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Auftraggeber
Keine Angabe
Wichtige Fristen
Frist abgelaufen
Angebotsfrist
04. März 2026
Veröffentlichungsdatum
03. Februar 2026
Beschreibung
Das Sophien- und Hufeland-Klinikum ist ein modernes und leistungsstarkes Klinikum für Weimar und die gesamte Region. Jährlich nehmen mehr als 23 000 stationäre und rund 39 000 ambulante Patienten das Leistungsangebot in Anspruch. Im größten evangelischen Krankenhaus Thüringens bieten über 1 000 qualifizierte Mitarbeiter eine professionelle Unterstützung, seelsorgerische Begleitung und menschliche Zuwendung an.
Bei einem Viertel der Patienten ist die stationäre Aufnahme ungeplant, das bedeutet, die organisatorische und medizinische Aufnahme erfolgt über die zentrale Notaufnahme. Zudem wird ein großer Teil der ambulant therapierten Patienten organisatorisch und
fachlich ebenfalls von der zentralen Notaufnahme betreut.
Obwohl das Sophien- und Hufeland-Klinikum bereits 2011 durch eine bauliche Erweiterung Anpassungen im 1994-1998 errichteten Klinikbau vorgenommen hat, besteht Optimierungsbedarf im Bereich der Zentralen Notaufnahme im Sinne von deren Umbau und Weiterentwicklung
zu einem Integrierten Notfallzentrum (INZ). Im Rahmen der COVID-19-Pandemie erhöhte sich die Anzahl infektiöser Patienten in
der Zentralen Notaufnahme schlagartig und die örtlichen Ressourcen waren so limitiert, dass Behelfsräume geschaffen werden mussten.
Ein Ziel der Ertüchtigung der Notaufnahme des Sophien- und Hufeland-Klinikums ist daher die Schaffung ausreichender räumlicher Kapazitäten, um eine steigende Anzahl infektiöser Patienten zu triagieren und ggf. zu therapieren. Ferner sollen die Voraussetzungen für die Kategorie „Umfassende Notfallversorgung“ im System der gestuften Notfallstrukturen sichergestellt werden. Im Zuge dessen sind die räumlichen und organisatorischen Bedingungen, die an ein Integriertes Notfallzentrum bestehen, zu erfüllen: • Integration aller notwendiger Fachbereiche• Gemeinsamer Tresen ZNA / KV • Zentrale Ersteinschätzung • Notfallradiologie • Isoliermöglichkeit infektiöser Patienten in der ZNA • IMC-fähige Überwachungsstation mit Isolieroption Es liegt bereits eine vom Fördermittelgeber gebilligte Zielplanung des Architekten vor, die neben dem Neubau einer ergänzenden Notaufnahme für infektiöse Patienten mit einer Isolier- und einer IMC-fähiger Überwachungsstation auch die notwendige Einbeziehung der vorhandenen ZNA sowie deren Optimierung und Erweiterung im Sinne des neuen Reformkonzepts
für die Notfallversorgung betrachtet. Nähere Einzelheiten sind der den Vergabeunterlagen beiliegenden Leistungsbeschreibung
zu entnehmen.
Lose (1)
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