Ca. 110 Grundwassermessstellen bzw. Brunnen, die sich auf einer Gesamtfläche von ca. 45 ha befinden, sind in meist quartalsweisem sowie jährlichem Intervall zu beproben. Die Aufschlüsse wurden in verschiedenen Grundwasserleitern, mit schwankenden Ergiebigkeiten errichtet. Damit sind unterschiedliche Probenahmezeiten verbunden. Im Zuge der Beprobung sind Wasserspiegellage, Teufenlotung sowie die Bestimmung der Leitkennwerte vorzunehmen. Die Proben sind in einem akkreditierten Labor im Wesentlichen hinsichtlich nachfolgender Parameter zu analysieren:
schwelereitypische Schadstoffe, wie Phenolindex, MKW, PAK, AKW. An ausgewählten Mess-stellen sind die Leichtflüchter Di-n-Butylether sowie alkyliertes Tetrahydropyran nach
DIN 38407-43 zu bestimmen. Für beide Leichtflüchter wird eine GC-MS-Methode (Anleitung zum Messver-fahren) bereitgestellt. Weiterhin sind verschiedene Anionen sowie Kationen sowie TIC, DOC, CSB, TOC -Bestimmungen erforderlich. An einer Auswahl an Proben ist die Bestimmung von NSO-Heterozyklen nach Kora-TV2-Leitfaden vorzunehmen. Es sind umfassende Anforderungen an die Probenahme (Arbeitsanweisung LMBV- wird zur Verfügung gestellt) Arbeitsschutz sowie die Dokumentation zu erfüllen.
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