Es ist geplant, drei neue Energiezentralen zu errichten. Für eine effiziente Umsetzung der Bautätigkeiten ist vor Beginn der Erd- und Tiefbautätigkeiten dieser Kampfmittelverdacht auszuräumen. Gemäß der vorliegenden Luftbildauswertung des Kampfmittelräumdienstes Schleswig-Holstein (KRD SH) besteht für die Bereiche aufgrund von Abwurfmunition Kampfmittelverdacht.
Die größten Flächen snid schon auf Kampfmittel untersucht worden. Aufgrund von Hinternissen oder nicht geeigneten Gerätensind kleine Restflächen übrig geblieben, die nun mit untersucht werden sollen.
Mit der vorliegenden Vergabe sollen zur Realisierung der Kampfmittelfreiheit auf der Schleuseninsel, auf der Mittelinsel und Südl. der Großen Schleuse folgende Arbeiten beauftragt werden:
a) Durchführung von 10.000 lfd. m Sondierbohrungen auf dem Land- und Böschungsbereich
b) Überprüfung und Beseitigung von geschätzten 80 Stück detektierten ferromagnetischen Anomalien bis in Tiefenlagen von 4 m unter GOK (tieferliegende Anomalien werden nach einer Gefährdungsanalyse zu einem späteren Zeitpunkt mittels Bohrlochsondierungen nochmals überprüft bzw. ver-bleiben im Untergrund) und
c) Entsorgung von Aushubboden, Bauschutt und Schrott (ca.5000 t)
Lose (1)
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