Frist abgelaufen

Beschaffung und Einbau von Bodenfeuchtesensorik einschließlich Frontend -Technik und Erfassung und Aufbereitung der Daten

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Auftraggeber

Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement

Wichtige Fristen

Frist abgelaufen
Angebotsfrist
05. März 2024
Veröffentlichungsdatum
02. Februar 2024

Beschreibung

Es werden im Rahmen des Förderprojekts "InnoWasPo - Innovatives Wassermanagement zur Klimaanpassung zum Erhalt von Grünanlagen und historischen Parks in Potsdam" verschiedene Maßnahmen für eine klimagerechte Stadtentwicklung und einem zielgerichteten Ausbau und Modernisierung der grünblauen Infrastruktur, über das Stadtgebiet verteilt, erarbeitet und umgesetzt. Die derzeitigen Herausforderungen im urbanen Raum sind neben Starkregen und Stürmen, die anhaltenden Trocken- und Hitzeperioden. Um auf diese Klimawandeltendenzen für öffentliche Grünflächen zukünftig angemessen reagieren zu können, sollen durch den Einsatz innovativer Messtechnik die Anforderung der vorhandenen Baumarten an die Wasserversorgung ermittelt werden. An ausgewählten Baumstandorten in der Stadt soll ein System aus jeweils drei Sensoren zur Messung der Bodenfeuchte und einem LoRaWAN-fähigen (Long range wide area network) Modul mit digitaler Datenübermittlung eingerichtet werden. Die von der jeweiligen Messeinheit erhobenen Daten sollen über ein GateWay der Stadtwerke Potsdam via ChirpStack (Open-Source-LoRaWAN-Server) an die Urbane Datenplattform (UDP) der LHP und Stadtwerke übertragen werden. Zusätzlich soll auch der Datenfluss vom Gateway zum durch den Auftragnehmer zur Verfügung zu stellenden Web- und App-Modul sowie zum städtischen Baumkataster (ArcGIS Basis) durch den Auftragnehmer hergestellt und gewährleistet werden. Für die Datenübermittlung vom GateWay an das städtische Baumkataster ist seitens des Auftragnehmers eine individuell einzurichtende Schnittstelle erforderlich. Das vom Auftragnehmer zur Verfügung zu stellende Web- und App-Modul soll die Auswertung der Daten ermöglichen, um die unterschiedlichen Baumarten auf ihre Klimaanpassungsfähigkeit hin zu vergleichen und im Fall einer Neupflanzung einen für den speziellen Standort geeigneten Baum zu verwenden. Zur internen und externen Analyse und zur Ergebnisdarstellung sind geeignete Web - und App-Module bereitzustellen und vorzuhalten. Es werden mehrere nicht personenbezogene Zugänge dem Auftraggeber und der SWP zur Verfügung gestellt. Im ersten Anlaufgespräch mit dem Auftragnehmer nach Zuschlagserteilung werden die Grundkonfigurationen im Einzelnen festgelegt. Die Bürger*Innen der Stadt sollen dadurch einen Einblick über den Zustand der Bäume bekommen und selbst eingreifen können, um beispielsweise den Baum mit Wasser zu versorgen. Es sollen insgesamt 35 Straßenzüge einschließlich die Freundschaftsinsel als Standort untersucht und Sensoren eingebaut werden. Aus diesem Grund werden die Stückzahlen 35 und 47 (34 Straßenzüge + Freundschaftsinsel, gezählt als ein Standort) aufgeführt. Auf der Freundschaftsinsel sollen insgesamt 13 Gehölze dem ausgeschriebenen Monitoring unterzogen werden. Die aktuelle Finanzierung (Zuwendungszusage) liegt für die Titel 1-3 und 4 Variante 1 (4.1-4.4) vor. Ein Änderungsantrag über die Finanzierung von Titel 4 Variante 2 (4.5-4.8) wurde gestellt. In Abhängigkeit der Finanzierungszusage wird Titel 4 Variante 1 oder Variante 2 beauftragt. Die voraussichtliche Finanzierungzusage erfolgt im ersten Quartal 2024. Die Beschaffung und der Einbau der Bodenfeuchtesensorik einschließlich der Übermittlungstechnik (Herstellung der Betriebsbereitschaft) müssen bis zum 31.07.2024 erfolgt sein. 4 Wochen nach Zuschlagserteilung ist ein verbindlicher Zeitplan vorzulegen. Die Wartung ist bis zum 31.12.2025 (17 Monate ab Einbau) sicherzustellen. Ein entsprechender Lageplan einschließlich voraussichtlicher Verortung der Sensoren, Anzahl der Bäume und Sensoren werden diesem Leistungsverzeichnis als Anlage beigefügt und sind Bestandteil der Vergabeunterlagen. Während der gesamten Projektlaufzeit übernimmt der Auftragnehmer die Koordinierungsaufgabe (Projektvorbereitung - Vorschlagen und Abstimmen der Schnittstellen und Prozesse der Planung) zu den Stadtwerken Potsdam (SWP). Die gesamte schriftliche und mündliche Projektkommunikation zwischen LHP, SWP und AN erfolgt in deutscher Sprache. Der Auftragnehmer muss das Projektteam so aufstellen, dass es mind. folgende Qualifikationen aufweist: mindestens ein Diplom-Ingenieur, Master oder Bachelor der Landschaftsplanung oder vergleichbar und eine Ausbildung als FLL-zertifizierter Baumkontrolleur. Die jeweiligen Qualifikationsnachweise sind dem Auftraggeber auf Verlangen vorzulegen. Aus diesem Team ist dem AG ein fester Projektleiter vorzuhalten. Bei längerer Abwesenheit dieses festen Ansprechpartner ist zur Wahrung des Arbeitsablaufs dem AG durch den AN ein Ansprechpartner als Vertretung zu benennen. Weitere zu erbringende Leistungen sind die Analyse der Bodenbeschaffenheit, sowie die Auswertung und Interpretation der Messdaten in jährlichen Berichten und deren Präsentation.

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