Im Rahmen dieser Baumaßnahme werden neue Büro- und Aufenthaltsräume für die SGM innerhalb des Gebäudebereichs am Flughafen München hergestellt. Ein wesentliches Ziel ist die bauliche Trennung des Sicherheitskontrollbereichs (SiKo) von den angrenzenden Büroräumen. Die Ausführung erfolgt gemäß den technischen Richtlinien des Flughafens München, der BayBO sowie den einschlägigen DIN-Normen. Beschreibung der Trockenbaukonstruktionen: Unterkonstruktion Ständerwände in Metallständerbauweise mit CW-/UW-Profilen. Profilstärken 50/75/100 mm je nach Schallschutzanforderungen. Entkoppelte Befestigung zur Reduzierung von Schallübertragung. Beplankung Beidseitige Gipskartonbeplankung, in der Regel 2-lagig. In schallsensiblen Bereichen oder angrenzend an die SiKo: Schallschutz- oder GKF/DF-Platten. Schallschutz Ziel-Schalldämmmaß Rw ? 42-50 dB. Mineralwolldämmung ? 40 kg/m³. Entkoppelte Bodenschienen und Schallschutz-Schalterdosen. Brandschutz Ausführung gemäß brandschutztechnischem Konzept: F30-A oder F90-A. Einsatz klassifizierter GKF-Platten sowie brandschutzgeprüfter Abschottungssysteme. Türen und Durchgänge Einbau robuster Türelemente. In SiKo-nahen Bereichen ggf. einbruchhemmende Türen RC2/RC3 sowie Integration von Zutrittskontrollsystemen. Berücksichtigung von T30/T90 je nach Brandabschnitt. Oberflächen Verspachtelung Q2-Q3. Endbeschichtung mittels Dispersionsanstrich oder Vlies-/Objekttapete. Sockelleisten gemäß FMT-Standard. Installationen in den Trockenbauwänden Integration von Elektro- und Dateninstallationen gemäß Flughafenrichtlinien. Einhaltung erlaubter Installationszonen, Verwendung von Revisionsöffnungen nach Bedarf.
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