Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben von Stadt Nürnberg - Eigenbetrieb Franken-Stadion (FSN). Finden Sie passende Aufträge und bewerben Sie sich direkt.
Stadt Nürnberg - Eigenbetrieb Franken-Stadion (FSN) mit Sitz in Nürnberg ist als öffentlicher Auftraggeber im Bereich der Beschaffung tätig und verzeichnet aktuell 0 aktive Ausschreibungen von insgesamt 7 erfassten Vergabeverfahren.
Als Vergabestelle schreibt Stadt Nürnberg - Eigenbetrieb Franken-Stadion (FSN) regelmäßig Leistungen aus, auf die sich Lieferanten und Dienstleister bewerben können. Die Beschaffung umfasst dabei verschiedene Liefer-, Dienst- und ggf. Bauleistungen. Für eine erfolgreiche Bewerbung auf diese Ausschreibungen ist in der Regel eine Registrierung auf dem jeweiligen Vergabeportal erforderlich.
Alle Ausschreibungen von Stadt Nürnberg - Eigenbetrieb Franken-Stadion (FSN) werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert und auf Bidfix zusammengeführt. Lieferanten und Dienstleister können mit der KI-gestützten Analyse Anforderungen, Fristen und Eignungskriterien auf einen Blick erfassen und passende Vergaben schneller identifizieren. Die Beschreibung jeder Ausschreibung enthält alle relevanten Details zu den geforderten Leistungen und dem Einsatz der Mittel.
7 Ausschreibungen
Das Max-Morlock-Stadion in Nürnberg, eine traditionsreiche Spielstätte des 1. FC Nürnberg, liegt im historischen Volkspark Dutzendteich und hat in seinen 95 Jahren mehrere Wandlungen durchlaufen. Trotz seiner einstigen Modernität und umfangreicher Sanierungen konnte es sich aufgrund seiner negativen Bewertung nicht als Austragungsort der Fußballeuropameisterschaft 2024 qualifizieren. Zusammengefasst präsentiert sich das Stadion in Nürnberg heute als eine in die Jahre gekommene Versammlungsstätte, denn sie zeigt erhebliche Mängel in Bausubstanz, Infrastruktur und Energieversorgung, was zu hohen Unterhaltskosten führt. Auch in Funktionalität und Konzeption kann das Stadion den Ansprüchen nicht genügen. Die Stadt Nürnberg plant daher in enger Abstimmung mit Interessensgruppen einen Neubau, wobei eine Machbarkeitsstudie bereits wesentliche Anforderungen definiert hat. Nicht abschließend beantwortet wurden in der Machbarkeitsstudie die Fragen des Denkmalschutzes, möglicher Mantelnutzungen am Stadion oder im Stadionumfeld und das Energie- und Nachhaltigkeitskonzept. Die vollständige Studie finden Sie auf: stadion.nuernberg.de. Zu den bereits genannten Themen gibt es Vorüberlegungen, die jedoch nicht in der für eine Festlegung auf ein konkretes Anforderungsprofil erforderliche Planungstiefe vorliegen. Zur weiteren Umsetzung ist eine zweistufige Bearbeitung der Planungs- und Bauphase vorgesehen: STUFE 1: Beauftragung von Objektplanerleistungen in Anlehnung an die LPH 1 und 2 der HOAI. Vertiefende Vorplanung und Untersuchung von Varianten insbesondere bzgl. des Denkmalschutzes, der Integration von Mantelnutzungen, der Energie- und Nachhaltigkeitskonzepten und planungsrechtlicher Fragestellungen. Untersuchungsziel ist zudem eine Reduzierung der zu erwartenden Realisierungskosten. STUFE 2: Übernahme der Ergebnisse der Stufe 1 als Grundlage für eine Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm („Totalunternehmerausschreibung“, „TU-Ausschreibung“) zur Suche nach dem geeigneten Partner für die Planung und den Bau des Gesamtprojektes. Nach der Stufe 1 wird die Stadt die Entscheidung über die Phase 2 treffen. Neben den planerischen Ergebnissen der Stufe 1 muss für eine positive Entscheidung insbesondere die Realisierungsstruktur und die Finanzierung des Vorhabens sichergestellt sein. Gegenstand der hier vorliegenden Ausschreibung ist ausschließlich die Stufe 1. Die Leistungen werden im Wege des vorliegenden Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb vergeben (vgl. § 119Abs. 3 GWB, § 17 VgV). Dieses Verfahren gliedert sich ebenfalls in zwei Stufen: Stufe A:Teilnahmewettbewerb, in dem die Bewerber ihr Interesse am Auftrag bekunden und ihreEignung zur möglichen Auftragsausführung insbesondere durch den Nachweisvergleichbarer Referenzen zeigen. Stufe B: Angebotsphase, in der die in Stufe A ausgewählten Bieter (mind. 3 und max. 5) ihre Angebote einreichen, sowie diese persönlich präsentieren und mit dem Auftraggeber verhandeln.
