Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben von Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.. Finden Sie passende Aufträge und bewerben Sie sich direkt.
Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. mit Sitz in Bonn ist als öffentlicher Auftraggeber im Bereich der Beschaffung tätig und verzeichnet aktuell 2 aktive Ausschreibungen von insgesamt 26 erfassten Vergabeverfahren.
Als Vergabestelle schreibt Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. regelmäßig Leistungen aus, auf die sich Lieferanten und Dienstleister bewerben können. Die Beschaffung umfasst dabei verschiedene Liefer-, Dienst- und ggf. Bauleistungen. Für eine erfolgreiche Bewerbung auf diese Ausschreibungen ist in der Regel eine Registrierung auf dem jeweiligen Vergabeportal erforderlich.
Die häufigsten Branchen bei Vergaben von Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. sind Forschung & Entwicklung (69%), Transportmittel (15%) und Sicherheitsausrüstung (8%). Weitere relevante Bereiche umfassen IT-Dienstleistungen und Laborgeräte.
Alle Ausschreibungen von Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert und auf Bidfix zusammengeführt. Lieferanten und Dienstleister können mit der KI-gestützten Analyse Anforderungen, Fristen und Eignungskriterien auf einen Blick erfassen und passende Vergaben schneller identifizieren. Die Beschreibung jeder Ausschreibung enthält alle relevanten Details zu den geforderten Leistungen und dem Einsatz der Mittel.
26 Ausschreibungen (Seite 1 von 3)
Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (RFA) hat 2017 im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die Aufgabe übernommen, den ersten bundesweiten Katalog deutscher Raumfahrtakteure zu erstellen. Der damals in einer KaRa-Phase I beauftrage Printkatalog „Deutsche Raumfahrtakteure“ wurde in einer KaRA-Phase II in eine webbasierte Katalogisierung überführt. Durch die nun geplante KaRa-Phase III-Vorhaben soll die webbasierte Katalogisierung der deutschen Raumfahrtlandschaft weitergeführt, aktuell gehalten, den Teilnehmern neue Features geboten und eine noch systematischere Bewerbung durchgeführt werden. Der Informationsaustausch in der Politik, Industrie und Forschung im Bereich Raumfahrt gesteigert werden, ebenso wie der Transfer von Technologien und Knowhow zwischen der Raumfahrt und anderen Branchen. Onlinenutzer erhalten die Möglichkeit, sich weiterhin umfassend über einzelne Raumfahrtakteure zu informieren und Rasterfunktionen zu nutzen. Zusätzlich werden neue Angebote freigeschaltet. Die Wettbewerbsfähigkeit und der Stellenwert der deutschen Raumfahrtindustrie und Forschung sollen dadurch gestärkt werden. Die detallierte Beschreibung des Vorhabens ist der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Bei diesem Vergabeverfahren handelt es sich um die Neuauflage des unter der Nummer 124754-2026 auf der Plattform ted.europa.eu veröffentlichten Verfahrens. Die Weltraumsicherheitsstrategie der deutschen Bundesregierung sieht den Aufbau eines nationalen Weltraumwetterberatungsservice vor, der deutsche Weltraumsysteme und die damit bereitgestellten Daten, Dienste und Produkte vor Gefahren durch Weltraumwetter schützt. Weltraumwetter-Ereignisse können wichtige Infrastrukturen des Bundes nicht nur beeinträchtigen, sondern im Extremfall sogar zerstören. Die vielfältigen Effekte des Weltraumwetters stellen daher eine direkte Gefährdung der sicherheitspolitischen und ökonomischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland dar. Die Entwicklung geeigneter Warn- und Schutzmaßnahmen für irdische sowie weltraumgestützte Systeme ist ein wesentlicher Bestandteil zur Stärkung der nationalen Resilienz, vor allem wenn es um den Schutz kritischer