Öffentliche Ausschreibung

Neubau Ansgarschule in Twist

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Auftraggeber

Gemeinde Twist

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Beschreibung

Die Gemeinde Twist plant den Neubau der Grundschule Ansgarschule im Ortsteil Twist-Siedlung (Ansgarstraße 19, 49767 Twist), um den pädagogischen, organisatorischen und baulichen Anforderungen an einen modernen sowie zukunftsfähigen Grundschulstandort gerecht zu werden. Im Schuljahr 2025/2026 wird die Ansgarschule von insgesamt 111 Schülerinnen und Schülern in acht Klassenverbänden besucht. Zusätzlich werden am Schulstandort sieben Schülerinnen und Schüler in einer Kooperationsklasse der Jakob-Muth-Schule in Vitus Trägerschaft unterrichtet. Bei dieser Kooperationsklasse handelt es sich um eine Lerngruppe, in der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf beschult werden. Die Entwicklung der Pädagogik sowie veränderte organisatorische Rahmenbedingungen stellen neue Anforderungen an Schulgebäude. Moderne Unterrichtsformen sind zunehmend vielfältiger, offener und stärker auf individuelle Lernprozesse ausgerichtet. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung die Zugänge zu Wissen sowie die Gestaltung von Lerninhalten und Lernräumen. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Inklusion, die insbesondere an diesem Standort als umfassender Anspruch an die Gestaltung von Lernumgebungen zu berücksichtigen ist. Darüber hinaus wird die Ganztagsbetreuung in der Grundschule ab dem Schuljahr 2026/2027 bundesweit verpflichtend, wodurch zusätzliche räumliche und funktionale Anforderungen entstehen. Neben den pädagogischen Anforderungen sind bei der Planung auch aktuelle technische, energetische und ökologische Standards zu beachten. Ziel ist die Schaffung eines ressourcenschonenden, energieeffizienten und nachhaltigen Gebäudes mit hoher Aufenthaltsqualität, das den Anforderungen an Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit entspricht. Darüber hinaus sind im Rahmen der Planung auch städtebauliche Belange zu berücksichtigen. Ziel soll es sein, dass sich der Neubau angemessen in das bestehende Umfeld einfügt und gleichzeitig eine klare adressbildende Wirkung für den Schulstandort entfaltet. Hierbei ist insbesondere die Lage des Schulgebäudes, die Gestaltung der Verkehrswege sowie die Nutzung freiwerdender Flächen von Relevanz. Neben infrastrukturellen Aspekten sollen auch soziale, ökologische und wirtschaftliche Gesichtspunkte angemessen berücksichtigt werden, um eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung des Ortsteils zu gewährleisten. Durch die Realisierung des Neubaus soll eine moderne, inklusive und nachhaltige Bildungsinfrastruktur geschaffen werden, die nicht nur die langfristige Qualität der Grundschulbildung auch im Hinblick auf die Inklusion am Standort sichert, sondern zugleich städtebauliche Zielsetzungen für den Ortsteil berücksichtigt.

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