Öffentliche Ausschreibung

Jena, Umbau Gleisdreieck Knebelstraße und Haltestelle Paradiesbahnhof Ost

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Auftraggeber

Jenaer Nahverkehr GmbH

Wichtige Fristen

Phase für Abgabe von Angeboten
Noch 17 Tage
Angebotsfrist
18. März 2026
Veröffentlichungsdatum
16. Februar 2026

Beschreibung

Der Gesamtumfang der Baumaßnahme beinhaltet die zweigleisige Rekonstruktion der Gleisanlagen, beginnend ab Paradiesbrücke südliches Widerlager, über die Straßenbahnhaltestelle Paradiesbahnhof Ost, das Gleisdreieck Knebelstraße/Volksbad, bis zum Anschluss an die Weichenspitzen des Gleisdreieckes Löbdergraben/Holzmarkt. Es ist eine grundhafte Sanierung der Straßenbahngleisanlagen in Verbindung mit dem barrierefreien Umbau der Haltestellen vorgesehen. Die Trassierung der Gleisachsen wird hinsichtlich der Neufahrzeuge der Jenaer Nahverkehr GmbH in ihrer Linienführung optimiert. Die Planung umfasst sämtliche für die Rekonstruktion der Gleisanlagen erforderlichen Grundlagen-, Entwurfs- und Ausführungsaspekte. Dazu gehört die Durchführung einer Entwurfsvermessung zur Vorbereitung der Planung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen. Ergänzend wurden Baugrunduntersuchungen veranlasst, um die Tragfähigkeit der vorhandenen Gleisanlagen zu ermitteln und bautechnisch bewerten zu können. Für die Sicherstellung der technischen Randbedingungen erfolgte die Erfassung und Darstellung sämtlicher vorhandener Kabel-, Leitungs- und Abwasseranlagen im Baubereich. Weiterhin wurde der Bestand des vorhandenen Sammelkanals/ Kollektors aufgenommen, seine Tragfähigkeit überprüft und darauf aufbauend die Planung notwendiger Maßnahmen zur Tragfähigkeitserhöhung vorgenommen. Ein wesentlicher Bestandteil der Planung ist die Rekonstruktion der Gleisanlagen als Feste Fahrbahn. Diese erfolgt in Lage und Höhe im Bestand und orientiert sich an den definierten Abschnitten 1 bis 6 gemäß Aufgabenstellung (Auszuführende Leistungen). Dabei werden die bereits vorliegenden Ausführungsplanungen der Haltestellen „Paradiesbahnhof West“ und „Paradiesbahnhof Ost“ vollständig berücksichtigt. Darüber hinaus umfasst die Planung den Rückbau, die Sicherung und die spätere Neueinordnung der vorhandenen Elektroanlagen in die rekonstruierten Gleisanlagen. Gleiches gilt für die vorhandene Schienenschmieranlage, deren Rückbau und Wiedereinordnung geplant wurden. Zusätzlich wird eine weitere Schienenschmieranlage in das neue Gleisgefüge integriert. Ein weiterer zentraler Planungsbestandteil ist die Erarbeitung einer bauzeitlichen Verkehrsführung für den Straßenbahnbetrieb, einschließlich der Abstimmung mit dem Fahrbetrieb des Betreibers. Hierzu gehört bei Bedarf auch die Einordnung und Trassierung von Bauweichen oder Baugleiswechseln. Ergänzend wurde ein Verkehrsführungs- und Umleitungskonzept für den Individualverkehr und Straßenbahnverkehr entwickelt, das in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Verkehrsbehörde abgestimmt wurde.

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