Dienstleistungen und wichtiger Infrastrukturen geht. Hauptziel dieses Auftrags ist die Erfassung der Anforderungen an einen nationalen Weltraumwetterberatungsservice mit Fokus auf dem Schutz des deutschen Satellitenbetriebs samt dessen bereitgestellten Daten, Diensten und Produkten, sowie seinen Abhängigkeiten (Energieversorgung, Kommunikation, etc.). Der Einfluss von Weltraumwetterereignissen auf deutsche Infrastruktur soll vollumfänglich und wissenschaftlich fundiert durch Experten aus den Bereichen des a) Weltraumwetters und b) deutschen Satellitenbetriebs evaluiert werden. Für alle durch Weltraumwetter betroffenen Branchen soll im direkten Austausch mit repräsentativen deutschen Bedarfsträgern der tatsächliche Einfluss von Weltraumwetter-Ereignissen identifiziert werden und die notwendigen Schutzmaßnahmen erarbeitet werden. Eine Marktsichtung soll aufzeigen, welche Schutzmaßnahmen bereits angeboten werden, wo Kollaborationen sinnvoll gestaltet werden können, und welche Synergien mit bereits bestehenden Angeboten ausgeschöpft werden können. Als finales Ergebnis soll ein Portfolio der in Deutschland benötigten Weltraumwetter-Dienste/ -Produkte/ - Angebote/etc. für einen nationalen Weltraumwetterberatungsservice erstellt werden. Dabei soll der Schwerpunkt auf spezifisch deutschen Bedarfen von deutschen Bedarfsträgern liegen, die, sofern möglich, durch nationale Weltraumwetter-Dienste/ -Produkte/ -Angebote abgedeckt werden sollen. Zusätzlich soll das Portfolio sich vorteilhaft in die europäische Weltraumwetterlandschaft eingliedern, optimalerweise kann ein Mehrwert für Europa durch den deutschen Weltraumwetterberatungsservice geboten werden.
Bereits heute basiert ganz Alltägliches – wie die Navigation von einem Ort zum anderen – auf der Bereitstellung von Infrastrukturen im Weltall. Die Verfügbarkeit von Raumfahrttechnolo-gien sowie von weltraumgestützten Systemen und Fähigkeiten sind in vielen Fällen ein Schlüs-selinstrument für staatliche Handlungsfähigkeit. Es ist davon auszugehen, dass sich diese stra-tegische Bedeutung sowie die kommerzielle Nutzung des Weltalls in Zukunft noch weiter stei-gern wird. Neben den beiden EU-Flaggschiffen Galileo und Copernicus plant die Kommission (KOM) der Europäischen Union (EU) das neue Programm für sichere Konnektivität IRIS² als Ergänzung der strategischen, hoheitlichen europäischen Weltrauminfrastrukturen. Die europäische Satelliten-konnektivitäts-Initiative dient der Errichtung eines sicheren, weltraumgestützten, globalen EU-Kommunikationssystems. Die Satellitenkommunikation ist sowohl für hoheitliche („hard-gov“-Anteil), als auch für kommerzielle Dienste („light gov“) von strategischer Bedeutung. Sie er-gänzt terrestrische Netzwerke und kann auch dann zu einer nahtlosen digitalen Kommunika-tion beitragen, wenn terrestrische Netze fehlen oder von Störungen und Ausfällen betroffen sind. Mit der GOVSATCOM (Governmental Satellite Communication) Komponente des europäi-schen Raumfahrtprogrammes wird die EU Kommission ein Pooling und Sharing System etablie-ren, mit dem hoheitliche autorisierte Nutzer Satellitenkommunikationsanwendungen beziehen können. Über dieses System sollen auch die zukünftigen Dienste aus dem EU-Programm IRIS² für sichere satellitengestütze Konnektivität zur Verfügung gestellt werden. Es soll sichere und kosteneffiziente Kommunikation für sicherheitskritische Missionen und Operationen bereitste-hen, die durch bereits existierende Satellitenkapazitäten der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten und autorisierten kommerziellen Betreibern bereitgestellt werden können („Pooling & Sharing“). Erste Dienste sind ab 2025 geplant und sollen sowohl in GOVSATCOM als auch im IRIS²-Programm entsprechend des