Frist abgelaufen

Perspektiven zeigen - Orientierung entwickeln (PersO Weißwasser) 2024

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Auftraggeber

Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz

Wichtige Fristen

Frist abgelaufen
Angebotsfrist
30. April 2024

Beschreibung

1) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz; Bereich/Abteilung: Sachgebiet Arbeitgeber-/Trägerleistung GR/ZI; Straße, Hausnummer: Bahnhofstr. 24; Postleitzahl: 02826; Ort: Görlitz; Land: DE; Telefon: +49 35816634850; Internet-Adresse: www.kreis-görlitz.de; E-Mail: jobcenter-gr-vergabe@kreis-gr.de Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: 06/PersO Weißwasser Paragr. 45/2024 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: Angebote können nur unter Verwendung der vorgegebenen Vorlagen und Form vollständig auf das entsprechende elektronische und mittels Zeitschloss gesicherte Postfach übergeben werden. Anforderungen an Umfang und Darstellung siehe Vergabeunterlagen. 5) Art und Umfang der Leistung: Gegenstand der Leistung ist, bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten aus dem Rechtskreis des SGB II, eine Verbesserung in den Entwicklungszielen Arbeitsmotivation, Rahmenbedingungen sowie Mitwirkung bei der Fallsteuerung zu erreichen. Die Teilnehmer sollen weitgehend individuell aus verschiedenen Modulen wählen können, um Kenntnisse im Bereich Selbstmanagement zu erlangen, praktische Erfahrungen in Form von „Schnupperpraktika“ in einem selbstgewählten Berufsfeld zu sammeln, sich beruflich orientieren zu können und darüber hinaus ihre Arbeitsmotivation zu steigern. Ebenso sollen die Teilnehmer mögliche Unterstützungsleistungen, beispielsweise in Bezug auf Mobilität, Kinderbetreuung, Qualifikation etc. kennenlernen. Sowohl Teilnehmer als auch Auftraggeber sollen nach Ablauf der Zuweisungsdauer einen Vorschlag für einen individuellen Eingliederungsplan erhalten, welcher konkrete Handlungsschritte hinsichtlich einer erfolgreichen Integration in den 1. Arbeitsmarkt aufzeigt. Diese können auch in der Aufnahme einer geförderten Maßnahme nach §§ 45 oder 81 SGB III zur Erreichung weiterer Entwicklungsziele liegen. Gesetzliche Grundlage der Leistung ist § 16 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SGB III. Die Leistung ist an dem Maßnahmeort Weißwasser mit 8 Teilnehmerplätzen zu erbringen. Detailliertere Informationen sowie die Zahlungsbedingungen der zu erbringenden Leistung entnehmen Sie bitte dem Teil B: Leistungsbeschreibung mit Bewerbungsbedingungen und dem Teil C: Vertragsbedingungen. Ort(e) der Leistungserbringung: Postleitzahl: 02943; Ort: Weißwasser; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 01.06.2024, Ende: 31.03.2025 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/2933050/zustellweg-auswaehlen. 10) Angebotsfrist: 30.04.2024, 11:00 Uhr; Bindefrist: 29.05.2024 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: keine 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Es gilt VOL/B. Weiteres siehe Vergabeunterlagen. 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: Die Auftragnehmereignung ist entsprechend der Vorgaben der Vergabeunterlagen nachzuweisen. Folgende Erklärungen und Nachweise sind zu erbringen: Die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder eine auf andere Weise erlaubte Berufsausübung. Hierzu zählen insbesondere die Einreichung eines entsprechen-den Vereinsregisterauszuges bzw. – falls nicht eintragungspflichtig – die Gewerbeanmeldung, ggf. Gewerbeummeldung bzw. Erlaubnis zur Berufsausübung im jeweiligen Staat. Der Registerauszug darf bei Einreichung des Angebotes nicht älter als 6 Monate sein. Ein Bieter hat die Trägerzulassung gemäß § 176 Abs. 1 SGB III i. V. m. § 181 Abs. 4 S. 1 und Abs. 6 Nr. 1 SGB III beizufügen. Auf dieser Trägerzulassung bzw. deren Anlage muss der jeweils bebotene Maßnahmeort aufgeführt sein. Als Nachweis für seine Leistungsfähigkeit hat der Bieter mit Angebotsabgabe eine Erklärung über seinen Gesamtumsatz sowie den Umsatz