Öffentliche Ausschreibung

Sanierung und denkmalgerechter Umbau der Weinschenk-Villa in Regensburg. Fachplanung Technische Ausrüstung ELT, Anlagengruppen 4 und 5 gem. HOAI Teil 4 Abschnitt 2.

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Auftraggeber

Kulturell-Gemeinnützige Oberpfalz GmbH

Wichtige Fristen

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Beschreibung

Die denkmalgeschützte Weinschenk-Villa mit Gartenanlage in Regensburg, Baujahr 1899, soll saniert und neu genutzt werden. 1983 wurde eine Sanierung durchgeführt. Der Eigentümer, die Kulturell-Gemeinnützige Oberpfalz GmbH, Regensburg, möchte die Villa für öffentliche Einrichtungen umnutzen und denkmalgerecht umbauen. Die Weinschenk-Villa soll zu einem zentralen Kulturort des Bezirks werden, ein Haus zur Vermittlung von Erinnerungskultur und zur Begegnung. Es soll einen fundierten Beitrag zur Werte- und Demokratiebildung liefern. (Weiteres siehe Informationsunterlagen „Kurzkonzept“). Die Villa wurde von den jüdischen Bauherren Weinschenk als repräsentatives Wohnhaus gebaut. Im Hochparterre liegen die repräsentativen Räume wie Halle, Speisesaal, Rokokozimmer und arabisches Zimmer, Zeugnisse der gelebten Salonkultur der Bauherrenfamilie. Diese Räume sollen entsprechend dieser ursprünglichen Funktion wiederbelebt werden und u.a. für Musikveranstaltungen, Ausstellungen und Konferenzen genutzt werden. Ein Zugang vom Veranstaltungsbereich in den Garten wird gewünscht. Das Unter- bzw. Souterraingeschoss wird für eine Hausmeisterwohnung, WC-Anlagen und Nebenräume genutzt. Bauschäden, wie beispielsweise die Durchfeuchtung der Wände usw. sind festzustellen. Das Ober- und das Mansardengeschoss einschl. Turmzimmer sind aktuell mit Büroräumen belegt. Schäden an der Dachkonstruktion werden vermutet. Bei der Sanierung 1983 wurden diese Geschosse weitgehend überformt und für die Wohnung sowie die Büronutzung angepasst. Im Rahmen der zukünftigen Planung sind Rückbaumaßnahmen zu prüfen. Im Unter-, Ober- und Mansardengeschoss sollen Räume für Einrichtungen der Kultur- und Heimatpflege des Bezirks und das Sudetendeutsche Musikinstitut mit Archiv (SMI) eingerichtet werden. Ein Raumprogramm gibt es aktuell nicht. Sollten die vorhandenen Nutzflächen nicht ausreichen, ist eine Erweiterung im Gartenbereich denkbar. Möglicherwiese kann auch das ebenfalls denkmalgeschützte Remisengebäude dafür genutzt werden. Die Villa soll dem heutigen Stand der Technik entsprechen, bautechnisch und statisch ertüchtigt und für die öffentliche und kulturelle Einrichtung funktional angepasst werden. Dazu ist insbesondere eine barrierefreie Nutzung zu gewährleisten, Brandschutz und Rettungswege zu bedenken und das Baudenkmal energetisch zu ertüchtigen und zu optimieren. Die denkmalgeschützten Außenanlagen sind zu sanieren. Die bestehende Elektroanlage, Baujahr ca. 1983, ist auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Dabei sind die Belange des Baudenkmals zu berücksichtigen, die geplanten Nutzungen zu bedenken und das Gebäude energetisch zu optimieren. Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung ELT, Anlagengruppen 4 und 5 gem. HOAI Teil 4 Abschnitt 2, Leistungsphasen 1 - 9. Eine Vergabe der Leistungen in Stufen wird vorbehalten. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche geltend gemacht werden. Die Planungen sind unmittelbar nach Auftragsvergabe zu beginnen. Hinweis: Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 04.05.2026 statt. Voraussichtlich werden folgende Förderprogramme in Anspruch genommen: Städtebauförderung, Denkmalschutz.

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