Frist abgelaufen

Errichtung und Betrieb von Ladeeinrichtungen für E-Fahrzeuge der WSV

Die Angebotsfrist ist am 23. Februar 2026 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Fachstelle Maschinenwesen Südwest beim Wasserstraßen- u. Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn verfolgt das Ziel die Fahrzeugflotte der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes („WSV“) zu elektrifizieren. Dafür ist es erforderlich, auf bundesweit ca. 345 Liegenschaften den Betrieb bestehender Ladeeinrichtungen zu übernehmen und (in deutlich größerem Umfang) zusätzliche Ladeeinrichtungen zu errichten und zu betreiben. Diese Ladeeinrichtungen sollen in erster Linie der betrieblichen/dienstlichen Nutzung durch E-Fahrzeuge der WSV dienen; in zweiter Linie ist aber auch möglich, dass Mitarbeitende oder Besuchende die Ladeeinrichtungen nutzen. Die Auftraggeberin vergibt daher in mehreren Losen die folgenden Leistungen: - Planung und Errichtung der (den Ladeeinrichtungen) vorgelagerten Infrastruktur (vier Regionallose), - Installation der Ladeeinrichtungen und Betrieb der vorhandenen und neuen Ladeinfrastruktur (ein bundesweites Los). Wesentlich für den Projekterfolg sind dabei auch die Abstimmungen und Kommunikation zwischen den Auftragnehmern der Regionallose (Los 1 - 4) und dem Auftragnehmer des bundesweiten Loses (Los 5).
5 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
17.02.26
Teilnahmefrist
23.02.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Koblenz, Deutschland
E-Mail
vergabe@pd-g.de
Telefon
+49 00000000

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Los 1 bis 5

    • Gefordert ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister (in Kopie
    • nicht älter als 6 Monate am Ende der Teilnahmefrist).
  • Los 1 bis 5

    • Gefordert ist eine Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme je Schadensfall durch Vorlage einer Kopie des Nachweises bzw. eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Makler), dass eine Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen werden kann (nicht älter als 6 Monate am Ende der Teilnahmefrist).
    • Mindestanforderung: Die Versicherung muss folgende Deckungssumme aufweisen:
    • - Sachschäden: 7.000.000,00 EUR je Schadensfall (2-fach maximiert),
    • - Vermögensschäden: 500.000,00 EUR je Schadensfall. (2-fach maximiert),
    • - Personenschäden: 5.000.000,00 Mio. EUR je Schadensfall/Person
  • Los 1 bis 4

    • Gefordert ist die Erklärung über den Gesamtjahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre - d.h. für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2022, 2023, 2024 abgeschlossen wurden (siehe Formblatt Eignung), sofern das Unternehmen länger als 3 Jahre am Markt ist.
    • - Mindestanforderung: Der Gesamtumsatz muss im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens 5 Mio. EUR betragen haben. (Mindestanforderung gilt für jedes einzelne Los: Sollte sich ein Bewerber
    • für mehr als ein Los bewerben, steigt die Anforderung entsprechend der Anzahl der Lose. Bsp.: Bewirbt sich der Bewerber auf Los 1 und Los 2, muss ein durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz von 10 Mio. EUR erzielt worden sein, um sich für Los 1 und Los 2 zu qualifizieren.)
  • Los 1 bis 5

    • Gefordert ist eine Unternehmensdarstellung des Bewerbers, die insbesondere die bisherige Geschäftstätigkeit im Rahmen der ausgeschriebenen Leistung, die Gesellschaftsstruktur, ggf. die Konzernzugehörigkeit, etwaige Niederlassung und Beteiligung an anderen im
    • Bereich der Ausschreibung tätigen Unternehmen umfasst (max. 10 DIN A4-Seiten).
  • Los 1 bis 5: Gefordert wird eine gültige Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 (Kopie) oder eine nachvollziehbare Darstellung der erfolgreich eingesetzten Qualitätssicherungsmaßnahmen des Bewerbers.

