Los 1 Objektplanung, Tragwerksplanung, Brandschutzplanung, Bauphysik und Freianlagenplanung für den Umbau Notaufnahme und Erweiterung Krankenpflegeschule im Katholischen Krankenhaus „St. Johann Nepomuk“ Erfurt
Die Katholische Hospitalvereinigung Thüringen gGmbH betreibt das Katholische Krankenhaus „St. Johann Nepomuk“ Erfurt als akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Jena.
Es verfügt über 428 Betten und betreibt eine Krankenpflegeschule mit 85 Ausbildungsplätzen.
Die hier ausgeschriebenen Planungsleistungen sollen für zwei Bauabschnitte erbracht werden:
BA 1 ZNA: Um den steigenden Anforderungen an die Notfallkapazitäten gerecht zu werden, soll die Notaufnahme (ZNA) in zwei Schritten umgebaut werden: Im ersten Schritt soll der bisherige Funktionsbereich Endoskopie in eine ehemalige Station verlegt werden, um die notwendigen Erweiterungsflächen für die ZNA zu schaffen. Im zweiten Schritt wird die Notaufnahmeanmeldung und Notfallbehandlung umstrukturiert. Hierfür wurde eine Machbarkeitsstudie als Grundlage für die Fördermittelanmeldung erstellt. Diese geht von Baukosten in Höhe von 6,3 Mio. € KG 200-700 aus. Der Planungsaufruf durch den Zuwendungsgeber ist daraufhin erfolgt.
BA 2 Erweiterung Krankenpflegeschule: Das vorhandene Schulgebäude soll in Modulbauweise durch einen Anbau erweitert werden, um 45 zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen. Zur Beantragung von Fördermitteln wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, die von Baukosten in Höhe von 3,16 Mio. € KG 200-700 ausgeht. Dieser Betrag wurde auf der Grundlage dieser Machbarkeitsstudie bewilligt.
Aufgrund der hohen Komplexität der Umbaumaßnahmen im laufenden Krankenhausbetrieb und des engen fachlichen Zusammenhanges mit der Objektplanung Gebäude werden die Leistungen der Tragwerksplanung, Brandschutzplanung und -beratung sowie der Bauphysik im Los 1 gemeinsam mit der Objektplanung Gebäude vergeben. Der Leistungsumfang der Tragwerksplanung ist außerdem gering, da es sich im 1. Bauabschnitt um einen Umbau im Bestand ohne größere Eingriffe in das Tragwerk handelt und im 2. Bauabschnitt ein Modulbau zum Einsatz kommen soll (Abrechnung nicht nach HOAI sondern zum Stundennachweis). Freianlagen werden nicht geplant, nur die durch die Baustelleneinrichtung belegten Flächen wiederhergestellt. Auch diese Leistungen werden im Los 1 beim Architekten mit beauftragt.
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