Die Wittelsbacher Halle ist eine 3-fach Sporthalle für die Ferdinand-v.-Miller-Realschule, die Staatliche Berufsschule und die Fachoberschule.
Anlässlich einer Machbarkeitsstudie der balda Architekten GmbH vom Mai 2025 soll eine Generalsanierung mit folgenden Sanierungsbereichen
durchgeführt werden:
Energetische Sanierung der Gebäudehülle: Dämmung der erdüberschütteten Dächer im Bereich der Geräteräume und Umkleiden, einschl.
Freilegen der Bauteile, neuer Dämmung und neuer Abdichtung. Dachflächen und Dachoberlicht: Gerüststellung mit Dachdeckerfang, Rückbau der
bestehenden Dacheindeckung mit Dämmung. Erneuerung der Wärmedämmung und des Dachaufbaus. Neue Dacheindeckung als Blechdeckung
zur Lasteinsparung gegenüber der Ziegeldeckung. Erneuerung des Dachoberlichts einschl. Konstruktion als Pfosten- Riegel Fassade mit Einbau von
Rauchabzugsöffnungen mit einem lichten Öffnungsquerschnitt von 1% der Hallengrundfläche. Pfosten- Riegel Fassade, Türen sowie Außenwand
im WC Bereich EG: Neuverglasung der bestehenden Pfosten- Riegel Fassade mit neuen thermisch verbesserten Deckleisten. Erneuerung aller
Türen im Bereich der Fassade. Kraftbetätigung einer Eingangstür für barrierefreie Erschließung. Erneuerung der Blechverkleidung im Bereich des
WC- Kerns im EG einschl. Austausch der Dämmung in diesem Bereich. Dämmung von Wänden gegen unbeheizte Bereiche und gegen Erdreich.
Innendämmung mit Vorsatzschale in Trockenbauweise der Wände gegen Erdreich im Bereich der Geräteräume und Innendämmung der
Trennwände zu Technikräumen im UG. Austausch der Türen zu Technikräumen. Innendämmung in erdberührten Teilbereichen der Hallenfläche
hinter der Prallwand.
Maßnahmen zur Ertüchtigung Brandschutz: Herstellung eines notwendigen Treppenraums im EG durch Abtrennung der Treppe TR1 mit STB-
Innenwänden und STB- Decke zur Halle. Einbau einer Tür zwischen Halle und TR 1. Einbau einer Rauchabzugsöffnung über Dach. Neuverglasung
der Fluchttreppen TR 2 und TR 3. Zur Halle hin mit dem Ziel einen rauchdichten Anschluss zur Halle hin herzustellen. Austausch von Innentüren
gem. Brandschutzanforderung die im Bestand keine Brandschutzanforderung erfüllen.
Umbaumaßnahmen zur Erneuerung Haustechnik: Bauliche Maßnahmen zum Austausch der Lüftungsanlage und zur Schadstoffsanierung der
Brandschutzklappen. Bauliche Maßnahmen zur Sanierung der Sanitäranlagen. Rückbau bestehender Vorsatzschalen und Bodenaufbauten.
Neubau der Vorsatzschalen und Wiedereinbau der Bodenaufbauten. Fliesenarbeiten. Sonstige Arbeiten Erneuerung Haustechnik: Abbruch
Schornsteine, Gerätefundamente, Erdarbeiten und Stellung eines Raumgerüsts im gesamten Hallenbereich. Das Raumgerüst steht auch für alle
erforderlichen Arbeiten im Dachtragwerk der Halle zur Verfügung. Einhausung neues Lüftungsgerät: Einhausung eines neuen Lüftungsgeräts in
Holzsystembauweise auf dem Flachdach der bestehenden Technikzentrale im UG. Die Einhausung ist erforderlich, weil für das notwendige
zusätzliche Lüftungsgerät die Aufstellfläche im UG nicht ausreicht. Erneuerung der Küche im Foyer: Rückbau und Entsorgen der bestehenden
Küche. Einbau einer Edelstahlküche für den Verkaufsbereich im Foyer. Hier liegt noch keine Küchenplanung vor.
Anbau eines Aufzugsschachts zur barrierefreien Erschließung UG: Baugrubenverbau, Wasserhaltung und Erdaushub. Die Schachtgrube liegt im
Bereich des HHW. Erstellung des Aufzugsschachts in Stahlbeton- Konstruktion. Dämmung des Schachts mit Perimeterdämmung im UG und
hinterlüfteter Fassadenbekleidung im EG.
Stat. Ertüchtigung und Sanierung Dachtragwerk: Rückbau, um das Tragwerk in diesen Bereichen für die erforderliche Ertüchtigung freizulegen und
Wiederherstellung der Giebelverkleidungen über den Trennvorhängen. Demontage der Trennvorhänge. Diese müssen zur Einhaltung der lichten
Raumhöhe von 7,0 m nach oben versetzt werden. Ertüchtigung des Dachtragwerks gem. statischer Einschätzung. Eine wichtige Grundlage bilden
zwei Untersuchungsberichte der LGA aus 2009. Der dringendste Mangel wurde im Nov. 2009 unmittelbar behoben. Andere Mängel wurden
festgestellt und bisher nicht behoben. Das Hallendachtragwerk wurde 2025 nachgerechnet. Eine Übereinstimmung mit den händischen
Berechnungen von 1981 wurde bestätigt. Allerdings wurden Abweichungen in der Ausführung der Knotenpunkte zwischen den Anschlussblechen
der Stahlzugstangen und den Holzpfosten und Unter- bzw. Obergurten erkannt. Anhand von Fotos von den beschädigten und ausgetauschten
Knoten konnte die tatsächliche Ausführung rekonstruiert werden. Anstelle von Stabdübeln wurden Bolzenverbindungen mit Geka Einpressdübel
verwendet. Die genauen Abmessungen liegen vor und sind bekannt. Ein Nachweis liegt nicht vor. Durch die Aufhängung von Deckenstrahlplatten
ergeben die ohnehin notwendigen Verstärkungen noch mehr Sinn. Es wurde nun exemplarisch eine Verstärkung entworfen und die
Massenermittlung für das gesamte Dachtragwerk anhand der Anzahl der Knotenpunkte und Längen der Untergurte der maßgebenden Träger
hochgerechnet. Die Ausführung wurde als machbar und zukunftstauglich eingestuft.
Sonst. Sanierungsmaßnahmen Gebäude Innenausbau: Erneuerung Sportboden und Bodenbeläge: Der Sportboden weist im Bereich der Tribüne
und teilweise in der Fläche Schäden auf und sollte getauscht werden. Austausch der Bodenbeläge im Umkleidebereich und der Flure.
Überarbeiten des Parketts im EG und im Tribünenbereich durch Abschleifen und neu Versiegeln. Erneuerung Innenausbau sonstiges: Erneuerung
der Prallwand mit Geräteraumtoren, Türen und Verglasungselementen. Austausch aller Innentüren, Austausch der Teleskoptribüne. Erneuerung
der Sonnenschutzbehänge und Revision der Motore mit Steuerung. Rückbau der Feuerwehrschläuche im UG. Austausch der Basketballkörbe über
dem Spielfeld Handball. Maßnahmen zur WU- Sanierung im Bereich der Bodenplatte und Sportgeräte- Hülsen durch Verpressen möglicher Risse.
Baustelleneinrichtung und allgemeine Arbeiten
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