  • Los 1 bis 4

    • Gefordert sind Angaben zu Unternehmensreferenzen, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind und die Projekte betreffen, deren Leistungen in den letzten 3 Jahren erbracht worden sind. Vergleichbar sind Referenzen, die die Erbringung von Planungsleistungen sowie die Errichtung von vorgelagerter Infrastruktur, die zur Installation, zum Betrieb und zur Steuerung von Ladeeinrichtungen notwendig sind, zum Gegenstand haben. Vergleichbar sind nur Referenzen zur Errichtung einer vorgelagerten Infrastruktur für mind. 100 Ladepunkte (Umfang der Vergleichbarkeit). Die vorgelagerte Infrastruktur umfasst alle für den Ladevorgang erforderlichen Anlagenteile, nicht jedoch die Ladeeinrichtung selbst
    • zur vorgelagerten Infrastruktur gehören daher insbesondere das Lade-/Steuerungsgerät, die Stromzuleitung an die Ladeeinrichtung, der Sockel für die Ladeeinrichtung sowie die Übergabestation samt einem Transformator (Art der Vergleichbarkeit). Legt ein Bewerber eine Referenz vor, die grundsätzlich alle Anforderungen erfüllt, aber einzelne der vorstehend aufgeführten Anlagenteile einer vorgelagerten Infrastruktur nicht umfasst, kann der Bewerber für ein nicht umfasstes Anlagenteil eine andere Referenz beifügen, die die Planung und Errichtung dieses Anlagenteils nachweist. Bei dieser gesonderten Referenz ist es nicht erforderlich, dass die damit nachgewiesene Errichtung und der Betrieb dieses Anlagenteils Gegenstand eines Projekts zu einer vorgelagerten Infrastruktur mit mind. 100 Ladepunkten war.
    • Die Darstellung aller Referenzen muss folgende Angaben beinhalten (siehe Formblatt Eignung):
    • a) Name und Adresse des Referenzauftraggebers sowie Benennung des dortigen Ansprechpartners mit Telefonnummer /E-Mailadresse (Zur Überprüfung der Referenz erforderlich. Die Informationenwerden nicht an Dritte weitergegeben und die Bestimmungen des DSGVO eingehalten.)
    • b) Benennung des Referenzprojektes (Titel)
    • c) Kurze Projektbeschreibung inkl. Projektverlauf, ggf. auf separatem Anhang (max. 2 DIN A4-Seiten), Beifügung von Fotos ist erwünscht
    • d) Ausführungsort(e) (Anschrift des Referenzprojektes)
    • e) Zeitraum der Leistungserbringung
    • f) Auftragsvolumen in EUR (netto)
    • g) Art der Leistung
    • h) Umfang der Leistung (Anzahl der Ladepunkte, die mit der Ladeinfrastruktur vorbereitet wurden) -
    • Mindestanforderung: Es müssen mind. 2 vergleichbare Referenzen vorliegen, die jeweils mind. 100 Ladepunkte, die mit der Ladeinfrastruktur vorbereitet wurden, aufweisen. Hinsichtlich der Tätigkeiten in Bezug auf die für den Ladevorgang erforderlichen Anlagenteile (Lade-/Steuerungsgerät, angeschlagenes Kabel, Sockel sowie Übergabestation samt Transformator) ist es zulässig, durch weitere Referenzen den Nachweis zu erbringen. Entscheidend ist, dass die vorgelegten Referenzen in Ihrer Gesamtheit sämtliche Anlagenteile mindestens jeweils zweifach abdecken.

Zuschlagskriterien

  • Angebotspreis: Es wird verwiesen auf Anlage C, Zuschlagskriterien Los 1-4.

  • Konzept zur Planung der vorgelagerten Infrastruktur: Es wird verwiesen auf Anlage C, Zuschlagskriterien Los 1 - 4.

  • Konzept zur Errichtung der vorgelagerten Infrastruktur: Es wird verwiesen auf Anlage C, Zuschlagskriterien Los 1 - 4.

  • Projekt- und Personalorganisationskonzept: Es wird verwiesen auf Anlage C, Zuschlagskriterien Los 1 - 4.

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Lose (5)

Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf287 KB8 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage56 KB32 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB6 Seiten
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