Rahmenvereinbarung über die Montage, Lieferung und Aufstellung von Systemcontainern für Instrumentenlandesysteme mit Anforderungen an eine „definierte Brechbarkeit (Frangibility)“.
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (nachstehend DFS genannt) ist ein privatrechtlich organisiertes Unternehmen, das zu 100 Prozent dem Bund gehört. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags stellt die DFS eine Navigationsinfrastruktur bereit. Beim Landeanflug wird der Pilot vom Instrumentenlandesystem (ILS) unterstützt. Ein ILS ist ein bodengestütztes System, das am Flughafen installiert ist und zwei elektronische Leitsignale aussendet, die vom Flugzeug empfangen werden. Auf diese Weise leitet das ILS den Piloten beim Landeanflug zum Ziel, so dass er die Landebahn nahezu bei jeder Sicht ansteuern kann. Die DFS betreibt an den 15 internationalen Flughäfen insgesamt rund 50 Instrumentenlandesysteme. Es wird beabsichtigt, Teile der vorgenannten Navigationsinfrastruktur an bis zu 15 verschiedenen internationalen Flughäfen in Deutschland bundesweit zu erneuern. Die geplanten Erneuerungen umfassen sowohl die Flugsicherungstechnischen Anlagen als auch die Infrastruktur wie Antennenträger, Versorgungsanbindungen und die Betriebsgebäude.
Die hier angefragte Leistung beinhaltet die Montage und Lieferung von vorgefertigten Systemcontainern für Instrumentenlandesysteme mit Anforderungen an eine „definierte Brechbarkeit (Frangibility)“ im Sicherheitsbereich der internationalen Flughäfen in Deutschland.
Die abzuschließende Rahmenvereinbarung über die Montage, Lieferung und Aufstellung von Systemcontainern für Instrumentenlandesysteme mit Anforderungen an eine „definierte Brechbarkeit (Frangibility)“ erfolgt grundsätzlich ohne Abrufverpflichtung. Für das Jahr 2025 sollen 5 ILS Shelter fest beauftragt werden.
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