Das Museum für Hamburgische Geschichte am Holstenwall 24 in Hamburg wurde zwischen 1914 und 1922 errichtet und steht unter Denkmalschutz. Im Rahmen der aktuellen Baumaßnahme erfolgt eine grundlegende Sanierung und Neustrukturierung der Ausstellungsbereiche sowie eine Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung.
Das Gebäude umfasst folgende Hauptnutzungen:
Tiefparterre: Funktions- und Lagerflächen, Werkstätten, Restaurierungsräume, Büroflächen, Depots, Küchen- und Technikflächen (Heizung/Kälte, Raumlufttechnik, Sanitär, Elektro).
Erdgeschoss: Flächen für Sonder- und Wechselausstellungen, Gastronomie mit Küche, Foyer, Shop und Veranstaltungsbereich.
1. und 2. Obergeschoss: Bereiche für Ausstellungen sowie Verwaltungsräume.
Dachgeschoss: Weitere Ausstellungsflächen, Verwaltungsbereiche, Lager- und Werkstatträume.
Der Bau erfolgt über zwei Bauabschnitte die wie folgt aufgeteilt sind:
Ausstellung - Hier gehören die Tiefpaterre, Ausstellungsräume und das Dachgeschoss.
Verwaltung - sind es die Büros und das Foyer, diese sind unterteilt in der linken und rechten von der Gebäudestruktur.
Im Museum ist im Bestand eine Fernwärmestation die weiter betrieben und neu angeschlossen wird. In dem gesamten Gebäude soll das alte Heizungsnetz ausgetauscht werden. Dafür werden die alten Rohrleitungen demontiert und gegen Edelstahl Rohrleitungen neu verrohrt. Die Heizflächen werden teilweise durch neue Heizflächen getauscht und eingebaut. Zusätzlich wird eine Wandtemperierung in den Außenwänden im Zweirohrsystem mit mehreren Strängen montiert, diese dienen als Heizflächen und Feuchteschutz.
Klimakonzept:
Die Zuweisung der Klimakategorien erfolgt nach den definierten Anforderungen und ist den Kategorien A-C zugeordnet. Für die Ausstellungsbereiche gelten spezifische Anforderungen hinsichtlich Temperatur und relativer Luftfeuchtigkeit. Die Raumtemperaturen richten sich nach der ASR.
Besondere Maßnahmen
Im Museum befinden sich Räume, die historisch sind und unter Denkmalschutz stehen. In diesen Räumen ist eine Arbeit nur unter besonderen Schutzmaßnahmen erlaubt, um Schäden an der historischen Substanz zu vermeiden.
Wesentliche Arbeiten:
Errichtung einer neune Anbindung an die Fernwärmeübergabestation
Errichtung einer neuen Wärmeverteilung
Errichtung neuer Wärmeversorgungstrassen
Errichtung neuer Heizflächen (Heizkörper und Wandtemperierung)
Ertüchtigung von bestehenden Anlagenteilen
Einregulieren, in Betrieb nehmen, Abgleichen
Einzelfristen für die Vollendung der Ausführung: Heizungsanlage in Fertigstellung bis auf Endmontage in / an Ausstellungseinrichtungen = spätestens 30.08.2027// Probebetrieb in Teilleistungen: erster Betrieb in Teilen während der Heizperiode 2026/2027 fortlaufende weitere Bauteile einbezogen ab 30.08.2027 // Winterbauheizung muss über die Heizperiode 2026/2027 sichergestellt sein. Eine Beheizung mit Strom ist mit der zur Verfügung stehenden elektrischen Leistung nicht umsetzbar.
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