Frist abgelaufen

Motivieren–Aktivieren–Stabilisieren (MAS) 2026

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Auftraggeber

Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz

Wichtige Fristen

Frist abgelaufen
Angebotsfrist
09. Januar 2026

Beschreibung

1) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz; Bereich/Abteilung: Sachgebiet Arbeitgeber-/ Trägerleistung GR/ZI; Straße, Hausnummer: Salomonstr. 10 - 14; Postleitzahl: 02826; Ort: Görlitz; Land: DE; Telefon: +49 35816634850; Internet-Adresse: https://www.kreis-goerlitz.de; E-Mail: jobcenter-gr-vergabe@kreis-gr.de Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: 02/MAS Paragr. 45/2026 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: Angebote können nur unter Verwendung der vorgegebenen Vorlagen und Form vollständig auf das entsprechende elektronische und mittels Zeitschloss gesicherte Postfach übergeben werden. Anforderungen an Umfang und Darstellung siehe Vergabeunterlagen. 5) Art und Umfang der Leistung: Gegenstand der Leistung ist die Motivierung, Aktivierung, Stabilisierung von derzeit nicht vermittelbaren, langzeitarbeitslosen, erwerbsfähigen Leistungsberechtigten aus dem Rechtskreis SGB II, um letztendlich deren Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern. Zielsetzung der Maßnahme ist es, erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die mit bisherigen Maßnahmen nicht erreicht werden konnten, so zu motivieren und zu stabilisieren, dass sie im Anschluss an diese Maßnahme in weiterführende Aktivierungsmaßnahmen oder in geeignete Therapieangebote aktiv übergeleitet werden können. Bei den Teilnehmern der Maßnahme soll vorrangig das Selbstverständnis gesteigert, die Eigenverantwortung erhöht und das Bewusstsein von eigenen Ressourcen verbessert werden. Der Leistungszeitraum beginnt am 01.03.2026 und endet am 31.05.2027. Der Leistungszeitraum umfasst eine Projekt-Aktivierungsphase inklusive individueller Nachbetreuungszeiten vom 01.03.2026 bis zum 28.02.2027 und eine reine Projekt-Nachbetreuungsphase vom 01.03.2027 bis zum 31.05.2027. An jede individuelle Aktivierungsphase eines Teilnehmers, die in der Regel 6 Monate dauert, schließt sich unmittelbar die individuelle 3-monatige Nachbetreuungsphase an. Die Leistung besteht aus einem Los. Das Los 1 in Görlitz umfasst 15 Teilnehmerplätze. Der Auftraggeber kann die Teilnehmerplätze während des Leistungszeitraumes erhöhen. Gemäß § 47 UVgO gilt hierfür eine Obergrenze von 20 % des Auftragswertes. Die Ausschreibung erfolgt mit einer Option für den Zeitraum vom 01.03.2027 bis 31.05.2028. Die Option wird fällig, wenn der Auftraggeber bis spätestens 30.11.2026 gegenüber dem Auftragnehmer die Verlängerung erklärt. Für die Verlängerung ist die Schriftform erforderlich. Ein rechtlicher Anspruch auf die Verlängerung besteht nicht. Im Falle der Optionsziehung sind durch den Auftragnehmer die gleichen Leistungen wie im ursprünglichen Vertragszeitraum zu erbringen. In diesem Fall entfällt die reine Nachbetreuungsphase vom 01.03.2027 bis zum 31.05.2027, da Nachbetreuungen aus dem ersten Leistungszeitraum innerhalb der Projekt-Aktivierungsphase des Optionszeitraumes zu leisten sind. Eine reine Projekt-Nachbetreuungsphase ist in diesem Fall der Zeitraum 01.03.2028 bis 31.05.2028. Detailliertere Informationen sowie die Zahlungsbedingungen der zu erbringenden Leistung entnehmen Sie bitte dem Teil B: Leistungsbeschreibung mit Bewerbungsbedingungen und dem Teil C: Vertragsbedingungen. Ort(e) der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Motivieren–Aktivieren–Stabilisieren (MAS) 2026 Maßnahmeort Görlitz; Postleitzahl: 02826; Ort: Görltz; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 01.03.2026, Ende: 31.05.2027 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3287794/zustellweg-auswaehlen. 10) Angebotsfrist: 09.01.2026, 11:00 Uhr; Bindefrist: 09.02.2026 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: keine 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Es gilt VOL/B. Weiteres siehe Vergabeunterlagen. 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: Die Auftragnehmereignung ist entsprechend der Vorgaben der Vergabeunterlagen nachzuweisen. Folgende Erklärungen und Nachweise sind zu erbringen: Die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder eine auf andere Weise erlaubte Berufsausübung. Hierzu zählen insbesondere die Einreichung eines entsprechenden Vereinsregisterauszuges bzw. – falls nicht eintragungspflichtig – die Gewerbeanmeldung, ggf. Gewerbeummeldung bzw. Erlaubnis zur Berufsausübung im jeweiligen Staat. Der Registerauszug darf bei Einreichung des Angebotes nicht älter als 6 Monate sein. Ein Bieter hat die Trägerzulassung gemäß § 176 Abs. 1 SGB III i. V. m. § 181 Abs. 4 S. 1 und Abs. 6 Nr. 1 SGB III beizufügen. Auf dieser Trägerzulassung bzw. deren Anlage muss der bebotene Maßnahmeort aufgeführt sein. Als Nachweis für seine Leistungsfähigkeit hat der Bieter mit Angebotsabgabe eine Erklärung über seinen Gesamtumsatz sowie den Umsatz der Leistung, die mit dem Gegenstand dieser Ausschreibung vergleichbar ist, für die letzten 3 Geschäftsjahre einzureichen. Zur Eignungsfeststellung verlangt der Auftraggeber vom Bieter für die letzten 3 Jahre einen jährlichen Gesamtumsatz, der mindestens dem Zweifachen des hier angebotenen Auftragswertes entspricht. Nachweis qualifizierten Personals: Es muss deutschsprachiges Personal zum Einsatz kommen. Bei Nichtmuttersprachlern wird mindestens Sprachniveau C1 verlangt. Der Personaleinsatz bemisst sich für die Dauer der Projekt-Aktivierungsphase nach folgenden Personalschlüssel: Fachanleiter 1,00 VZÄ ab 12 Teilnehmerplätze, Sozialpädagoge 0,75 VZÄ ab 12 Teilnehmerplätze und Psychologe 0,75 VZÄ ab 12 Teilnehmerplätze. 