der Leistung, die mit dem Gegenstand dieser Ausschreibung vergleichbar ist, für die letzten 3 Geschäftsjahre einzureichen. Zur Eignungsfeststellung verlangt der Auftraggeber vom Bieter für die letzten drei Jahre einen jährlichen Gesamtumsatz, der mindestens dem Zweifachen des hier angebotenen Auftragswertes entspricht. Nachweis qualifizierten Personals: Der Personaleinsatz bemisst sich für die gesamte Dauer der Beauftragung nach folgendem Personalschlüssel: 1,2 VZÄ Coach je 8 – 9 Teilnehmerplätze 0,4 VZÄ Sozialpädagoge je 8 – 9 Teilnehmerplätze 1,0 VZÄ entspricht 39 Wochenarbeitsstunden Um eine möglichst beständige Personalzuordnung zu den jeweiligen Teilnehmern zu erreichen, sollte der Personaleinsatz an Coaches durch maximal zwei Personen, von Sozialpädagogen durch eine Person gedeckt werden. Beide Professionen sind zwingend durch fest angestellte Arbeitnehmer beim Auftragnehmer sicherzustellen, wobei maximal 25 % des Personaleinsatzes durch Honorarkräfte abgedeckt werden dürfen. Diese können beispielsweise für Fachvorträge in den jeweiligen Modulen eingesetzt werden. Gegebenenfalls eingesetzte Honorarkräfte sind nicht Bestandteil der Eignungsprüfung und bedürfen keiner Genehmigung der Vergabestelle. Es muss deutschsprachiges Personal zum Einsatz kommen. Bei Nichtmuttersprachlern wird mindestens Sprachniveau C1 verlangt. Als Minimalanforderungen werden folgende Qualifikationen/Berufserfahrungen des einzusetzenden Personals erwartet. Coach Verfügt mindestens über: • einen Berufsabschluss und • pädagogische Eignung z. B. Abschluss nach der Ausbildereignungsprüfung AEVO oder Abschluss als Meister/Techniker oder Coaching-Ausbildung oder Persönlichkeitstrainer oder Motivationstrainer und • 2-jährige Berufserfahrung in der Erwachsenbildung oder in der Mitarbeiterführung und • fundierte Kenntnisse der regionalen Arbeitsmarktsituation Sozialpädagoge Verfügt mindestens über eine der nachfolgenden Qualifikationen: • Bachelor bzw. Master Sozialpädagogik/Soziale Arbeit • Diplom-Sozialpädagoge/-arbeiter • Diplom-Pädagoge mit Vertiefung Sozialpädagogik • Staatlich anerkannter Sozialpädagoge/-arbeiter • ein dem Staatlich anerkannten Sozialpädagogen/Sozial-arbeiter gleichgestellter Abschluss im Beitrittsgebiet vor dem 03.10.1990 • Staatlich anerkannter Erzieher, Pädagogen und pädagogische Mitarbeiter (besitzen artfremdes Studium) und entsprechender mehrjähriger (mindestens 3 Jahre) Erfahrung in der sozialpädagogischen Begleitung der dargestellten Zielgruppe Der Personaleinsatz ist vollständig auf dem Erhebungsbogen Personal anzugeben. Die fachliche Eignung des Personals ist durch Einreichung der geforderten Abschlusszeugnisse bzw. Urkunden nachzuweisen. Der Erhebungsbogen Personal und die geforderten Nachweise müssen bei Angebotseinreichung vorliegen. Sofern zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe kein entsprechen-des Personal vertraglich gebunden ist, muss eine Erklärung über die einzusetzende Person und deren Absichtserklärung für eine vertragliche Bindung abgegeben werden. Zum Nachweis der geforderten Berufserfahrung bzw. praktischen Erfahrung mit der beschriebenen Zielgruppe ist die Referenzliste Personal einzureichen. Der Bieter soll durch Angabe von mindestens 3 Referenzen für die in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachten Leistungen, die dem Gegenstand dieser Ausschreibung entsprechen oder mit ihm vergleichbar sind, seine Erfahrungen nachweisen. Bei Bietergemeinschaft sind insgesamt mindestens 3 Referenzen nachzuweisen. Nachweis räumliche, sachliche und technische Ausstattung: Für alle nachfolgenden räumlichen und ausstattungstechnischen Forderungen gelten insbesondere folgende Vorschriften: • Arbeitsstättenverordnung und technische Regeln für Arbeitsstätten • Vorschriften der zuständigen gesetzlichen Berufsgenossenschaften • Brandschutzbestimmungen Es wird Barrierefreiheit gefordert. Sie ist unter Berücksichtigung vorhandener Behinderungen der Teilnehmer zu gewährleisten. Rechtzeitig zum Maßnahmebeginn