Frist abgelaufen

Energetische Dachsanierung der Freiwilligen Feuerwehr

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Auftraggeber

Stadt Hoyerswerda, Fachbereich Innerer Service und Finanzen

Wichtige Fristen

Frist abgelaufen
Angebotsfrist
11. März 2024

Beschreibung

a) Auftraggeber: Offizielle Bezeichnung: Stadt Hoyerswerda, Fachbereich Innerer Service und Finanzen; Bereich/Abteilung: Zentrale Vergabestelle; Straße, Hausnummer: S.-G.-Frentzel-Str. 1; Postleitzahl: 02977; Ort: Hoyerswerda; Land: DE; Telefon: +49 3571456549; Internet-Adresse: www.hoyerswerda.de; E-Mail: vergabestelle@hoyerswerda-stadt.de b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung c) Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. d) Art des Auftrages: Ausführung von Bauleistungen e) Ort(e) der Ausführung: Offizielle Bezeichnung: Freiwillige Feuerwehr Schwarzkollm; Straße, Hausnummer: Am Feuerwehrhaus 2; Postleitzahl: 02977; Ort: Hoyerswerda; Land: DE f) Art und Umfang der Leistung: Energetische Dachsanierung der Freiwilligen Feuerwehr in 02977 Hoyerswerda, Ortsteil Schwarzkollm; Erneuerung Dachfläche; Vergabe-Nr. I/60.12/24/01-VOB: Die Stadt Hoyerswerda beabsichtigt eine energetische Sanierung mit Erneuerung des Daches an ihrem Objekt der Freiwilligen Feuerwehr im Ortsteil Schwarzkollm durchzuführen. Das Feuerwehrgebäude besteht aus zwei aneinander gereihten Baukörpern gleicher Bauart. Der östliche Teil dient im EG als Sozial- und Versammlungsbereich. Im OG sind zwei Wohnungen für Angehörige der freiwilligen Feuerwehr Schwarzkollm vorhanden. Der westliche Gebäudeteil ist eingeschossig und wird als Gerätehaus für die Feuerwehrtechnik und Einsatzfahrzeuge genutzt. Das zu sanierende Gebäude hat eine Größe (L x B x H) von ca. 43,23 x 10,75 x 6,00 m. An der ca. 5,5 m hohen Fassade wird außenseitig ein längenorientiertes Arbeitsgerüst mit Leiteraufgängen und an einer Giebelseite ein Treppenaufgang gestellt. Die drei großen Tore der Freiwilligen Feuerwehr werden mit Gitterträger überbaut. Für die Dachsanierungsarbeiten wird die Rüstung mit einer Dachfangrüstung ausgebaut. Die Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge der FFW muss an allen drei Toren permanent gewährleistet werden. Die auf dem Dach befindliche Blitzschutzanlage wird von einer Fachfirma des AG zurückgebaut und nach Beendigung der Dacharbeiten auch wieder montiert. Diese Arbeiten koordiniert der AG selbst. Das aus Welleternitplatten bestehende Dach hat verschiedene Dachneigungen, in der Regel beträgt diese 20°. Durch permanente Dachundichtigkeiten, in Verbindung mit der exponierten Lage am Feldrand, ist eine sehr starke Windbelastung vorhanden. Deswegen soll das Dach komplett erneuert werden und die Wärmedämmung der obersten Geschossdecke den Vorschriften des aktuellen GEG angepasst werden. Das Dach wird von oben bis zu den Dachbinder demontiert und fachgerecht entsorgt bzw. wiederverwendbare Baustoffe der Weiterverarbeitung zugeführt. Dies betrifft auch sämtliche Ein- und Aufbauten auf dem Dach und die komplette Dachentwässerung. Die auf der obersten Geschossdecke vorhandene 14 cm starke Mineralwolle-Dämmung wird um eine weitere Mineralwolle-Dämmung, Stärke 16 cm, erweitert. Für die o.g. Leistungen darf die oberste Geschossdecke zwischen den Dachbindern nicht betreten werden, da diese nur aus GK-Platten mit UK besteht. Auf die Dachbinder werden oben 25 mm starke OSB-Platten vollflächig ausgelegt und befestigt. Darauf werden die Ortgang-, Walm-, Rinneneinhang- und Kehlbleche befestigt. Als unterste Abdichtungslage wird eine KSU-Bitumenbahn verlegt. Darauf werden mineralische Dreiecksleisten im Abstand von 80 cm vertikal aufgeschweißt. Die dreieckigen Leisten werden mit einem Streifen elastoplastischer Spezial-Bitumenschweißbahn (Oberlage) abgedichtet. Der verbleibende Zwischenraum