Öffentliche Ausschreibung

Projektsteuerungsleistungen für den Bau der 4. Reinigungsstufe - Zentralklärwerk Darmstadt

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Auftraggeber

ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG

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Beschreibung

Die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG betreibt seit 1989 im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt die zwei Darmstädter Klärwerke. Das Zentralklärwerk (ZKW) und das Klärwerk Süd (KWS). Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beabsichtigt auf dem Zentralklärwerk (ZKW) Darmstadt eine Behandlungsstufe zur zielgerichteten Elimination von Mikroverunreinigungen aus mechanisch-biologisch behandeltem Abwasser zu errichten. Die Anforderung für den Bedarf dieser 4. Reinigungsstufe ergibt sich aus der Einleitung des behandelten Abwassers in das wasserwirtschaftlich sensible Gebiet des Hessischen Rieds. Das Hessische Ried liegt im Süden Hessens zwischen dem Gewässer Rhein im Westen, der Hessischer Bergstraße im Osten, der Stadt Lampertheim im Süden und der Stadt Ginsheim im Norden und ist von großer Bedeutung für die Wasserversorgung des Rhein-Main-Gebietes. Seit dem Ausbau im Jahr 1995 weist das ZKW Darmstadt eine Aus-baugröße von 240.000 E auf und behandelt die anfallenden Schmutz- und Niederschlagwässer der Wissenschaftsstadt Darmstadt ohne den Bezirk Heimstättensiedlung sowie den Stadtteil Eberstadt. Die gereinigte Abwassermenge liegt bei über 11 Mio. m³ pro Jahr. Um die Machbarkeit der 4. Reinigungsstufe zu prüfen, wurde 2023 Weber-Ingenieure GmbH aus Darmstadt mit einer Studie beauftragt und Varianten verglichen. Im Ergebnis soll die Variante „Ozonung mit nachgeschalteter Aktivkohlefiltration“ realisiert werden. Eine Kombination aus Ozonung und Aktivkohlefiltration (GAK-Filter) mit vorgeschalteter Filtration zur Feststoffelimination und optional zur weitestgehenden Phosphorelimination. Die vorgeschaltete Filtration wird aufgrund der kompakten Bauweise in Form einer Tuchfiltration berücksichtigt. Dabei durchläuft der Vollstrom (QM) die Tuchfiltration und wird anschließend geteilt, sodass die weiteren Verfahrensstufen maximal mit der Bemessungswassermenge (QSpur) beaufschlagt werden. Bei der Kombination von Ozonung und Aktivkohlefiltrationen sollen die Synergien aufgrund der unterschiedlichen Wirkweisen beider Verfahrenstechniken genutzt werden. Die angesetzte Bemessungswassermenge für die Spurenstoffelimination QSpur liegt bei 519 l/s. Die Gesamtbruttoinvestitionskosten wurden auf ca. 29 Mio. € geschätzt. Die dafür erforderlichen Planungsleistungen werden zur Zeit ausgeschrieben: - Los 1 Ingenieurbauwerke - Los 2 Maschinentechnische Ausrüstung - Los 3 EMSR-Technik - Los 4 Tragwerksplanung Die Bekanntmachung erfolgte am 16.06.2025. Die Bewerbungsfrist endete am 14.07.2025. Mit einer Beauftragung der Planungsbüros ist im September/Oktober 2025 zu rechnen. Etwa zeitgleich soll auch die Projektsteuerung beginnen. Die für die weitere Realisierung benötigten Projektsteuerungsleistungen sind Bestandteil dieses Vergabeverfahrens.

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