Zur Vergabe steht die Lieferung von Flockungshilfsmittel zur Schlammentwässerung für das Klärwerk Karlsruhe.
Die Abwasserreinigung im Klärwerk Karlsruhe erfolgt in einer zweistufigen biologischen Anlage ohne Vorklärung. Der hierbei als Überschussschlamm anfallende Klärschlamm liegt bei einer Jahresmenge von ca. 8.000 t TS (Trockensubstanz) mit einem organischen Anteil (Glühverlust) von ca. 70 % oTS. Dieser Überschussschlamm aus der biologischen Reinigung mit einem Feststoffgehalt von ca. 1 % TS wird in statische Voreindicker gefördert und dort auf ca. 3 bis 6 % TS eingedickt.
Der eingedickte Schlamm wird mittels Vollmantelschneckenzentrifugen unter Zugabe von Flockungshilfsmittel auf 23 bis 27 % TS entwässert. Der Feststoffgehalt im Zentrat liegt hierbei unter 1 g/l.
Nach der Entwässerung wird der Schlamm mittels Scheibentrockner auf ca. 38 - 40% TS getrocknet und anschließend in einem Wirbelschichtofen verbrannt.
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