Öffentliche Ausschreibung

Sicherheitstechnik für die Systemführung Nord

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Auftraggeber

Stromnetz Berlin GmbH

Wichtige Fristen

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Beschreibung

Der Auftraggeber Stromnetz Berlin GmbH (AG) errichtet einen neuen Betriebsstandort für die Systemführung Nord mit mehreren Gebäuden (u.a. Pförtnergebäude & mehrstöckiges Betriebsführungs-/Verwaltungsgebäude mit erhöhten sicherheitstechnischen Anforderungen (KRITIS-VO). Der Standort ist mit Sicherheitstechnik auszustatten. Hierfür müssen Konzeptplanung, Werk- und Montageplanung, Lieferung der benötigten Komponenten (inkl. Verkabelung), Kartenmanagementsystem und Software, Ausführung (Verkabelung und Montage), Rückbau vorhandener Sichertheitstechnik, Software-Customizing und -Parametrierung sowie die vollständige Inbetriebsetzung der benötigten Sicherheitstechnik durch den AN angeboten werden. Beschaffungsgegenstand sind die drei Subsysteme Zutrittskontrollsystem, Fluchtwegrettungs- sowie Einbruchmeldetechnik. Der AG stellt ein Gebäudeleitsystems (GLT) zur Anbindung zur Verfügung. Es ist das Handling von Biometrie-Informationen zu berücksichtigen. Optional sind vorhandene multifunktionale Betriebsausweise (RFID – Legic Advant) einzubinden. Der AG stellt hardwareseitig die Serverinfrastruktur für die zentralseitig zu liefernden Applikationen zur Verfügung, welche in einem isolierten IP-Netzwerk des Auftraggebers betrieben werden können. Die Türenausstattung am Standort ist bereits erfolgt. orhandene Drehkreuze, Polleranlagen und Falttore sind zu integrieren. Wegen der KRITIS-Anforderungen sind die Anforderungen der DIN EN 60839-11-1 mit Sicherheitsgrad 4 zu erfüllen, ebenso wie Anforderungen von EMV-Umgebungen der Installationsklasse 2, elektrische Umgebung, entsprechend EN 61000-4-5. Es sind die Anforderungen an elektrisch verriegelnde Fluchtwegesicherungssysteme nach ELTVTR/ DIN EN 13637 zu erfüllen. Die Anforderungen der DIN EN 50131-1 sind zu erfüllen. Ein Teil des Systems muss in Anlehnung an VdS B (Büro und Pförtnerbereich) und VdS C (Bereich kritischer Infrastruktur) errichtet werden. Eine VdS-Zertifizierung für das Gesamtsystem der Einbruchmeldefunktionalität fordert der AG nicht. Die Gesamtlösung muss eine möglichst hohe Anzahl VdS-zertifizierter Komponenten beinhalten. Vorhandene Brandschutz-/Sicherheitskonzepte sind zu berücksichtigen. Mit Fertigstellung der Subsysteme sind systemübergreifende Funktions- und Integrationstests durch den AG in Mitwirkung des AN durchzuführen. Nach vollständiger Inbetriebsetzung des integrierten Systems wird ein Servicevertrag (SW-Pflege, Systemwartung, Notfall-Management & Störungsbeseitigung) mit einer Grundlaufzeit von vier Jahren und Optionszeiträumen von 1x2 und 2x1 Jahren abgeschlossen. Nähere Angaben zu den Funktionalitäten der Zutrittsorganisation, der Fluchtwegrettungstechnik und der Einbruchmeldetechnik sind dem Dokument Teilnahmebedingungen, Angaben zur geplanten Projektlaufzeit sind dem Dokument „240126_ZKS_Grobterminplan_Ausführung.pdf“ zu entnehmen.

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