EU-Schlüssels den institutionellen Nutzern kos-tenlos zur Verfügung gestellt werden. Der Zugang zu dem GOVSATCOM-Hub muss über eine nationale Behörde (CGA-Competent GOVSATCOM Authority) erfolgen, welche Nutzer autori-siert, priorisiert und mit dem GOVSATCOM Hub verbindet. Die Umsetzung, Planung und Realisierung von GOVSATCOM und IRIS² erfolgen zentral durch die EU-Kommission. Für die Vorbereitung der zukünftigen Nutzung der GOVSATCOM- und IRIS²-Kapazitäten ist im weiteren Verlauf jedoch auch mit erheblichen Aufwänden auf DEU Seite zu rechnen: 1. Evaluation der Nutzerinteressen zur aktiven Mitgestaltung der EU Programme 2. Kosteneffiziente und nutzerorientierte Ausgestaltung und Umsetzung der CGA als nationa-ler Zugangspunkt zu europäischen Ressourcen 3. Demonstration der Feldtauglichkeit der Prozesse und Dienste mit Abschätzung des mögli-chen Mehrwertes für hoheitliche Nutzer und Absenkung der Eintrittsschwelle in GOVSATCOM Dienste für Anwender Diese Punkte sollen mit dem vorliegenden Vorhaben adressiert werden. So sollen die DEU Interessen evaluiert und gebündelt in die Entwicklungsphase eingebracht und eine kosteneffi-ziente Betriebsphase vorbereitet werden. Die Nutzer sollen auf das volle Potential der zukünf-tigen Ressourcen zugreifen können.
Bereits heute basiert ganz Alltägliches – wie die Navigation von einem Ort zum anderen – auf der Bereitstellung von Infrastrukturen im Weltall. Die Verfügbarkeit von Raumfahrttechnolo-gien sowie von weltraumgestützten Systemen und Fähigkeiten sind in vielen Fällen ein Schlüs-selinstrument für staatliche Handlungsfähigkeit. Es ist davon auszugehen, dass sich diese stra-tegische Bedeutung sowie die kommerzielle Nutzung des Weltalls in Zukunft noch weiter stei-gern wird. Neben den beiden EU-Flaggschiffen Galileo und Copernicus plant die Kommission (KOM) der Europäischen Union (EU) das neue Programm für sichere Konnektivität IRIS² als Ergänzung der strategischen, hoheitlichen europäischen Weltrauminfrastrukturen. Die europäische Satelliten-konnektivitäts-Initiative dient der Errichtung eines sicheren, weltraumgestützten, globalen EU-Kommunikationssystems. Die Satellitenkommunikation ist sowohl für hoheitliche („hard-gov“-Anteil), als auch für kommerzielle Dienste („light gov“) von strategischer Bedeutung. Sie er-gänzt terrestrische Netzwerke und kann auch dann zu einer nahtlosen digitalen Kommunika-tion beitragen, wenn terrestrische Netze fehlen oder von Störungen und Ausfällen betroffen sind. Mit der GOVSATCOM (Governmental Satellite Communication) Komponente des europäi-schen Raumfahrtprogrammes wird die EU Kommission ein Pooling und Sharing System etablie-ren, mit dem hoheitliche autorisierte Nutzer Satellitenkommunikationsanwendungen beziehen können. Über dieses System sollen auch die zukünftigen Dienste aus dem EU-Programm IRIS² für sichere satellitengestütze Konnektivität zur Verfügung gestellt werden. Es soll sichere und kosteneffiziente Kommunikation für sicherheitskritische Missionen und Operationen bereitste-hen, die durch bereits existierende Satellitenkapazitäten der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten und autorisierten kommerziellen Betreibern bereitgestellt werden können („Pooling & Sharing“). Erste Dienste sind ab 2025 geplant und sollen sowohl in GOVSATCOM als auch im IRIS²-Programm entsprechend des EU-Schlüssels den institutionellen Nutzern kos-tenlos zur Verfügung gestellt werden. Der Zugang zu dem GOVSATCOM-Hub muss über eine nationale Behörde (CGA-Competent GOVSATCOM Authority) erfolgen, welche Nutzer autori-siert, priorisiert und mit dem GOVSATCOM Hub verbindet. Die Umsetzung, Planung und Realisierung von GOVSATCOM und IRIS² erfolgen zentral durch die EU-Kommission. Für die Vorbereitung