1,0 VZÄ entspricht dabei 39 Wochenarbeitsstunden. Als Minimalanforderung wird eine der folgenden Qualifikationen des einzusetzenden Personals erwartet: Der Fachanleiter verfügt mindestens über einen Berufsabschluss im handwerklichem und/oder hauswirtschaftlichem Bereich und pädagogische Eignung z. B. Abschluss nach der Ausbildereignungsverordnung (AEVO). Der Sozialpädagoge verfügt mindestens über eine der nachfolgenden Qualifikationen und mindestens einjährige Berufserfahrung: Bachelor bzw. Master Sozialpädagogik/Soziale Arbeit, Diplom-Sozialpädagoge/-arbeiter, Diplom-Pädagoge mit Vertiefung Sozialpädagogik, Staatlich anerkannter Sozialpädagoge/-arbeiter, ein dem Staatlich anerkannten Sozialpädagogen/Sozialarbeiter gleichgestellter Abschluss im Beitrittsgebiet vor dem 03.10.1990 oder Staatlich anerkannter Erzieher, Pädagogen und pädagogische Mitarbeiter (besitzen artfremdes Studium) und entsprechender mehrjähriger (mindestens drei Jahre) Erfahrung in der sozialpädagogischen Begleitung der dargestellten Zielgruppe. Der Psychologe verfügt mindestens über eine der nachfolgenden Qualifikationen und mindestens einjährige Berufserfahrung: Diplom, Bachelor bzw. Master in Psychologie oder angrenzende Fachbereiche, wie z. B. Kommunikationspsychologie Der Personaleinsatz ist vollständig auf dem Erhebungsbogen Personal anzugeben. Die persönliche und fachliche Eignung des Personals ist in diesem Erhebungsbogen umfassend darzustellen. Sie ist durch Einreichung der geforderten Abschlusszeugnis-se bzw. Urkunden nachzuweisen. Der Erhebungsbogen Personal muss bei Angebotseinreichung vorliegen. Eine Nennung des Personals mit N. N. ist unzulässig. Sofern zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe kein entsprechendes Personal vertraglich gebunden ist, muss eine Erklärung über die einzusetzende Person und deren Absichtserklärung für eine vertragliche Bindung abgegeben werden. Die geforderte Berufserfahrung bzw. praktische Erfahrung ist dem Auftraggeber z. B. durch Arbeitszeugnisse, Übersicht des beruflichen Werdeganges usw. durch den Bieter vollumfänglich nachzuweisen und die Referenzliste Personal einzureichen. Der Bieter soll durch Angabe von mindestens 3 Referenzen für die in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachten Leistungen, die dem Gegenstand dieser Ausschreibung entsprechen oder mit ihm vergleichbar sind, seine Erfahrungen nachweisen. Bei Bietergemeinschaft sind insgesamt mindestens 3 Referenzen nachzuweisen. Nachweis räumliche, sachliche und technische Ausstattung: Es ist mindestens ein Schulungs-/Gruppenraum mit einer Mindestgröße von 3 m²/Teilnehmerplatz vorzuhalten. Es müssen weiterhin mindestens 2 Praxis-/Übungsräume mit insgesamt mindestens 15 Arbeitsplätzen vorhanden sein, in denen insbesondere hauswirtschaftliche und handwerkliche Tätigkeiten ausgeführt werden können. Die Räumlichkeiten und deren Ausstattung können durch den Auftraggeber vor Ort geprüft werden. Die Eigenerklärung als Beleg für das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 31 und 35 UVgO i. V. m. 123 und 124 GWB (Erklärung liegt als Vorlage den Vergabeunterlagen bei); Es wird auf die Vergabemindestentgeltverordnung (VergMindV) hingewiesen, die eine Zahlung des dort festgelegten Mindestentgeltes zur Bedingung für die Ausführung des Auftrages macht. Ggf. eine formlose Haftungserklärung bei Eignungsleihe hinsichtlich wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit. Nimmt ein Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so haften der Bieter und das andere Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe. Bei Bietergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft – bis auf den Bevollmächtigten der Bietergemeinschaft – eine Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben sowie den für die Angebotsabgabe und die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Bei Bietergemeinschaft haben alle vorgesehenen Unternehmen die o. g. Nachweise und Erklärungen zu erbringen. Nicht zulässig ist, dass sich ein Bieter zur Angebotsabgabe als Einzelbieter und gleichzeitig als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder sich ein Bieter an verschiedenen Bietergemeinschaften innerhalb des Loses beteiligt. Etwaige Bieterfragen, deren Beantwortung zur Erstellung des Angebotes unumgänglich ist, können bis zum 05.01.2026, 24:00 Uhr gestellt werden. 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Lehrgänge/ Schulungen,Betreuung (Soziales)

Lose (1)

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