Ausgeschrieben wird die betriebsfertige Bereitstellung (inkl. Implementierung, Datenmigration, Schulung, Support) und Überlassung eines cloudbasierten Bibliotheksmanagementsystems als Software as a Service (SaaS) mit K10plus-Verbundanbindung für ein funktional zweischichtiges Bibliothekssystem, bestehend aus der Universitätsbibliothek mit Zweigstellen und 36 dezentralen Bibliotheken, für die Dauer von 4 Jahren. Als älteste Universitätsbibliothek Deutschlands verantwortet die Universitätsbibliothek Heidelberg die Literatur- und Informationsversorgung einer Volluniversität mit > 30.000 Studierenden und 9.000 Wissenschaftlern / hauptberuflich Tätigen. Sie besteht aus einer Zentralbibliothek (UB) mit 2 Standorten (Haupthaus in der Altstadt und Medizinisch-naturwissenschaftlicher Zweigstelle auf dem Campus Im Neuenheimer Feld) sowie 36 dezentralen Bibliotheken: - 250 Mitarbeiterkonten - 50.000 Nutzerkonten (Universitätsmitglieder und externe Nutzer) - 6,3 Mio Katalognachweise, davon 110.000 E-Journals und 1,5 Mio E-Books - getrennte Erwerbung und Belieferung von UB und dezentralen Bibliotheken mit getrennter Budget- und Lieferantenverwaltung - zentrale E-Medienverwaltung an der UB mit gemeinsamer Zugänglichkeit aller E-Ressourcen - Katalogisierung über K10Plus und ZDB - einige dezentrale Bibliotheken mit ausleihbarem Bestand, einige dezentrale Bibliotheken mit Präsenzbestand - Ausleihe mit teilw. bi-, teilw. unidirektionalen Leihverkehr zu den anderen Standorten mit Ausleihe - Leihverkehr über ZFL-Server des BSZ und als Direktbestellungen, elektronische Dokumentlieferung campusintern für Wissenschaftler - aktuelles Lokalsystem: Sisis-SunRise V7.2 in 2 separaten Instanzen (für UB und dezentrale Bibliotheken) - aktuelles Discovery-System: gemeinsamer OPAC HEIDI (Eigenentwicklung) mit angebundenem Summon Index Zentrale Authentifizierung / ID-Management: Die Informationen zu den Mitgliedern der Universität liegen in einem LDAP-System vor (1 Personensatz mit jeweils 1 Vertragssatz pro Vertrag/Immatrikulation). Die Sätze enthalten auch Informationen zu den ausgegebenen Karten (Studierendenausweis, Mitarbeiterkarte etc.). Die Passwörter werden über ein ActiveDirectory verwaltet. Die Authentifzierung erfolgt wahlweise über das LDAP-Protokoll gegenüber dem ActiveDirectory oder per Shibboleth. Ein analoges Verfahren für externe Nutzer (Nicht-Mitglieder der Universität) wird angestrebt.
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