Los 1
Beim Bundesforstbetrieb Mittelelbe ist die Instandsetzung von Forstwegen inkl. Lieferung von Wegebaumaterial im Revier Raguhn vorgesehen. Geplant ist das Beseitigen von Fahrspuren und Abziehen der Wege sowie das Profilieren und teilweise Ergänzung bzw. Ausbesserung der Tragdeckschicht in Teilbereichen. Die Bearbeitung mit einem Grader, Bagger und Vibrationswalze sind zweckmäßig. Beim Einbau von zusätzlichem Neu-Material ist Naturstein, bspw. Rhyolith, zu verwenden.
Ausgangssituation:
Es handelt sich um verschiedene zu bearbeitende Wegeabschnitte mit einer Gesamtlänge von 2.550 lfm. Im Zuge von Holzerntemaßnahmen und Holzabfuhr sind an den zu bearbeitenden Wegen leichte bis mittlere Schäden aufgetreten.
Los 2
Beim Bundesforstbetrieb Mittelelbe ist in der Naturerbefläche Hohes Holz der Ausbau eines Fahrweges im Revier Schlangengrube vorgesehen.
Dieser soll ausgebaut und befestigt werden. Die Bearbeitung mit einem Grader und Vibrationswalze sind zweckmäßig. Es erfolgt zusätzlich der Einbau von neuem Wegematerial.
Ausgangssituation:
Es handelt sich um einen zu bearbeitenden Wegeabschnitt mit einer Gesamtlänge von 250 lfm. Stellenweise wächst Gehölz in den Weg hinein. Dieses wird vor Beginn der Wegebaumaßnahme zurückgeschnitten. In dem Wegeabschnitt befindet sich größtenteils noch eine alte Schotterschicht. Diese ist übererdet und nicht immer zu erkennen. Bei Nässe „schmiert“ der Weg aufgrund der Lössauflage und ist schwer mit dem Kfz zu befahren, es bilden sich “Gleise“. Etwa die Hälfte des Wegeabschnitts ist ganz leicht ansteigend. In dem tiefsten Bereich sammelt sich Nässe. Dort sollen neben dem Wegekörper Wasserabschläge / Senken angelegt werden, in welche das Wasser abgeleitet werden kann. Bei dem Wegebau soll das Planum geschoben werden. Beidseitig des Weges sollen Spitzrinnen geschoben werden, die das Wasser aus dem Wegekörper halten sollen. Eine kombinierte Trag-/Deckschicht soll eingebracht, profiliert und verdichtet werden. Als Material ist ausschließlich ortsnahes Naturgestein der Gesteinsgruppe Granit, Basalt, Diorit, Rhyolith zu verwenden (kein recyceltes Material und kein Kies)
Los 3
Bundesforstbetrieb Mittelelbe ist auf dem Standortübungsplatz Annaburger Heide die Instandsetzung von 3 BOS-Wegen (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) im Revier Rosenfeld vorgesehen.
Hier soll die Befahrbarkeit wiederhergestellt werden. Die Bearbeitung mit einem Grader, Bagger und Vibrationswalze ist zweckmäßig. Dazu soll mittels Bagger ein Grabenprofil für die bessere Wasserableitung hergestellt werden. Es erfolgt zusätzlich der Einbau von einer Verschleißschicht sowie die Anlage von Ausweichstellen.
Ausgangssituation:
Der Ausführungsort liegt in der Annaburger Heide im Bereich außerhalb des Standortübungsplatzes, in Brandenburg (Landkreis Elbe-Elster). Die Zufahrt erfolgt vorzugsweise über die B87.
Es handelt sich um drei Wegeabschnitte mit einer Gesamtlänge von 8830 lfm.
Es handelt sich um befestigte Wege mit deutlicher Bildung von Schlaglöchern und Fahrrillen. Um den Wasserablauf zukünftig zu gewährleisten, ist beidseitig des Wegekörpers ein Grabenprofil anzulegen.
