Öffentliche Ausschreibung

Rathaus Misburg, Waldstraße 9 Gebäudeplanung für eine Gesamtsanierung mit vorgezogener Brandschutzsanierung

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Auftraggeber

Landeshauptstadt Hannover - Zentrale Submission

Wichtige Fristen

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Beschreibung

Der bauliche Zustand des Rathauses Misburg entspricht innen und außen, sowie bei den haustechnischen Anlagen im Wesentlichen der originalen Bausubstanz. Die Landeshauptstadt Hannover beabsichtigt, eine Gesamtsanierung dieses Gebäudekomplexes, die in mehreren Teilabschnitten realisiert werden soll. Im 1. Bauabschnitt soll eine Brandschutzsanierung im Hauptgebäude erfolgen, die wesentlichen Maßnahmen dabei sind: - Herstellung von 2 außenliegenden Fluchttreppen auf der Gebäuderückseite - Räumliche Trennung der inneren Fluchttreppen von den Fluren - Umsetzung des Brandschutzkonzeptes mit Neuordnung der Nutzungseinheiten - Erneuerung der Flur-, und Bürodecken im EG und OG - Rückbau und Erneuerung der gesamten Fernmelde- und Elektroinstallation einschl. der GHVs - Bestandsaufnahme der vorhandenen Installation - Rückbau und Entsorgung der vorhandenen Installation - Umsetzung des Brandschutzkonzeptes und Vorgaben der Baugenehmigung - Erneuerung der elektrotechnischen Anlagen und Beleuchtungen einschl. des SI-Licht - Einbau einer Brandmeldeanlage mit Zwischendeckenüberwachung - Aufbau eines passiven Datennetzes - Überschaubare Einzelmaßnahmen der haustechnischen Gewerke Lüftung und Heizung und Sanitär, welche im Rahmen einer Vorbetrachtung umrissen wurden: • Rückbau der RLT • verschließen diverser Wand- Deckendurchbrüche nach Rückbau • Abschotten diverser Durchbrüche Wärmeverteilnetz • Ertüchtigung des Wärmeverteilnetzwerkes in verschiedenen Teilbereichen bei Bedarf • Einbau diverser Brandschutz- / Überströmklappen • Umsetzung / Installation eines neuen Belüftungskonzeptes in allen WC-Räumen • Stilllegung / Rückbau Waschbecken Büroräume und Anpassung Trinkwasserverteilung • Ertüchtigung der Trink- und Abwasserinstallationen in Teilbereichen nach Bedarf • Demontage von Abwasserleitungen aus Eternit (Asbestzement) in Teilbereichen • Ertüchtigung / Nachrüstung von Brandschutzdurchführungen an Ab-, Trinkwasser- und Gasleitungen gem. Anforderungen des Brandschutzkonzeptes • Sanierung abgängiger Sanitärobjekte 2. Bauabschnitt / Weitere Bauabschnitte - Sanierung aller Gebäudehüllflächen (Außenwände, Flachdächer) des Hauptgebäudes - Sanierung der haustechnischen Anlagen - Sanierung des Ratssaalgebäudes - Rückbau und Erneuerung der gesamten Fernmelde- und Elektroinstallation im Außenbereich • Erneuerung der elektrotechnischen Anlagen und Beleuchtungen einschl. des SI-Licht • Erneuerung der äußeren Blitzschutzanlage - Gesamtsanierung der haustechnischen Gewerke Lüftung und Heizung und Sanitär: • Ermittlung / Feststellung des Aufgabenumfangs und Konzepterstellung im Rahmen der Gesamtsanierung für RLT, Wärmeerzeugung und Wärmeverteilnetz, Gebäudeautomation unter Berücksichtigung des aktuellen GEG sowie der Nutzungsanforderungen. • Sanierung aller Sanitärinstallationen unter Berücksichtigung der Nutzungsanforderungen einschließlich Einbindung einer neuen Dachentwässerung des gesamten Gebäudes und Sanierung der Grundleitungen für Schmutz- und Regenwasser. Die gesamten Maßnahmen sind in Abstimmung mit der Denkmalpflege der LHH durchzuführen. In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Bestandsuntersuchungen durchgeführt und bereits Sanierungskonzepte zu bestimmten Themen entwickelt. Dazu gehören eine Brandschutzsanierung und eine Dachsanierung für das Hauptgebäude. Beauftragung: 1. Gesamtsanierung Beauftragt werden soll die Fachplanungen der technischen Ausrüstung für die Leistungsphasen 1 – 2 für die Anlagengruppen 4 und 5 gem. § 53 HOAI im Los1, Leistungsphasen 1 – 2 für die Anlagengruppen 1-3 und 8 gem. § 53 HOAI im Los2, für die Gesamtsanierung beauftragt werden. Die geschätzten Kosten Gesamtsanierung (Kostengruppe 200-700) liegen bei zirka 12 Mio. € brutto. 2. Brandschutzsanierung Beauftragt werden soll die Fachplanungen der technischen Ausrüstung für die Leistungsphasen 3 – 9 für die Anlagengruppen 4 und 5 gem. § 53 HOAI im Los1, Leistungsphasen 3 – 9 für die Anlagengruppen 1-3 und 8 gem. § 53 HOAI im Los2, Es wurden für die Brandschutzsanierung im Vorfeld bereits folgende Planungsleistungen TGA erbracht durch ein Vorgängerbüro erbracht: - Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung (LP 1-4). - Ein externes Brandschutzgutachten und eine gültige Baugenehmigung für die Brandschutz- sanierung liegen vor. Aufgrund einer nicht unerheblichen Erweiterung dieser Planungsleistungen, Klärungen der Finanzierung und einer Projektunterbrechung, soll die Planung jetzt weitergeführt und zum Abschluss gebracht werden mit anschließender Ausführung der Baumaßnahme. Da das bisherige Planungsbüro für die TGA auf Grund der Planungsunterbrechung keine Kapazitäten zur Fortführung der Aufgabe hat, wird mittels dieses VGV-Verfahrens ein neues Planungsbüro gesucht, das diese Planungsaufgabe weiterführt und baulich umsetzt. Die Unterlagen des Vorgängerbüros werden zur Verfügung gestellt. Da jedoch weder Bestandsunterlagen vorliegen noch die Bestandsaufnahme des Vorgängerbüros, werden die Leistungsphasen im vollem Umfang vergütet. Dafür wird jedoch in der Lph. 1 ein erhöhter Aufwand nötig sein. Es wird erwartet das eine umfassende Bestandsaufnahme erfolgt und dokumentiert wird Die geschätzten Kosten Brandschutzsanierung (Kostengruppe 200-700) liegen bei zirka 5,7 Mio. € brutto.

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