gewährleistet der Auftragnehmer die ggf. erforderliche Anpassung der Ausstattung der Bildungseinrichtung an die Bedürfnisse der Teilnehmenden mit Behinderung entsprechend den einschlägigen Vorschriften. Der Auftragnehmer hat dafür sicherzustellen, dass auch Teilnehmern, die z. B. Rollstuhlfahrer oder schwer gehbehindert sind, gemäß den geltenden Vorschriften, der Zugang zur Bildungsstätte sowie zu allen vorgesehenen Räumlichkeiten selbständig möglich ist. Entsprechende Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zum behindertengerechten Zugang sind vorzuhalten. Es ist weiter-hin sicherzustellen, dass behindertengerechte Toiletten gemäß der einschlägigen DIN zur Verfügung stehen. Es ist mindestens ein Schulungs-/Gruppenraum mit einer Mindestgröße von 3 m²/Teilnehmerplatz vorzuhalten. Entsprechend der Teilnehmerplätze sind PC-Arbeitsplätze mit Internetzugang einzurichten, um EDV-Unterweisungen, Bewerbungstraining sowie Arbeitsplatzakquise durchführen zu können. Die Leistungsmerkmale der PC-Arbeitsplätze müssen dabei aktuellen Anforderungen entsprechen. Zur Durchführung von Einzelberatungen und Kleingruppengesprächen ist vom Auftragnehmer ein separater Raum (Besprechungsraum) einzurichten, der ausreichend Platz bietet und den persönlichen Datenschutz gewährleistet. Die Räume sind zeitgerecht auszustatten. Zusätzlich sind geeignete Medien zur Unterstützung der anzuwendenden Methodik vorzuhalten und einzusetzen. Diese müssen einen engen Bezug zur Zielsetzung der Maßnahme haben. Der Auftragnehmer stellt sicher, dass Räumlichkeiten, Maßnahmezeiten und regelmäßig verkehrende öffentliche Verkehrsmittel aufeinander abgestimmt sind. Die Räume zur Maßnahmedurchführung sollen durch entsprechende Beschilderung gut auffindbar sein. Die Dokumentation erfolgt über den Erhebungsbogen Ausstattung und ist um eine formlose Anlage (Grundriss mit Kennzeichnung der genutzten Räumlichkeiten sowie die Vertragsunterlagen zur Sicherung der Nutzbarkeit der Räumlichkeiten) zu ergänzen. Sofern der Bieter Räume bei Dritten anmieten möchte, sind anstelle der Vertragsunterlagen entsprechende Absichtserklärungen des Dritten zur Vermietung an den Bieter ausreichend. Änderungen der Räumlichkeiten sind durch den Auftraggeber genehmigungspflichtig. Die Räumlichkeiten und deren Ausstattung können durch den Auftraggeber vor Ort geprüft werden. Die Eigenerklärung als Beleg für das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB (Erklärung liegt als Vorlage den Vergabeunterlagen bei); Es wird auf die am 01.04.2019 in Kraft getretene Vergabemindestentgeltverordnung (VergMindV) hingewiesen, die eine Zahlung des dort festgelegten Mindestentgeltes zur Bedingung für die Ausführung des Auftrages macht. Ggf. eine formlose Haftungserklärung bei Eignungsleihe hinsichtlich wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit. Nimmt ein Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so haften der Bieter und das andere Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe. Bei Bietergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft – bis auf den Bevollmächtigten der Bietergemeinschaft – eine Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben sowie den für die Angebotsabgabe und die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Bei Bietergemeinschaft haben alle vorgesehenen Unter-nehmen die o. g. Nachweise und Erklärungen zu erbringen. Nicht zulässig ist, dass sich ein Bieter zur Angebotsabgabe als Einzelbieter und gleichzeitig als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder sich ein Bieter an verschiedenen Bietergemeinschaften innerhalb eines Loses beteiligt. Etwaige Bieterfragen, deren Beantwortung zur Erstellung des Angebotes unumgänglich ist, können bis zum 26.04.2024, 24:00 Uhr gestellt werden. 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Berufliche Wiedereingliederung/ Qualifizierung,Beratung/ Gutachten/ Studie (Gesellschaft/ Soziales),Betreuung (Soziales)

Lose (1)

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