Die Stadt Rottweil wird im Jahr 2028 die baden-württembergische Landesgartenschau austragen. Für die Gestaltung und die inhaltliche Weiterführung des Landesgartenschau-Rahmenplans wurde ein landschaftsarchitektonischer Realisierungswettbewerb ausgelobt, dessen Gewinnerentwurf von A24 Landschaft für die Rad- und Fußwegeverbindung zwischen der historischen Innenstadt und dem Gebiet der Landesgarten-schau östlich des Neckars eine Brücke vorsieht. Aufgrund dessen plant die Stadt Rottweil, vertreten durch die Landesgartenschau Rottweil 2028 gGmbH, den Bau der neuen Landesgartenschaubrücke. Das Brückenbauwerk ist dabei die neu Geh- und Radverbindung über das Neckartal und verbindet den Stadtgraben mit dem gegenüberliegenden Gebiet der Rottweiler Au. Die Landesgartenschaubrücke (BW 7817 056) ist Teil der Gesamtmaßnahme Landesgartenschau Rottweil 2028 und besitzt einen zentralen Charakter. Sie überquert neben den Bahntrassen mit 2 Ferngleisen der Gäubahn und 3 bzw. 2 Ringzuggleisen auch den Neckar sowie verschiedene Wege des Landesgartenschaugeländes. Das Brückenbauwerk mit einer Gesamtlänge von ca. 162,10 m zwischen den Auflagern ist als Durchlaufträgersystem konzipiert und besteht aus einer dreizelligen, ausgesteiften Hohlkastenkonstruktion aus Stahl. Es weist Stützenweiten von 31,30 m - 51,00 m - 51,00 m - 28,75 m auf. Die Stützweitenverhältnisse ermöglichen eine stützenfreie Überquerung der Bahnanlagen sowie des Neckars.
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