Herstellung, Errichtung, Wartung und Instandhaltung sowie Betrieb einer Wasserstofftankstelle inklusiver mobiler Speicher zur Versorgung von Brennstoffzellenbussen mit Wasserstoff. Die Anlage umfasst die genehmigungsfähige Planung, die baulichen Maßnahmen zur Herrichtung des Grundstücks, Lieferung der einzelnen Komponenten der Wasserstofftankstelle, die Vor-Ort-Montage und Errichtung inklusive Verrohrungen sowie elektrische Arbeiten (inkl. Einbindung in das örtliche Blitzschutzkonzept), Dokumentation, Inbetriebnahme inklusive Abnahme, Übergabe sowie Einweisung der Anlage und Schulungen. Darüber hinaus liegt die dauerhafte Verfügbarkeit der Wasserstofftankstelle (Wartung und Instandhaltung inklusive permanenter Fernüberwachung) und deren Betrieb der Anlage in der Verantwortung des Auftragnehmers. Ebenso beabsichtigt die ASEAG den Transport des Wasserstoffs sowie das Sicherstellen einer Ersatzversorgung mit Wasserstoff im Rahmen der Ausschreibung zu vergeben. Im Einzelnen: Die ASEAG plant zur Versorgung von Brennstoffzellenbussen mit Wasserstoff die Errichtung einer eigenen Wasserstofftankstelle nebst zwei mobiler Speicher und eines Pufferspeichers am Standort Neuköllner Straße in Aachen. Es ist eine genehmigungsfähige Planung zu erstellen. Zudem sind die notwendige Dokumentation sowie die notwendigen anlagenspezifischen Informationen zur Erstellung der Antragsunterlagen zu liefern. Da die ASEAG beabsichtigt, für die Beschaffung der Wasserstofftankstelle Fördermittel in Anspruch zu nehmen, gilt folgendes: Die abschließende Genehmigung der Fördermittel kann erst erfolgen, nachdem für die erforderlichen Baumaßnahmen eine Genehmigung erteilt wurde. Die Wasserstofftankstelle ist mit Betriebsaufnahme im Jahr 2026 auf die Betankung von 25 Brennstoffzellenbussen auszulegen (8 Solo-BZ-Busse sowie weitere 17 Gelenk-BZ-Busse). An der Tankstelle ist eine Betankung von ca. 830 kg Wasserstoff pro Tag zu ermöglichen. Eine potenzielle und modulare Erweiterbarkeit der Betankungskapazität um ca. + 60 % (16 weitere BZ-Busse) ist in der Auslegung der Wasserstofftankstelle zu berücksichtigen. Eine Umsetzung der Erweiterung ist jedoch nicht Bestandteil der Ausschreibung. Die betriebliche Verfügbarkeit der gelieferten Komponenten ist für einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren zu gewährleisten. Der Auftragnehmer tritt als Betreiber der Wasserstofftankstelle auf. Zudem ist beabsichtigt, dass der Auftragnehmer den Transport des Wasserstoffes von einem Produktionsort bis hin zur ASEAG übernimmt. Innerhalb des Firmenverbunds besteht mittelfristig die Möglichkeit, aufgrund einer eigenen Wasserstoff-Produktionsstätte, Wasserstoff bereitzustellen und bevorzugt zu verwenden. Darüber hinaus ist beabsichtigt, dass der Auftragnehmer bei Ausfall der Wasserstoffproduktion eine Ersatzversorgung mit Wasserstoff sicher stellt.
Lose (1)
Interessiert an dieser Ausschreibung?
Melden Sie sich kostenlos an und erhalten Sie automatische Benachrichtigungen für ähnliche Ausschreibungen mit KI-gestützter Analyse.