1. Ausgangssituation Das Hallenbad der Stadt Lahnstein wurde 1976 erstmalig in Betrieb genommen und wird somit in diesem Jahr 50 Jahre alt. Um sich über den Gesamtzustand des Bades einen Überblick zu verschaffen wurde bereits im Jahr 2021 eine Studie zur Bestandsbewertung durch das Büro Krieger Architekten Ingenieure GmbH in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro PEC erstellt. Hinsichtlich der Einzelheiten der Maßnahme nehmen wir auf die Bestandsbewertung der Ingenieurbüros Bezug, die als Maßnahme im Sinne von § 7 Absatz 1 VgV zur Vermeidung einer Wettbewerbsverzerrung zur Verfügung gestellt wird. Eine Präferenz der vergebenden Stelle für die Beauftragung der vorbefassten Büros besteht nicht. In die Studie zur Bestandsbewertung offenbarte zahlreiche bauliche und technische Defizite und empfahl zwingend eine mittel- bis langfristige Generalsanierung des Hallenbades. Aus diesem Grund beabsichtigt die Stadt Lahnstein die Erstellung einer Machbarkeitsstudie. Diese soll eine Entscheidungshilfe für die Weiterführung des Projektes vor Beginn der eigentlichen Planungsarbeiten darstellen. Es ist zu prüfen, ob eine grundlegende Generalsanierung des bestehenden Bades oder ein vollständiger Neubau an selber Stelle die wirtschaftlichere und nachhaltigere Lösung darstellt. 2. Aufgabenbeschreibung In die Betrachtung mit aufgenommen werden könnte beispielsweise der mögliche Erhalt des als sogenannte "weiße Wanne" hergestellten Kellers des Bades. Weiterhin wären z.B. Erweiterungsmöglichkeiten, gemäß den Vorgaben der KOK (Koordinierungskreis Bäder) Richtlinie für den Bäderbau, die Größe der Dusche- und Umkleidebereiche einschließlich der Barrierefreiheit und die Breite der Becken Umgegend zu überprüfen. Zudem könnte hinsichtlich der Vergrößerung und Neugestaltung des Kleinkinderbereiches und eventuell über ein separates Sprungbecken nachgedacht werden. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sollen insbesondere diese vier Varianten untersucht werden: - 1. Variante: Abriss und Neubau des Hallenbades - 2. Variante: Generalsanierung des Hallenbades - 3. Variante: Generalsanierung oder Neubau des Hallenbades mit Erweiterung eines Außenbeckens zur Nutzung als Ganzjahresbad unter Berücksichtigung etwaiger Erweiterungsflächen - 4. Variante Verlegung des Hallenbades zum Freibad zur Nutzung als Ganzjahresbad unter Berücksichtigung etwaiger Erweiterungsflächen - Optional: Möglichkeiten einer 5. Variante in Abstimmung mit dem Auftraggeber Die Erstellung einer Kostenschätzung sowie die Ermittlung der Lebenszykluskosten für die verschiedenen Varianten soll ebenfalls erfolgen. Vorgesehen sind bis zu drei Präsenztermine zur Vorstellung der Ergebnisse beim Auftraggeber und in Gremien. Unterlagen sollen digital bereitgestellt werden. Es wird verwiesen auf die Leistungsbeschreibung.
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