Die Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg mbH (KViP) plant den Ausbau des Busbetriebshofes in Uetersen im Zuge der fortschreitenden Elektrifizierung der Busflotte. Ziel der Maßnahme ist die Erweiterung der Abstellflächen sowie der Ladeinfrastruktur für Elektrobusse. Aktuell sollen zusätzlich zu den bestehenden sieben Ladepunkten insgesamt 27 neue Ladepunkte errichtet werden.
Hierfür werden neue Busstellplätze hergestellt und die vorhandenen Hofflächen teilweise umgebaut. Zur Sicherstellung der Energieversorgung wird eine Technikzentrale mit Mittelspannungsübergabestation, Transformatoren und Niederspannungsschaltanlage errichtet. Die Errichtung und Ausstattung der Energiezentrale sowie die Lieferung der Ladesäulen sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Die elektrische Erschließung der Ladepunkte erfolgt über neu zu verlegende Mittel- und Niederspannungskabel sowie Steuer- und Kommunikationsleitungen, die in einem unterirdischen Versorgungskanalsystem geführt werden.
Die hier ausgeschriebene Baumaßnahme umfasst insbesondere folgende Leistungen:
- Erweiterung und Umbau der Verkehrs- und Stellflächen für Busse einschließlich Pfllasterarbeiten
- Herstellung von insgesamt 27 Fundamenten für Ladeeinrichtungen
- Bau eines unterirdischen Versorgungskanalsystems für Energie- und Steuerleitungen
- Herstellung und Erweiterung der Regenwasserentwässerung einschließlich eines unterirdischen Rigolensystems zur Regenrückhaltung
- Neubau und Anpassung von Straßenabläufen und Regenwasserleitungen
- Herstellung von Fundamenten für Straßenbeleuchtungsmasten sowie Umsetzung bestehender Leuchten
- Anpassung und Koordination vorhandener Versorgungsleitungen in Abstimmung mit den Versorgungsträgern
- Tiefbauarbeiten für elektrotechnische Infrastruktur
Die Entwässerung der Verkehrsflächen erfolgt weiterhin im Trennsystem. Zur Verbesserung der Regenrückhaltung wird das bestehende System durch ein unterirdisches Rigolensystem ergänzt.
Die Bauausführung erfolgt in mehreren Bauabschnitten unter laufendem Betrieb des Busbetriebshofes. Der Busverkehr und die betrieblichen Abläufe müssen während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten bleiben, weshalb besondere Anforderungen an Baustellenlogistik, Bauorganisation und Verkehrsführung bestehen.
Die Arbeiten sind gemäß den geltenden technischen Regelwerken (u. a. VOB, DIN, DWA, RStO) auszuführen.
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