Frist abgelaufen

Realisierungswettbewerb Kooperative Baulandentwicklung "Pottacker"

Auftraggeber
Veröffentlicht
28.11.2023
Angebotsfrist
03.01.2024
Zur Umgestaltung und Entwicklung der Baugebietsentwicklung "Pottacker" in Hattingen wird ein nicht offenes städtebauliches Wettbewerbsverfahren gem. RPW 2013 ausgelobt. Der nicht offene Wettbewerb richtet sich an: - Stadtplanern/-innen Die Zahl der teilnehmenden Büros ist nicht offen und wird auf zwölf begrenzt. Zwingende Teilnahmevoraussetzung ist, dass innerhalb der Bewerbungsfrist ein vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag nebst Anlagen eingereicht wird. Maßgeblich hierfür ist der rechtzeitige Eingang des Teilnahmeantrags auf der Vergabeplattform im Bereich "Teilnahmeantrag". Das Plangebiet "Pottacker" wurde 2023 in das Programm der Kooperativen Baulandentwicklung aufgenommen. Die rd. 3 ha große Entwicklungsfläche "Pottacker" befindet sich in Hattingen-Mitte in unmittelbarer Nähe zur Altstadt und wird durch die Straße Pottacker in zwei Teilbereiche gegliedert. Bei der Fläche handelt es sich ursprünglich um eine freigehaltene Trasse für die ehemals geplante Landesstraße L924. Das Plangebiet wird im Norden durch die Feldstraße und im Süden durch die Bredenscheider Straße (L651) begrenzt. Die Anbindung an das örtliche und überörtliche Straßenverkehrsnetz ist gegeben. Der Bahnhof sowie der Busbahnhof "Hattingen Mitte" befinden sich in rd. 400 m fußläufiger Entfernung. Hier verkehren verschiedene ÖPNV-Anbieter die eine Verknüpfung zwischen ÖPNV und SPNV herstellen. Im Rahmen des Wettbewerbs wird für die Fläche von rund 3,5 Hektar ein schlüssiges und langfristig tragfähiges Gesamtkonzept für die integrierte Innenentwicklung erwartet. Eine integrative Betrachtung und konzeptionelle Umsetzung der Themenbereiche Stadtplanung/Städtebau, Freiraumgestaltung und Verkehr/ Mobilität wird für eine qualitätsvolle und nachhaltige Gesamtentwicklung vorausgesetzt. Angesichts der integrierten Lage im Zentrum Hattingens liegt ein Fokus der Aufgabe im Aufgreifen räumlich-funktionaler Bezüge. Städtebaulich-architektonische, verkehrliche, freiräumliche, energetische Aspekte und Belange sollen im Sinne einer mehrfachen Innenentwicklung sensibel aufgegriffen und weiterentwickelt werden. Weiterhin wird eine progressive und ambitionierte städtebauliche Konzeption im Hinblick auf energetische Standards, Klimafolgenanpassung sowie die Organisation und infrastrukturelle Förderung der Nahmobilität erwartet (siehe hierzu die Anforderungen des Projekts "KlimaQuartier.NRW"). Ziel des Wettbewerbsverfahrens ist eine qualitätsvolle stadtplanerische Entwicklung. Dabei sollen städtebauliche Ideen aufgezeigt werden, die eine nachhaltige, klimagerechte Nutzungsperspektive mit einer wohnbaulichen Entwicklung sicherstellen. Der Wettbewerb wird als nicht offener städtebaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 ausgeschrieben. Das Wettbewerbsverfahren ist anonym. Für den Wettbewerb gelten die Bestimmungen der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV). Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 12 begrenzt. Davon werden 4 Büros durch die Ausloberin, der Stadt Meerbusch, gesetzt und weitere 8 Büros werden nach vorheriger EU-Bekanntmachung und Teilnehmerwettbewerb nach VgV zum Verfahren gelost. Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren erfolgt die Vergabe der Planungsleistungen in einem Verhandlungsverfahren gem. VgV. Teilnehmer am Verhandlungsverfahren ist zunächst der erste Preisträger wie dieser in der Verfassererklärung benannt wurde. Die Planungsaufgabe wird folgenden Leistungsbildern und Honorarzonen zugeordnet: - Städtebaulicher Entwurf gem. Merkblatt 51 AKBW; HZ III Im Falle der Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

Zeitplan

Veröffentlichung
28.11.23
Abgabefrist
03.01.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Nichtoffenes Verfahren
Erfüllungsort
Düsseldorf, Deutschland
E-Mail
Jennifer.Bolaender@nrw-urban.de
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Telefon
+49 211 54238-315
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