Der im östlichen Teil des Kalihafens im Industriehafen in Bremen liegende Kaje entspricht nicht mehr den hafenbetrieblichen Anforderungen und befindet sich in einem
kritischen baulichen Zustand. Um die zukünftige Nutzbarkeit sicherzustellen, ergibt sich die Notwendigkeit der Erneuerung der Kaje. Die Kaje sowie anschließenden Grundstücke
in Richtung Straße werden von der dort ansässigen Fa. Tiemann für den Containerumschlag genutzt. Die rd. 230m lange neue Spundwand wird als Vorrammung in einem Abstand von ca.
13m vor die alte Kaje gesetzt. Die neue Spundwand wird mit Mikropfählen und einer durchlaufenden Gurtung rückverankert. Die vorhandene Uferwand verbleibt im Baugrund
und wird eingekürzt, sodass die Oberflächenbefestigung angearbeitet werden kann. Nach den Ramm- und Stahlbauarbeiten wird der Zwischenraum mit Füllsand
verfüllt und die vorhandenen Oberflächenentwässerungen werden bis zur neuen Uferwand verlängert. Die neu geschaffene Fläche erhält eine neue / separate Oberflächenentwässerung
mit Sedimentationsschächten. Entlang der Kaje werden Medienleitungen für Beleuchtung, Schmutzwasser und Frischwasser verlegt. Auf der neuen Spundwand wird ein Stahlholm geschweißt und Poller für Großmotorschiffe (GMS) angeordnet. Direkt hinter der Kaje werden zwei Landfeste für die Vertäuung der Tankschiffe angeordnet. Hierfür wird an der Böschung eine Stahltreppe angeordnet. Im vorderen Bereich des Kalihafens wird zusätzlich ein neuer Festmachdalben mit Zugangskonstruktion hergestellt.
Im vorderen Abschnitt und im Einfahrtsbereich zum Kalihafen soll die Liegewanne für die Tankschiffe vertieft werden (nicht Bestandteil dieser Ausschreibung).
[Eine vollständige Bau- und Leistungsbeschreibung finden Sie in den Vergabeunterlagen]
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