Strukturverbesserung Erweiterung Klinikum Garmisch-Partenkirchen - Fachplanung Technische Ausrüstung ELT LPH 5 – 9 // Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen plant zur Strukturverbesserung die Erweiterung des bestehenden Klinikhauptgebäudes in südlicher Richtung durch einen Neubau (Bauabschnitt 8) zur Verbesserung der Infrastruktur und der Pflegekapazitäten. Der Neubau wird als sechsgeschossiges Gebäude mit Option zur späteren Aufstockung um bis zu drei Geschosse errichtet. Die Errichtung erfolgt im Bereich der bestehenden Kapelle, die hierfür zurückgebaut wird. Der Anschluss an das Bestandsgebäude erfolgt im Wesentlichen geschossgleich. Hierzu sind im Bestand bauliche und technische Anpassungen sowie Umstrukturierungen und Nutzungsverlagerungen erforderlich; freiwerdende Flächen werden angepasst und neuen Nutzungen zugeführt.
Die Maßnahme umfasst die Freimachung des Baufeldes, Rückbauarbeiten, Umschluss- und Anpassungsarbeiten an bestehenden Versorgungsstrukturen, die Errichtung des Neubaus BA8, Anbindearbeiten an den Bestand, Umstrukturierungen im Bestandsgebäude sowie Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebes während der Bauzeit. Der Neubau nimmt im Untergeschoss haustechnische Anlagen, Küche, Anlieferung, Entsorgungsbereiche, Trafostation, Niederspannungshauptverteilungen (AV/SV) und die Notstromversorgung auf. In den Obergeschossen sind Diensträume, Laborbereiche, Intensivpflege, geriatrische Nutzung sowie Bereitschafts- und Patientenzimmer vorgesehen. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage errichtet. Ein Verbindungsgang zu einer neuen Energiezentrale wird hergestellt. Die elektrische Versorgung des Klinikums erfolgt aus dem Mittelspannungsnetz der Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen. Im Zuge der Maßnahme wird eine neue Energiezentrale mit Mittelspannungsübergabepunkt errichtet und an den BA8 sowie an bestehende Energieversorgungsanlagen angebunden. Die Stromversorgung des BA8 erfolgt sternförmig aus neuen NSHV-Anlagen im TN-S-System. Die fernmeldetechnische Ausstattung entspricht den Anforderungen an ein modernes Krankenhaus. Zur Sicherstellung der Versorgung wird im Untergeschoss des BA8 eine neue Notstromversorgungsanlage mit einer Leistung von ca. 1.600 kVA errichtet und an die bestehende Sicherheitsstromversorgung des Klinikums angebunden. Flächen für eine spätere Erweiterung der Energie- und Notstromversorgung werden vorgesehen. -- Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung ELT LPH 5 – 9 nach HOAI 2021. Die Beauftragung erfolgt nach den § 55 HOAI stufenweise. Im Auftragsfall wird als erste Stufe 1, die Leistungsphasen 5, 6 und 7 beauftragt. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden. -- Der Planungsbeginn soll zeitnah nach der Auftragserteilung, voraussichtlich im Mai 2026 erfolgen. Baubeginn BA8 ist für den November 2027 vorgesehen, Inbetriebnahme geplant im Februar 2031 – Die besonderen Leistungen sind als Optionen ausgestaltet, die der Auftraggeber abrufen kann, zu deren Abruf er aber nicht verpflichtet ist. -- Der Vertrag wird sich am Vertragsmuster Certiform /Boorberg orientieren.
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