der zukünftigen Nutzung der GOVSATCOM- und IRIS²-Kapazitäten ist im weiteren Verlauf jedoch auch mit erheblichen Aufwänden auf DEU Seite zu rechnen: 1. Evaluation der Nutzerinteressen zur aktiven Mitgestaltung der EU Programme 2. Kosteneffiziente und nutzerorientierte Ausgestaltung und Umsetzung der CGA als nationa-ler Zugangspunkt zu europäischen Ressourcen 3. Demonstration der Feldtauglichkeit der Prozesse und Dienste mit Abschätzung des mögli-chen Mehrwertes für hoheitliche Nutzer und Absenkung der Eintrittsschwelle in GOVSATCOM Dienste für Anwender Diese Punkte sollen mit dem vorliegenden Vorhaben adressiert werden. So sollen die DEU Interessen evaluiert und gebündelt in die Entwicklungsphase eingebracht und eine kosteneffi-ziente Betriebsphase vorbereitet werden. Die Nutzer sollen auf das volle Potential der zukünf-tigen Ressourcen zugreifen können.
Es hat sich gezeigt, dass die Arbeiten des Netzwerkbüros entscheidend dazu beitragen, Copernicus in der Fachcommunity zu verankern, entsprechend dem Handlungsfeld „Kommunikation und Vernetzung“ sowie der Maßnahme „COP-HF 3.2 Auf- und Ausbau sowie Verstetigung von Netzwerkstrukturen für Copernicus-Nutzer“ aus der Nationalen Copernicus-Anwendungsstrategie der Bundesregierung. Das zeigt die kontinuierlich anwachsende Anzahl der ins Fachnetzwerk aufgenommenen Kommunen und Kreise, die interessierten Rückmeldungen auf bisher durchgeführten Informationsveranstaltungen sowie vom Netzwerkbüro ausgearbeiteten Grundlagen zum Verständnis der kommunalen Bedarfe und Copernicus-Nutzungspotentiale. Um eine Kontinuität im Interesse der (zukünftigen) Nutzer in Deutschland aufrecht zu erhalten, soll das Netzwerkbüro als Auftrag neu vergeben werden.
Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR (DLR RFA) beauftragt mit Mitteln des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz die Entwicklung und den Betrieb der nationalen Erdbeobachtungsdatenplattform CODE-DE (Copernicus Data and Ex-ploitation Platform – Deutschland) Phase 3. Ziel von CODE-DE 2 sind die Schaffung und der Betrieb einer Plattform für die Bereitstellung und die Verarbeitung von Erdbeobachtungsdaten. Das Projekt setzt dabei die beiden Vorhaben CODE-DE Phase 2 und EO-Lab fort und soll diese beiden Plattformen in einer gemeinsamen Plattform zusammenführen. Der Regelbetrieb der Plattform ist bis 30.09.2028 vorgesehen. Eine Vertragsoption zur Verlängerung um zwei Jahre bis 30.09.2030 ist mit anzubieten. Zusätzlich sind weitere Vertragsoptionen vorgesehen. Der Auftrag umfasst die Bereitstellung einer Plattform als IT-Dienstleistung (Platform as a Service, PaaS) für verschiedene Nutzende; insbesondere Einrichtungen der öffentlichen Hand und Forschungs-institutionen. CODE-DE soll dabei folgende Funktionen umfassen: 1. Zugang zu den Daten der Sentinel-Satelliten, weiteren Daten des Copernicus-Programms, den Daten der Nationalen Erdbeobachtungsmissionen und solchen von kommerziellen Anbietern. 2. Bereitstellung von Prozessierungsressourcen und verschiedenen geeigneten Services zur cloudbasierten Verarbeitung der Daten, Ableitung von höherwertigen Informationsprodukten sowie Entwicklung operationeller Services und von KI-Anwendungen. 3. Bereitstellung weiterer, zusätzlicher Datenprodukte und Services für die Nutzenden der Platt-form. 4. Unterstützung der Nutzenden der Plattform über ein Helpdesk, Schulungen, Veranstaltungen, etc. 5. Monitoring der Plattform und Unterstützung des Auftraggebers bei der Projektleitung. Weitere Details und technische Spezifikationen sind in der Leistungsbeschreibung dargestellt, die Teil der Vergabeunterlagen ist. Der Auftrag ist in zwei Arbeitspakete aufgeteilt und seine Abrechnung er-folgt über zwei separate Förderkennzeichen.
