Das HKW Schwarza der TWS versorgt den Industrie- und Gewerbepark "Rudolstadt-Schwarza" mit filtriertem Brauchwasser (Hartwasser). Die Entnahme des Rohwassers, als Edukt, erfolgt über Bestandsinfrastruktur aus der Saale und Schwarza. Im Rahmen der Dekarbonisierung ist die Anlage zur Hartwasserproduktion zu ertüchtigen. Die Vorhabenumsetzung muss parallel zum laufenden Betrieb und ohne Produktionseinschränkungen erfolgen. Mit diesem Hintergrund ist innerhalb der ersten Phase der Ertüchtigung, der Neuaufbau zusätzlicher Filterkapazitäten zwingend. Anschließend sind verschlissene Produktionsteile rückzubauen und durch eine Neubauerweiterung zu ergänzen. Das aktuell angewandte Verfahren der Filtration über Kiesfilter bleibt zentraler Kern der Hartwasserproduktion. Es besteht kein Bedarf zur Ergänzung des bestehenden Prozesses um das Verfahren der Flockung. Die Produkteigenschaften des Hartwassers sollen unverändert bleiben.
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