Die Westholstein Wärme GmbH betreibt aktuell folgend aufgeführte vier
dezentrale Nahwärmenetze in Brunsbüttel: CityNetz, Freizeitbad und Hotel „RiverLoft, Nahwärmenetz „Schleswag-Gebiet“, Nahwärmenetz Freibad / Boy-Lornsen-Schule. In der vorliegenden Maßnahme sollen Großteile von Brunsbüttel mit Fernwärme erschlossen und die benannten Inselnetze integriert werden. Ziel der Maßnahme ist neben dem großflächigen Ausbau des Wärmenetzes auch die Zentralisierung der Wärmeerzeugung und eine größtmögliche
Minimierung des CO2-Anteils. Neben der Optimierung und Einbindung der Prozessabwärme aus der Raffinerie Sasol mit 1,6 MWth, wird die Reduzierung des CO2-Anteils durch den Einsatz von Wärmepumpen mit Strom und Industrieabwasser als Primärenergieträger mit 6 MWth und der
Auskopplung von Wärme aus Dampf von einem Biomassekraftwerk mit 3 MWth gewährleistet. In der ersten Ausbaustufe werden 10 MWth Erzeugerleistung installiert. Bis auf die Prozessabwärme der Raffinerie sowie die Entnahme aus dem Kühlwasserablauf, werden alle neu zu errichtenden Anlagen zur Wärmeproduktion und Verteilung in einer gemeinsamen Energiezentrale in
der Ostermoorer Straße, südlich des Tanklagers der Raffinerie errichtet. Die Auskopplung der Prozessabwärme erfolgt in der Justus-Liebig-Straße westlich des Tanklagers der Raffinerie in einem ausgelagerten Gebäude. Die Anbindung an das Fernwärmenetz erfolgt jedoch zentral über die
Energiezentrale und den dort befindlichen Netzpumpen. Die vorliegende Ausschreibung bezieht sich auf die Errichtung der Anlagentechnik in der Energiezentrale.
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