Die Weltraumsicherheitsstrategie der deutschen Bundesregierung sieht den Aufbau eines nationalen Weltraumwetterberatungsservice vor, der deutsche Weltraumsysteme und die damit bereitgestellten Daten, Dienste und Produkte vor Gefahren durch Weltraumwetter schützt. Weltraumwetter-Ereignisse können wichtige Infrastrukturen des Bundes nicht nur beeinträchtigen, sondern im Extremfall sogar zerstören. Die vielfältigen Effekte des Weltraumwetters stellen daher eine direkte Gefährdung der sicherheitspolitischen und ökonomischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland dar. Die Entwicklung geeigneter Warn- und Schutzmaßnahmen für irdische sowie weltraumgestützte Systeme ist ein wesentlicher Bestandteil zur Stärkung der nationalen Resilienz, vor allem wenn es um den Schutz kritischer Dienstleistungen und wichtiger Infrastrukturen geht. Hauptziel dieses Auftrags ist die Erfassung der Anforderungen an einen nationalen Weltraumwetterberatungsservice mit Fokus auf dem Schutz des deutschen Satellitenbetriebs samt dessen bereitgestellten Daten, Diensten und Produkten, sowie seinen Abhängigkeiten (Energieversorgung, Kommunikation, etc.). Der Einfluss von Weltraumwetterereignissen auf deutsche Infrastruktur soll vollumfänglich und wissenschaftlich fundiert durch Experten aus den Bereichen des a) Weltraumwetters und b) deutschen Satellitenbetriebs evaluiert werden. Für alle durch Weltraumwetter betroffenen Branchen soll im direkten Austausch mit repräsentativen deutschen Bedarfsträgern der tatsächliche Einfluss von Weltraumwetter-Ereignissen identifiziert werden und die notwendigen Schutzmaßnahmen erarbeitet werden. Eine Marktsichtung soll aufzeigen, welche Schutzmaßnahmen bereits angeboten werden, wo Kollaborationen sinnvoll gestaltet werden können, und welche Synergien mit bereits bestehenden Angeboten ausgeschöpft werden können. Als finales Ergebnis soll ein Portfolio der in Deutschland benötigten Weltraumwetter-Dienste/ -Produkte/ - Angebote/etc. für einen nationalen Weltraumwetterberatungsservice erstellt werden. Dabei soll der Schwerpunkt auf spezifisch deutschen Bedarfen von deutschen Bedarfsträgern liegen, die, sofern möglich, durch nationale Weltraumwetter-Dienste/ -Produkte/ -Angebote abgedeckt werden sollen. Zusätzlich soll das Portfolio sich vorteilhaft in die europäische Weltraumwetterlandschaft eingliedern, optimalerweise kann ein Mehrwert für Europa durch den deutschen Weltraumwetterberatungsservice geboten werden.