wird mit derselben Spezial-Bitumenschweißbahn versehen. Als Oberlage wird auf dem gesamten Dach eine rotbraune (bordeauxrot) Bitumenschweißbahn verarbeitet. Der westliche Ortgang wird nach den Abdichtungsarbeiten verblecht, der östliche erhält wieder eine Rinne. Zum Schluss wird eine Seilsystem-Absturzsicherung montiert und die Blitzschutzanlage auf dem Dach wieder montiert. GROBMENGEN: 700 m² Arbeitsgerüst; 580 m² Abbruch und Entsorgung Well-Eternit-Platten; 400 m² Mineralwolldämmung 160 mm; 580 m² Holzwerkstoffplatten OSB 25 mm; 580 m² Unter- und Oberlagsbahn Bitumen; 150 m Dachrandbohle; 200 m Zinkrinnen, Einhänge, Fallrohre, Anschlüsse; 1 Edelstahl-Seilsystem als Absturzsicherung g) Es werden keine Planungsleistungen gefordert h) Aufteilung in mehrere Lose: nein i) Ausführungsfristen: Beginn: 22.04.2024, Ende: 31.05.2024 j) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 3 zur Nichtzulassung von Nebenangeboten: Entfällt, da Nebenangebote zugelassen sind. k) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 4 zur Nichtzulassung der Abgabe mehrerer Hauptangebote: Entfällt, da die Abgabe mehrerer Hauptangebote zugelassen ist. l) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen angefordert werden können: Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/2900312/zustellweg-auswaehlen. m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt n) entfällt o) Frist für den Eingang der Angebote: 11.03.2024, 10:00 Uhr; Bindefrist: 19.04.2024 p) Elektronische Angebote sind auf der Vergabeplattform evergabe.de abzugeben. q) Angebote sind abzufassen in: Deutsch r) Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden und gegebenenfalls deren Gewichtung: Preis 100 % s) Eröffnungstermin: Datum: 11.03.2024, 10:00 Uhr; Ort: Stadt Hoyerswerda, Neues Rathaus, S.-G.-Frentzel-Str. 1, 02977 Hoyerswerda, 1. Obergeschoss, Zimmer 2.07; Personen, die anwesend sein dürfen: keine Bieter gemäß § 14 VOB/A, da ausschließlich elektronische Angebotsabgabe zugelassen t) Sicherheiten: Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 3 % der Abrechnungssumme u) Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: Die Zahlungsbedingungen richten sich nach § 16 VOB/B sowie den Besonderen und Zusätzlichen Vertragsbedingungen der Vergabeunterlagen. v) Rechtsform einer Bietergemeinschaft: Die Rechtsform der Bietergemeinschaft ist beliebig. Verlangt werden jedoch eine gesamtschuldnerische Haftung und die Benennung eines bevollmächtigten Vertreters. w) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung: Zum Nachweis der Eignung sind folgende Unterlagen mit dem Angebot einzureichen: Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Das Formblatt 'Eigenerklärungen zur Eignung' ist erhältlich: siehe Vergabeunterlagen. Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben/Erklärungen gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen/einzureichen: Gewerbeanmeldung bzw. Gewerbeummeldung; Nachweis der Rechts- und Gesellschaftsform mit entsprechendem Auszug aus dem Handelsregister; Angaben nach § 6 a Abs. 2 Nr. 1 bis 9 VOB/A, insbesondere die Vorlage von aussagekräftigen Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen; Nachweis einer ausreichenden Haftpflichtversicherung; gültige Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Berufsgenossenschaft und der Krankenkasse (Hinweis: Die Bescheinigungen dürfen nicht älter als drei Monate sein.) x) Vergabenachprüfstelle: Offizielle Bezeichnung: Landesdirektion Sachsen, Referat 39 I Vergaberecht, Preisprüfung, Grenzüberschreitende Zusammenarbeit; Straße, Hausnummer: Stauffenbergallee 2; Postleitzahl: 01099; Ort: Dresden; Land: DE; Internet-Adresse: ww.lds.sachsen.de; E-Mail: post@lds.sachsen.de Dachdeckung/ Dachabdichtung,Klempner

Lose (1)

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