Das Interesse an der heimischen Natur als Kulisse der persönlichen Erholungsnutzung (z.B. Mountainbiking, Skibergsteigen, Naturfotographie oder Geocaching) ist in der Bevölkerung eine beliebte Freizeitgestaltung. Dadurch ist unter anderem auch die Frequentierung/Druck in sensiblen (Natur-)Schutzgebieten (Orte mit Besucherlenkung) hoch.
Dabei verlassen sich Erholungssuchende hauptsächlich auf ihr Smartphone. Sie suchen nach Routen, Ausflugstipps, nutzen Apps zur Pflanzen- und Tierbestimmung oder zur Navigation im Gelände. Oftmals sind Betretungsregeln nicht bekannt oder Besuchende suchen querfeldein nach "Geheimtipps", die durch Online-Communities oder Influencer bestärkt werden.
Das StMUV möchte die in Bayern verfügbaren freizeitrelevanten Regelungen aus naturschutzrechtlichen Schutzgebietsverordnungen, Besucherlenkungskonzepten, Anordnungen etc. maschinenlesbar digitalisieren, um sie der Öffentlichkeit mittels einer zentralen Datenbank zur Verfügung zu stellen. Die zu bearbeitenden Unterlagen werden gesammelt bereitgestellt.
Insbesondere digitale Outdoor-Plattformen (als Vermarkter von Outdooraktivitäten und Touren) können so auf ihren Karten Besucherregeln und geschützte Bereiche an ihre Nutzenden vermitteln.
Digitalisierung freizeitrelevanter Besucherregeln und Schutzgebietsverordnungen
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