Die Weltraumsicherheitsstrategie der deutschen Bundesregierung sieht den Aufbau eines nationalen Weltraumwetterberatungsservice vor, der deutsche Weltraumsysteme und die damit bereitgestellten Daten, Dienste und Produkte vor Gefahren durch Weltraumwetter schützt. Weltraumwetter-Ereignisse können wichtige Infrastrukturen des Bundes nicht nur beeinträchtigen, sondern im Extremfall sogar zerstören. Die vielfältigen Effekte des Weltraumwetters stellen daher eine direkte Gefährdung der sicherheitspolitischen und ökonomischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland dar. Die Entwicklung geeigneter Warn- und Schutzmaßnahmen für irdische sowie weltraumgestützte Systeme ist ein wesentlicher Bestandteil zur Stärkung der nationalen Resilienz, vor allem wenn es um den Schutz kritischer Dienstleistungen und wichtiger Infrastrukturen geht. Hauptziel dieses Auftrags ist die Erfassung der Anforderungen an einen nationalen Weltraumwetterberatungsservice mit Fokus auf dem Schutz des deutschen Satellitenbetriebs samt dessen bereitgestellten Daten, Diensten und Produkten, sowie seinen Abhängigkeiten (Energieversorgung, Kommunikation, etc.). Der Einfluss von Weltraumwetterereignissen auf deutsche Infrastruktur soll vollumfänglich und wissenschaftlich fundiert durch Experten aus den Bereichen des a) Weltraumwetters und b) deutschen Satellitenbetriebs evaluiert werden. Für alle durch Weltraumwetter betroffenen Branchen soll im direkten Austausch mit repräsentativen deutschen Bedarfsträgern der tatsächliche Einfluss von Weltraumwetter-Ereignissen identifiziert werden und die notwendigen Schutzmaßnahmen erarbeitet werden. Eine Marktsichtung soll aufzeigen, welche Schutzmaßnahmen bereits angeboten werden, wo Kollaborationen sinnvoll gestaltet werden können, und welche Synergien mit bereits bestehenden Angeboten ausgeschöpft werden können. Als finales Ergebnis soll ein Portfolio der in Deutschland benötigten Weltraumwetter-Dienste/ -Produkte/ - Angebote/etc. für einen nationalen Weltraumwetterberatungsservice erstellt werden. Dabei soll der Schwerpunkt auf spezifisch deutschen Bedarfen von deutschen Bedarfsträgern liegen, die, sofern möglich, durch nationale Weltraumwetter-Dienste/ -Produkte/ -Angebote abgedeckt werden sollen. Zusätzlich soll das Portfolio sich vorteilhaft in die europäische Weltraumwetterlandschaft eingliedern, optimalerweise kann ein Mehrwert für Europa durch den deutschen Weltraumwetterberatungsservice geboten werden.
