Zur Erfüllung seiner Aufgabe betreibt das Bundesamt für Strahlenschutz das Integrierte Mess- und Informationssystem IMIS.
In einem radiologischen Notfall wird das IMIS als ein Instrument zur Erfüllung der Aufgaben des Radiologischen Lagezentrums des Bundes eingesetzt. Weiterhin muss ein heterogener Bedarf des IMIS-Nutzerkreises aus Land- und Bundesbehörden abgedeckt werden.
Seit 2020 werden die IMIS-Kernkomponenten LADA, GIS und Dokpool auf den jeweils geeigneten Software-Plattformen in drei parallelen Rahmenverträgen durch unterschiedliche Dienstleister weiterentwickelt. Diese Weiterentwicklungen werden auch in der nahen Zukunft nötig sein, um mit dem technologischen Fortschritt mitgehen zu können. Die LADA-Software unterliegt auch mittelfristig Änderungen und Verbesserungen, die die Software sicherer in Bezug auf Ausfallsicherheit und Performanz machen. Weiterhin können sich aus Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen größere Anpassungen am Quellcode der Software ergeben.
Softwareupdates erfordern technische Anpassungen. Regulatorische und inhaltliche Überarbeitungen sind notwendig, denn Strahlenschutz und radiologischer Notfallschutz unterliegen auch Änderungen in der Gesetzgebung. Das wirkt sich auf die Randbedingungen aus und hat direkten Einfluss auf die zugrunde liegende Software. Neue gesetzliche Vorlagen definieren auch die Datenpräsentation und bedingen folglich Korrekturen am Datenmodell, an der Softwarearchitektur von Server und Anwendung, an der Datenbank und an Druckvorlagen.
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