dabei die Wissenschaftskommunikation von Institutionen, insbesondere des BMUV und BfS? 4.) Welche Wirkung hat die massenmediale Präsentation von Strahlung auf die Risikowahrnehmung von Rezipient*innen?
Diese Fragen sollen mittels eines diskursanalytischen Zugangs behandelt werden, der eine Analyse der auf Strahlung bezogenen massenmedialen Berichterstattung mit qualitativen Leitfadeninterviews von Rezipient*innen verbindet.
Die Ziele des Vorhabens bestehen darin, evidenzbasierte Erkenntnisse über die massenmediale Thematisierung von Strahlenthemen und deren Bedeutung für die Risikowahrnehmung von Rezipient*innen zu gewinnen. Auf dieser Basis sind Handlungsempfehlungen für den Umgang mit der massenmedialen Berichterstattung seitens der Strahlenschutzbehörden zu entwickeln.
Grundlage für die Aufgabenwahrnehmung von BMUV/ BfS ist nach Maßgabe des Strahlenschutzrechts der jeweils aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik. Die vom BMUV/BfS in Auftrag gegebenen Untersuchungen, Studien und Gutachten müssen daher vom vorliegenden Stand von Wissenschaft und Technik auf dem jeweils zu bearbeitenden Aufgabengebiet ausgehen.
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