Die Weltraumsicherheitsstrategie der deutschen Bundesregierung sieht den Aufbau eines nationalen Weltraumwetterberatungsservice vor, der deutsche Weltraumsysteme und die damit bereitgestellten Daten, Dienste und Produkte vor Gefahren durch Weltraumwetter schützt. Weltraumwetter-Ereignisse können wichtige Infrastrukturen des Bundes nicht nur beeinträchtigen, sondern im Extremfall sogar zerstören. Die vielfältigen Effekte des Weltraumwetters stellen daher eine direkte Gefährdung der sicherheitspolitischen und ökonomischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland dar. Die Entwicklung geeigneter Warn- und Schutzmaßnahmen für irdische sowie weltraumgestützte Systeme ist ein wesentlicher Bestandteil zur Stärkung der nationalen Resilienz, vor allem wenn es um den Schutz kritischer Dienstleistungen und wichtiger Infrastrukturen geht. Hauptziel dieses Auftrags ist die Erfassung der Anforderungen an einen nationalen Weltraumwetterberatungsservice mit Fokus auf dem Schutz des deutschen Satellitenbetriebs samt dessen bereitgestellten Daten, Diensten und Produkten, sowie seinen Abhängigkeiten (Energieversorgung, Kommunikation, etc.). Der Einfluss von Weltraumwetterereignissen auf deutsche Infrastruktur soll vollumfänglich und wissenschaftlich fundiert durch Experten aus den Bereichen des a) Weltraumwetters und b) deutschen Satellitenbetriebs evaluiert werden. Für alle durch Weltraumwetter betroffenen Branchen soll im direkten Austausch mit repräsentativen deutschen Bedarfsträgern der tatsächliche Einfluss von Weltraumwetter-Ereignissen identifiziert werden und die notwendigen Schutzmaßnahmen erarbeitet werden. Eine Marktsichtung soll aufzeigen, welche Schutzmaßnahmen bereits angeboten werden, wo Kollaborationen sinnvoll gestaltet werden können, und welche Synergien mit bereits bestehenden Angeboten ausgeschöpft werden können. Als finales Ergebnis soll ein Portfolio der in Deutschland benötigten Weltraumwetter-Dienste/ -Produkte/ - Angebote/etc. für einen nationalen Weltraumwetterberatungsservice erstellt werden. Dabei soll der Schwerpunkt auf spezifisch deutschen Bedarfen von deutschen Bedarfsträgern liegen, die, sofern möglich, durch nationale Weltraumwetter-Dienste/ -Produkte/ -Angebote abgedeckt werden sollen. Zusätzlich soll das Portfolio sich vorteilhaft in die europäische Weltraumwetterlandschaft eingliedern, optimalerweise kann ein Mehrwert für Europa durch den deutschen Weltraumwetterberatungsservice geboten werden.
Es handelt sich nicht um ein Vergabeverfahren! Es ist eine unverbindliche Informationsabfrage, die allein der Markterkundung entsprechend § 28 Vergabeverordnung (VgV) dient. Beschreibung der Aufgabe: Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Bereich Weltraumlage, sondiert die Beschaffung schlüsselfertiger satellitenbasierter Beobachtungssys-teme für optische Beobachtungen (Detektion und Verfolgung) von Weltraumobjekten im erd-nahen Bereich sowie die Nutzung marktverfügbarer Daten aus bestehenden Weltrauminfra-strukturen. Weitere Detektionstechnologien für die Überwachung von Weltraumobjekten aus vergleichbaren Entfernungen können zusätzlich vorgeschlagen werden. Hierbei geht es um vollständig integrierte Satelliten mit Sensoreinheiten inklusive Steuerungssoftware, Kontrollsys-temen und Software zur automatisierten Verarbeitung der Beobachtungsdaten sowie ggf. der anschließenden Instandhaltung und Betreuung der Systeme im Orbit. Ziel dieses Vorhabens ist es, neue oder bestehende satellitengestützte Sensoren in das bestehende Netzwerk der Welt-raumüberwachung des deutschen Weltraumlagezentrums (WRLageZ) zu integrieren und ope-rationell in Betrieb zu nehmen. Die Satelliten sollen in der Lage sein, Objekte in verschiedenen Erdumlaufbahnen – insbeson-dere im Low Earth Orbit (LEO), Medium Earth Orbit (MEO) und Geostationary Earth Orbit (GEO) – zu detektieren und zu verfolgen. Dabei sollen Weltraumobjekte mit hoher Genauig-keit in höchstmöglicher Wiederholungsrate erfasst werden können. In der finalen Ausbaustufe soll die Erfassung in nahezu Echtzeit erfolgen. Die Sensoren müssen für einen Betrieb im Or-bit ausgelegt sein und die vom WRLageZ zentral gesteuerten