Anschließend soll der Weg aufgerissen und neu profiliert werden, an geeigneten Stellen sollen Ausweichstellen entstehen. Alle kreuzenden Waldwege sowie Löschwasserentahmestellen sind an den Weg anzubinden. Abschließend soll eine Verschleißschicht (0/16 Mineralgemisch) aufgebracht werden.
Auf den genannten Wegen sind keine größeren Steigungen vorhanden.
Der Weg soll ein neues Profil bekommen, sodass der Wasserabfluss in den vorher angelegten Graben gewährleistet ist. Die Bankette mit dem Graben sind so zu gestalten, dass diese später auch mittels Mulcher gepflegt werden können.
Die genannten Wege sind aus Ziegel oder Naturstein auf Sand gebaut.
An den genannten Wegen können sich in unmittelbarer Nähe auch alte bzw frische Wurzelstöcke befinden, die bei der Anlage des Grabens mittels Bagger selbstverständlich zu entfernen sind. Die Wurzelstöcke können nach dem entfernen selbstverständlich im angrenzenden Bestand abgelegt werden, sodass sie die späteren Arbeiten nicht behindern.
Los 4
Beim Bundesforstbetrieb Mittelelbe ist auf dem Standortübungsplatz Annaburger Heide die Instandsetzung von Holzabfuhrwegen im Revier Züllsdorf vorgesehen.
Geplant ist das Auffräsen Profilieren und Verdichten (Instandsetzungsarbeiten) von Holzabfuhrwegen. Hier soll die Befahrbarkeit wiederhergestellt werden. Die Bearbeitung mit einem Grader, einer Vibrationswalze/ und Bagger ist zweckmäßig. Dazu soll mittels Bagger ein Grabenprofil für die bessere Wasserableitung hergestellt werden. Es erfolgt zusätzlich der Einbau von einer Verschleißschicht
Ausgangssituation:
Fermerswalder Weg: befestigter Rettungs- und Abfuhrweg
Es soll eine Wegeinstandsetzung auf 1500 lfm inklusive 13 Wegeanbindungen durchgeführt werden. Der Weg ist in voller Breite und Länge vorhanden und befestigt, gebaut aus Naturstein. Etwa 750 lfm haben einen gesetzten Unterbau aus Feldsteinen. Das Profil des Oberbaus ist durch intensive Nutzung verdrückt und Fahrspuren haben sich gebildet. Auf der gesamten Wegelänge sind Schlaglöcher vorhanden, auf ca. 300 lfm mit Tiefen bis 30 cm. Auf ca. 250 lfm fehlt eine Deckschicht.
Vor Beginn der Baumaßnahme ist beidseitig auf 1500 lfm das Lichtraumprofil herzustellen. Dazu sind auf min. 1,5 m Breite ab Wegebankett der Aufwuchs (Gräser, Sträucher, Sukzession bis 7 cm Stockdurchmesser, Stubben bis 45 cm Durchmesser) zu Mulchen.
Vorhandenes organisches Material (überwiegend Bewuchs mit Gräsern und Kräutern) ist vom Weg inklusive Bankette aufzunehmen und in den angrenzenden Bestand überzusetzen.
Die Wasserführung ist durch Anlegen von Spitzgräben beidseitig herzustellen. Der Spitzgraben schließt an das Wegebankett an, mit einer Neigung von 10-15% und soll eine Breite von 0,50 m haben. Aller 200 lfm sind seitlich Wasserabschläge einzubauen in die der Graben mündet.
Die vorhandene Tragschicht ist durch Fräsen auf voller Wegebreite anzureißen, die Frästiefe soll 10 cm unter GOK betragen, im Bereich der Schlaglöcher mindestens bis unter den tiefsten Punkt des Schlaglochs. Fehlstellen in der Tragschicht sind durch den Einbau von Natursteinmaterial 0/32 (Gesteinsgruppe siehe Deckschicht) zu ergänzen.