Die Freiburger Verkehrs AG befindet sich im Prozess, die Dieselbuslinien auf Batteriebusbetrieb umzustellen. Hierfür kommt das Prinzip der Gelegenheitsladung an Endhaltestellen sowie die Nachtladung auf dem Betriebshof zur Anwendung. Die Ladung erfolgt mittels fahrzeugseitigem Pantograph und fest installierter Ladehaube. Inzwischen sind 36 Ladegeräte einschl. Kontaktsystem auf dem Betriebshof (Depot) sowie 8 Schnelllader auf der Strecke in Betrieb. Mit dieser Ausschreibung soll der Betriebshof um 24 Ladepunkte mit je 80 kW Ladeleistung sowie einem Schnellladepunkt mit 300 kW Ladeleistung erweitert werden. Die Ladegeräte werden in bauseits vorhandene Betonfertigteilraumzellen eingebaut. Die erforderlichen Doppelboden- und Gitterrostanlagen sind Bestandteil der Ausschreibung. Auf dem Betriebshof wird derzeit das zweite Carport für die Busaufstellung errichtet, an dessen Konstruktion die Ladehauben einschl. Kabelzuführung installiert werden. Neben der Ladetechnik mit Lüftungsanlage sind 2 Gießharztransformatoren mit je 1600 kVA sowie Niederspannungshauptverteilungen mit Leistungsschaltern und NH-Abgängen zu liefern und errichten. Die Schnittstelle liegt an den Trafoabgangsfeldern der bestehenden 20 kV Mittelspannungsschaltanlagen. Der Tiefbau erfolgt bauseits.
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