Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben in Stuttgart, Baden-Württemberg. Finden Sie lokale Aufträge von Behörden, Kommunen und öffentlichen Auftraggebern.
9 Ausschreibungen (Seite 1 von 2)
- 12 Stk. Jalousie 1590 x 1930 mm, sichtbare Blende - 24 Stk. Jalousie 2170 x 2290 mm, sichtbare Blende - 4 Stk. Vorbau-Rollladen, Kurbel, 920 x 1590 mm
- 450 m² D127 Akustikdecke Rundlochung 12/25 in Klassenzimmer - 150 m² D127 Akustikvorsatzschale Rundlochung 12/25 in Klassenzimmer - 15 m² D112 Plattendecke GKB 12,5 mm in Nebenräumen - 330 m² D127 Akustikdecke Rundlochung 12/25 in Fluren und Treppenhäuser - 10 m² Brandschutz-Einhausung W112 Metallständerwand CW 75, Diamant 2x12,5 mm - 40 lfm Schachtwände und Rohrverkofferungen
Fertigung und Lieferung von 220 Behältnissen ("Kübeln"). optional 10 weitere Behältnisse
- 700 m² Fassadenfläche mit Hochdruckreiniger reinigen - 240 m² Fenster abkleben - 400 lfm Leibungen - 35 lfm Perimeter-Sockeldämmung (in großen Teilen bereits ausgeführt) - 120 lfm Aluminium-Fensterbank - 100 lfm Faschen im Oberputz - 580 m² Mineralwolldämmung d = 200 mm mit Oberputz 3,0 mm inkl. Fassadenfarbe - 180 lfm Mineralwolldämmung d = 200 mm mit Glattputz 1,0 mm inkl. Fassadenfarbe - 24 Stk. Mineralwolldämmung d = 200 mm mit Felder aus keramischen Klinkerriemchen
Die Arbeiten der Baufeldfreimachung des T-Bereichs erstrecken sich vom 06.04.2026 bis 29. 12.2026. Die Kernleistung besteht im selektiven Gebäuderückbau von insgesamt 13 Gebäudekomplexen mit einer Gesamtbrutto-Rauminhalt (BRI) von etwa 108.300 m³. Darunter befinden sich Großflächenhallen wie Gebäude 79 mit 28.360 m³ BRI sowie Gebäude 70 mit 14.000 m³ BRI. Weitere zu rückbauende Strukturen sind Gebäude 68 bis 78 sowie 80 mit einer kombinierten BRI von etwa 80.000 m³. Vier Gebäude (68, 69, 73, 74) unterliegen emissionsarmem Rückbau. Hinzu kommen Rampen (Gebäude 114, 115, 119, 121, 122) und Lagerflächen im östlichen Bereich mit insgesamt 1.814 m² sowie das Wachhaus an der Schrankenanlage Südtor und Zapfsäulen. Die Oberflächenrückbauleistungen umfassen 16.000 m² Betongroßflächenplatten (davon 7.000 m² emissionsarm), 2.725 m² Asphaltschichten verschiedener Dicken bis 25 cm, 18.433 m² Pflasterbelag sowie 12.000 m³ mineralische Trag- und Deckschichten. Besondere Gefahrstoffe wie asbest- und teerhaltige Fugenmassen in einer Gesamtlänge von 5.500 m müssen entfernt werden. Für den Rückbau unterirdischer Anlagen sind 651 m Kanäle (DN 300-600 mm), circa 150 Schächte (Regen-, Mischwasser-, Trinkwasser- und Stromschächte), 6 Erdtanks (5-50 m³) sowie 2 Abscheideranlagen auszubauen und zu entsorgen. Ein PAK-haltiger Fernwärmetunnel Hungerberg mit einer Länge von 170 m wird ebenso wie die KMF-haltigen Fernwärmeleitungen mit 937 m Länge rückgebaut. Aus dem baustelleninternen Betonbruch sollen insgesamt 87.000 t durch eine RAP-Stra Prüfstelle güteüberwachter Recycling-Beton (RC-Material) in den Körnungen 0/32 und 0/45 mm mit einer mobilen Brecheranlage hergestellt werden. Davon werden 42.000 t auf eine externe Lagerfläche in Ellwangen transportiert und 45.000 t auf interne Bereitstellungsflächen des Baufeldes gebracht. Die Qualitätssicherung erfolgt durch eine vom AN zu stellende RAP-Stra-zertifizierte Prüfstelle mit umfassender Güteüberwachung einschließlich Sieblinienprüfungen, Frost-Tau-Wechsel-Tests und LA-Wert-Bestimmungen. Für Erdarbeiten und Aushub kontaminierter Bereiche sind rund 7.500 m³ Aushub in den Hot-Spot-Bereichen sowie der Kontaminationsverdachtsfläche "Alten Straße" vorgesehen, davon etwa 940 m³ kontaminierter Boden. Die Rückverfüllung mit baustelleninternem Material umfasst insgesamt 13.940 m³. Die Gefahrstoffsanierungen beinhaltet Mineralwolle (KMF-haltig), asbesthaltige Fugenmaterialien und Flachdichtungen, 3.270 m² teerhaltige Wandanstriche an erdberührten Wänden sowie zinkhaltige Schutzanstriche in Stahl- und Betonschächten. Sämtliche gefährlichen und nicht-gefährlichen Abfälle werden nach abfalltechnischer Einstufung (RC1-3, DK0-II, BM-F0-F3) fachgerecht entsorgt. Die Baustelleneinrichtung umfasst das Umsetzen von Schutzzäune von 490 m Länge mit 3 Torverschlüssen, eine 5-50-Tonnen-Baustellenwaage, Reifenwaschanlage mit Wasseraufbereitung, temporäre Baustraßen (1.728 m² Tragschicht, 3.620 m² Lagerfläche) und die mobile Brecheranlage. Besonderheiten sind baubegleitende ökologische Maßnahmen wie Amphibienschutzzäune und Zauneidechsenburgen. Alle Gefahrstoffarbeiten unterliegen TRGS-Anforderungen mit obligatorischen Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen und Behördenmitteilungen.
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