Die Stadt Kleve wird im Jahr 2029 Gastgeberin der Landesgartenschau sein.
Da sich das Gelände der Gartenschau in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und
Fußgängerzone befindet, bietet dies die Gelegenheit, auch die Fußgängerzone neu zu
gestalten. Diese wurde in den 1980er Jahren eingerichtet und seitdem nicht mehr umfassend
modernisiert, sodass sie heutigen Anforderungen in vielerlei Hinsicht nicht mehr entspricht.
Das Wettbewerbsgebiet mit einer Gesamtfläche von etwa 19.300 m² erstreckt sich von der
„Minoritenstraße/Herzogstraße“ im Norden in südwestlicher Richtung über ein Teilstück der
„Herzogstraße“ sowie die „Große Straße“ bis hin zum „Fischmarkt“ mit dem „Elsa-Brunnen“.
Für den Bereich „Platz an der Herzogbrücke“ liegt bereits eine Planung vor, die in diesem
Planungswettbewerb berücksichtigt werden sollte. Im Osten schließt die „Gasthausstraße“ an
das Wettbewerbsgebiet an, im Nordwesten die „Kavarinerstraße“. Zudem umfasst das Gebiet
im Südwesten Teilbereiche der „Stechbahn“, „Hagsche Straße“ und „Schloßstraße“ sowie den
Dr.-Heinz-Will-Platz. Durch die Neugestaltung ist eine attraktive Innenstadt zu schaffen, die
sowohl für die Einwohner Kleves als auch für Besucher ansprechend ist. Dabei soll der
typische Charakter der niederrheinischen Mittelstadt erhalten bleiben. Neben vielen
Tagesgästen aus den Niederlanden sind durch die Hochschule auch Studierende eine
wichtige Zielgruppe. Zudem erfüllt Kleve als Mittelzentrum eine bedeutende
Versorgungsfunktion für die umliegenden Gemeinden. Daher sollen öffentliche Räume
geschaffen werden, die den Bedürfnissen dieser unterschiedlichen Nutzergruppen gerecht
werden. Ziel des Wettbewerbes ist es, über alternative und optimierte Konzepte, die den
unterschiedlichen Anforderungen in gleicher Weise gerecht werden, ein/e geeignete/n
AuftragnehmerIn (LandschaftsarchitektIn) für die weiteren Planungsleistungen zu finden.
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