Neubau Interventionszentrum Zoll St. Margrethen. Tiefbauarbeiten: Strassenbau, Werkleitungen und Entwässerung, SpezialtiefbauDie Parzelle 3396 befindet sich neben der Autobahn A1 bei der Ausfahrt Nr. 86 St. Margrethen. Die vorliegende Ausschreibung umfasst die Tiefbauarbeiten des Erschliessungsprojektes auf der Parzelle. Die Ausführung der Tiefbauarbeiten erfolgt in zwei Etappen. In der ersten Etappe werden ab 2026 die Arbeiten des Rüttestopfverfahrens (Fundationen und Sickersäulen), die tiefliegenden Leitungen, die Sickerbecken und die grossflächige Bodenverbesserung ausgeführt. In der zweiten Etappe werden ab 2028 die hochliegenden Leitungen, die Retentionsanlagen und die Beläge erstellt. Strassenbau:Aufgrund des schlechten Baugrundes ist eine Bodenverbesserung vorgesehen. Diese erfolgt mit Grobschotter (0-150 mm, gebrochen) in einer Menge von ca. 6'000 m3 sowie mit Fundationsschichten (UG 0/45) ebenfalls in einer Menge von ca. 6'000 m3. Zusätzlich werden Geotextile in zwei Lagen auf einer Fläche von insgesamt ca. 25’000 m2 verlegt. Auf der Fundation wird ein Asphaltbelag AC F (ca. 2’000 t) sowie ein 26 cm dicker Betonbelag (ca. 11'000 m2) erstellt. Weitere asphaltierten Bereiche mit einer Fläche von ca. 2'000 m2 sowie Rasengittersteine mit einer Fläche von ca. 1’300 m2 sind ebenfalls vorgesehen. Rund 1'500 m Beton-Randeinfassungen müssen erstellt werden. Zudem müssen ca. 400 m Winkelstützelemente oder Natursteinmauer zur Überbrückung der Höhenunterschiede im Rahmen der Tiefbauarbeiten erstellt werden.Werkleitungen und Entwässerung:Die Erstellung der Schmutz- und Regenwasserkanalisation (ca. 650 m und 400 m), der Elektro-Rohrblöcke (ca. 1'800 m) mit Schächten, die Tiefbauarbeiten der Trinkwassererschliessung sowie die Erstellung diverser Fundationen gehören zum Auftrag. Als Teil der Entwässerung sind zudem Sickerbecken (3 Stk.), Rigolen-Systeme (ca. 60 m3), Schwerlastrinnen (ca. 550 m) und drei Retentionsanlagen (Kunststoff insgesamt ca. 150 m3) zu erstellen. Spezialtiefbau:Die Fundation der Gebäude erfolgt über eine Bodenverbesserung mittels Rüttelstopfverfahren. Für die Untergeschosse werden zwei Baugruben (total ca. 2200 m3) mit einfach abgestützten Spundwänden erstellt. Zur Ableitung des Regenwassers in die gut durchlässigen Bodenschichten werden unter den Sickeranlagen Sickersäulen mit Rüttelstopfverfahren erstellt (ca. 1'300 m, DN 600 mm).
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