Für die Kongresshalle ist eine Blitzschutzanlage nach VDE 0185 geplant, die auch die
sicherheitstechnischen Einrichtungen schützt (äußerer und innerer Schutz).
Die Norm DIN EN 62305-2 regelt den Blitzschutz der Blitzschutzklasse III für Hochhaus >30m,
Versammlungsstätte und denkmalgeschützte Gebäude.
Hufeisenförmig Torso - 275x265 Meter, Innenhof - 180x160 Meter, Höhe 39 Meter
Zu Zeiten der Errichtung des Bauwerks wurde kein Fundamenterder eingebracht. Daher ist eine
Ringerder durch das Setzten von Erdungsspießen zu errichten.
Um eine ausgeglichene Ableitung zu gewährleisten sind alle 15 Meter, um das Gebäude 58
Erdungsspieße einzubringen und ein Erdungsband, um das Gebäude zu ziehen.
Die Verbindung des inneren und äußeren Rings erfolgt mit Leitungen durch die Längsbauten.
Von den Erdungsspießen werden 58 Ableitungen mit Trennstellen bis zum Dach gezogen. Der
Übergang zum Dach muss durch flexible Bänder erfolgen, um die Dehnungen des Metalls
auszugleichen.
Auf dem Dach wird voraussichtlich ein Maschennetz mit isolierter Fangleitung erfolgen müssen, um
die Trennabstände einzuhalten.
Der Trennabstand wird durch Betonsteine mit Abstandhalten unterstützt.
Zum Schutz der PV-Anlagen (Flachdach) werden Fangstangen auf dem Flachdach positioniert.
Der Blitzschutz ist mit dem Gewerk Dach abzustimmen
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