Beobachtungsaufträge eigen-ständig, unter Berücksichtigung von Umweltbedingungen (z. B. Strahlung, thermische Schwankungen) und Systemintegrität, durchführen können. Die erfassten Beobachtungsdaten – insbesondere Winkelkoordinaten und scheinbare Hellig-keit – müssen in einem Zeitfenster unterhalb von 60 Minuten vollautomatisiert verarbeitet und in standardisierter Form (z. B. TDM-Format) dem WRLageZ zur Verfügung gestellt werden. Eine konkrete technische Spezifikation wird derzeit nicht vorgegeben, um zunächst einen um-fassenden Überblick über marktrelevante, bereits existierende oder in Entwicklung befindli-che Systeme zur raumgestützten Weltraumlageerfassung (Space Based Space Surveillance, SBSS) zu erhalten. Die gewonnenen Bahndaten sollen in den zentralen Bahndatenkatalog des WRLa-geZ eingepflegt und mit ausgewählten nationalen und internationalen Partnern geteilt wer-den. Diese Daten bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung nationaler Fähigkeiten zur operationellen Weltraumüberwachung im Bereich optischer Beobachtungen aus dem All. Im Einzelnen sind folgende Aktivitäten vorgesehen: (a) Bereitstellung von bereits verfügbaren vorprozessierten Daten aus bestehenden Welt-rauminfrastrukturen. (b) Aufbau eines satellitenbasierten Beobachtungssystems für die optische Detektion und Verfolgung von Weltraumobjekten, (c) Start, Inbetriebnahme und Validierung des Systems im Orbit, einschließlich Anbindung an das WRLageZ, (d) Schulung des betreuenden Personals für den Betrieb und die Datenanalyse. Für die Durchführung des Projekts ist nach aktueller Planung ein Zeitraum von 24 bis 36 Mona-ten, voraussichtlich ab April 2027, vorgesehen. Dieser kann ggfs. zur Erreichung der finalen Ausbaustufe verlängert werden. Sofern Sie die oben beschriebene Leistung anbieten können, bitten wir um Zusendung aussa-gekräftiger Unterlagen und Referenzen (gerne an die unten genannte E-Mail-Adresse) bis spä-testens 31.05.2026, 23:59:59 Uhr an die folgende Kontakt- und Auskunftsstelle: Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR e. V.) Abteilung AR-ZF z. Hd. Frau Martina Böhm-Braun, Königswinterer Str. 522 – 524 53227 Bonn
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Kostenlos startenAuf Bidfix finden Sie alle aktuellen öffentlichen Ausschreibungen von Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. aus Bonn. Aktuell sind 2 Ausschreibungen aktiv (von 26 insgesamt). Die häufigsten Branchen sind Forschung & Entwicklung, Transportmittel, Sicherheitsausrüstung. Die Daten werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert.
Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.
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Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. ist als Vergabestelle bei öffentlichen Ausschreibungen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz registriert. Öffentliche Auftraggeber sind verpflichtet, Aufträge ab bestimmten Schwellenwerten auszuschreiben. Sie finden hier alle veröffentlichten Vergaben dieser Organisation.
Die Auftragsverteilung bei Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.: Forschung & Entwicklung (69%), Transportmittel (15%), Sicherheitsausrüstung (8%), IT-Dienstleistungen (4%), Laborgeräte (4%). Diese Verteilung basiert auf den CPV-Codes der erfassten Vergabeverfahren.
Grundsätzlich können sich alle Unternehmen auf Ausschreibungen von Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. bewerben, die die in den Vergabeunterlagen genannten Eignungskriterien erfüllen. Dazu gehören oft Nachweise zur fachlichen Eignung, wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Beschaffung ist für Lieferanten aus dem gesamten EU-Raum zugänglich.
Die Beschaffung bei Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. folgt den gesetzlichen Vorgaben des Vergaberechts. Je nach Auftragswert kommen offene Verfahren, nicht offene Verfahren oder Verhandlungsverfahren zum Einsatz. Die Vergabeunterlagen enthalten eine detaillierte Beschreibung der geforderten Leistungen, Eignungskriterien und Bewertungsmethoden. Angebote werden nach festgelegten Zuschlagskriterien bewertet.
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