Öffentliche Ausschreibung

Hoch- und Tiefbauarbeiten für den Neubau der GDRMA Lauchhammer II

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Auftraggeber

ONTRAS Gastransport GmbH

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Beschreibung

Gegenstand dieser Ausschreibung sind Hoch- und Tiefbauleistungen sowie die Bauleistungen für Verkehrs- und Außenanlagen für den Neubau der Gasdruckregel- und Messanlage (GDRMA) auf dem Betriebsgelände der Station Lauchhammer. Das eingeschossige GDRMA-Gebäude mit Rohrleitungsein- und ausgangsgruben teilt sich in 3 Abschnitte, einen Mess- und Regelraum mit knapp 45m Raumlänge, einen Heizungsraum sowie angrenzenden E/MSR-Raum, Eigengas- und Technikraum. Der M+R- sowie der Heizungsraum sind in Stahlrahmenbauweise mit umlaufend nicht tragenden Stahlbetonfertigwänden geplant, die sich an das Stahltragwerk lehnen. Der Dachaufbau besteht aus Stahltrapezprofilen, einer trittfesten Dämmschicht und Kalzip-Stehfalzblechen (für PV-Anlage vorgerüstet). Die E/MSR-, Eigengas- und Technikräume sind in Stahlbetonbauweise mit Fertigteilwänden und Halbfertigteildecke geplant. Über der Stahlbetondecke wird, auf einer Pultdach- Aufständerung aus Holz, ebenfalls ein Kalzip-Blechdach angeordnet. Das Stahl- und Stahlbetontragwerk wird auf einer Sohlplatte (ca. 25cm) auf Streifen- und Einzelfundamenten flach gegründet. Gebäudeaußenmaße (L x B): ca. 44,50 x 29,45 m und der Höhe von 5 bis 8 m Darüber hinaus ist ein Analysetechnik-Gebäude in Stahlbetonraumzellenbauweise mit einer gesonderten Raumzelle für die Schaltschränke der Analysemesstechnik zu errichten. Die Abmessungen betragen ca. 9,0 x 2,9 x 3,0m. Die Außenwände erhalten einen Kunstharzputz. Das flach geneigte Dacherhält die einheitliche Kalzip-Blecheindeckung. Das GDRMA-Gebäude erhält eine Umfahrungsstraße von 5,0 m Breite mit einem Quergefälle und Längsgefälle für die Regenwasserentwässerung. Die Straße wird in der Belastungsklasse 1.8 gem. RStO 12, Tafel 1, Zeile 1 ausgeführt. Die Straße wird beidseits mit einer zweizeiligen Bordrinne aus Betonpflaster (160/160), Einfassungen aus Hoch- und Tiefborden aus Beton und Straßeneinläufen mit Anschluss an die Regenwasserkanalisation ausgeführt. Die Zuwegungen zum Gebäude werden in Betonsteinpflasterbauweise ausgeführt. Das anfallende Regenwasser aller neuen Verkehrs- und Dachflächen wird zusammengeführt und in einem neuen Regenwasserkanal in den Rotschädelgraben eingeleitet. Das Regenwasser im Kanalnetz wird sowohl im Freigefälle als auch per Druckrohrleitung abgeführt. Es sind Kabeltrassen vom GDRMA-Gebäude zum Analysegebäude notwendig, wie auch eine Verbindung von den Aufstellflächen der Luft-Wasser-Wärmepumpen zum GDRMA-Gebäude. Die Ausführung der Kabeltrassen erfolgt mit wasserdichten Leerrohren und Schächten. Der Kanal für die beiden Energie- und Steuerkabel von den Luft-Wasser-Wärmepumpen zum Gebäude wird als Stahlbetonbauwerk ausgeführt. Die Luft-Wasser-Wärmepumpen werden auf frostfrei gegründeten Streifenfundamenten, welche ca. 30 cm über Gelände ragen, aufgestellt. Die gesamte Aufstellfläche wird von einem frostfrei gegründeten Streifenfundament für die Schalleinhausung eingefasst und mit einem Kiesbett für die Versickerung des Auftauwassers versehen. Für die 3 Filter-Abscheider werden jeweils eine unterirdische Fundamentplatte mit 2 aufgehenden Wänden mit den Abmessungen berücksichtigt. Die UK Fundamentplatte liegt ca. 2,30m unter Gelände. Für die Gründung und zur Lastabtragung der Armaturen- und Rohrunterstützungen, des Tragelements für die Abgasleitungen usw. sind technologische Fundamente aus Stahlbeton erforderlich. Die Ausführungen der Fundamente erfolgen entsprechend ihrer Funktion sowohl überflur als auch unterflur. Sämtliche Einzelfundamente sowie die Plattenfundamenten sind Bestandteil des Leistungsumfangs dieser Ausschreibung. Außerdem gehören zum Umfang sämtliche Tiefbauarbeiten, wie der Bodenaushub, Nachverdichten des Untergrunds, Bodenaustausch, Lieferung und Einbau von frostsicherem, versickerungsfähigem Material sowie Wiederverfüllung der Baugruben mit geeignetem, schadstofffreiem Material. Der Bodenaushub ist zwischenzulagern, zu beproben und gemäß den Ergebnissen wiederzuverwenden oder zu entsorgen.

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