Das Max-Morlock-Stadion in Nürnberg, eine traditionsreiche Spielstätte des 1. FC Nürnberg, liegt im historischen Volkspark Dutzendteich und hat in seinen 95 Jahren mehrere Wandlungen durchlaufen. Trotz seiner einstigen Modernität und umfangreicher Sanierungen konnte es sich aufgrund seiner negativen Bewertung nicht als Austragungsort der Fußballeuropameisterschaft 2024 qualifizieren. Zusammengefasst präsentiert sich das Stadion in Nürnberg heute als eine in die Jahre gekommene Versammlungsstätte, denn sie zeigt erhebliche Mängel in Bausubstanz, Infrastruktur und Energieversorgung, was zu hohen Unterhaltskosten führt. Auch in Funktionalität und Konzeption kann das Stadion den Ansprüchen nicht genügen. Die Stadt Nürnberg plant daher in enger Abstimmung mit Interessensgruppen einen Neubau, wobei eine Machbarkeitsstudie bereits wesentliche Anforderungen definiert hat. Nicht abschließend beantwortet wurden in der Machbarkeitsstudie die Fragen des Denkmalschutzes, möglicher Mantelnutzungen am Stadion oder im Stadionumfeld und das Energie- und Nachhaltigkeitskonzept. Die vollständige Studie finden Sie auf: stadion.nuernberg.de. Zu den bereits genannten Themen gibt es Vorüberlegungen, die jedoch nicht in der für eine Festlegung auf ein konkretes Anforderungsprofil erforderliche Planungstiefe vorliegen. Zur weiteren Umsetzung ist eine zweistufige Bearbeitung der Planungs- und Bauphase vorgesehen: STUFE 1: Beauftragung von Objektplanerleistungen in Anlehnung an die LPH 1 und 2 der HOAI. Vertiefende Vorplanung und Untersuchung von Varianten insbesondere bzgl. des Denkmalschutzes, der Integration von Mantelnutzungen, der Energie- und Nachhaltigkeitskonzepten und planungsrechtlicher Fragestellungen. Untersuchungsziel ist zudem eine Reduzierung der zu erwartenden Realisierungskosten. STUFE 2: Übernahme der Ergebnisse der Stufe 1 als Grundlage für eine Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm („Totalunternehmerausschreibung“, „TU-Ausschreibung“) zur Suche nach dem geeigneten Partner für die Planung und den Bau des Gesamtprojektes. Nach der Stufe 1 wird die Stadt die Entscheidung über die Phase 2 treffen. Neben den planerischen Ergebnissen der Stufe 1 muss für eine positive Entscheidung insbesondere die Realisierungsstruktur und die Finanzierung des Vorhabens sichergestellt sein. Gegenstand der hier vorliegenden Ausschreibung ist ausschließlich die Stufe 1. Die Leistungen werden im Wege des vorliegenden Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb vergeben (vgl. § 119Abs. 3 GWB, § 17 VgV). Dieses Verfahren gliedert sich ebenfalls in zwei Stufen: Stufe A:Teilnahmewettbewerb, in dem die Bewerber ihr Interesse am Auftrag bekunden und ihreEignung zur möglichen Auftragsausführung insbesondere durch den Nachweisvergleichbarer Referenzen zeigen. Stufe B: Angebotsphase, in der die in Stufe A ausgewählten Bieter (mind. 3 und max. 5) ihre Angebote einreichen, sowie diese persönlich präsentieren und mit dem Auftraggeber verhandeln.
Das Max-Morlock-Stadion in Nürnberg, eine traditionsreiche Spielstätte des 1. FC Nürnberg, liegt im historischen Volkspark Dutzendteich und hat in seinen 95 Jahren mehrere Wandlungen durchlaufen. Trotz seiner einstigen Modernität und umfangreicher Sanierungen konnte es sich aufgrund seiner negativen Bewertung nicht als Austragungsort der Fußballeuropameisterschaft 2024 qualifizieren. Zusammengefasst präsentiert sich das Stadion in Nürnberg heute als eine in die Jahre gekommene Versammlungsstätte, denn sie zeigt erhebliche Mängel in Bausubstanz, Infrastruktur und Energieversorgung, was zu hohen Unterhaltskosten führt. Auch in Funktionalität und Konzeption kann das Stadion den Ansprüchen nicht genügen. Die Stadt Nürnberg plant daher in enger Abstimmung mit Interessensgruppen einen Neubau, wobei eine Machbarkeitsstudie bereits wesentliche Anforderungen definiert hat. Nicht abschließend beantwortet wurden in der Machbarkeitsstudie die Fragen des Denkmalschutzes, möglicher Mantelnutzungen am Stadion oder im Stadionumfeld und das Energie- und Nachhaltigkeitskonzept. Die vollständige Studie finden Sie auf: stadion.nuernberg.de. Zu den bereits genannten Themen gibt es Vorüberlegungen, die jedoch nicht in der für eine Festlegung auf ein konkretes Anforderungsprofil erforderliche Planungstiefe vorliegen. Zur weiteren Umsetzung ist eine zweistufige Bearbeitung der Planungs- und Bauphase vorgesehen: STUFE 1: Beauftragung von Objektplanerleistungen in Anlehnung an die LPH 1 und 2 der HOAI. Vertiefende Vorplanung und Untersuchung von Varianten insbesondere bzgl. des Denkmalschutzes, der Integration von Mantelnutzungen, der Energie- und Nachhaltigkeitskonzepten und planungsrechtlicher Fragestellungen. Untersuchungsziel ist zudem eine Reduzierung der zu erwartenden Realisierungskosten. STUFE 2: Übernahme der Ergebnisse der Stufe 1 als Grundlage für eine Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm („Totalunternehmerausschreibung“, „TU-Ausschreibung“) zur Suche nach dem geeigneten Partner für die Planung und den Bau des Gesamtprojektes. Nach der Stufe 1 wird die Stadt die Entscheidung über die Phase 2 treffen. Neben den planerischen Ergebnissen der Stufe 1 muss für eine positive Entscheidung insbesondere die Realisierungsstruktur und die Finanzierung des Vorhabens sichergestellt sein. Gegenstand der hier vorliegenden Ausschreibung ist ausschließlich die Stufe 1. Die Leistungen werden im Wege des vorliegenden Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb vergeben (vgl. § 119Abs. 3 GWB, § 17 VgV). Dieses Verfahren gliedert sich ebenfalls in zwei Stufen: Stufe A:Teilnahmewettbewerb, in dem die Bewerber ihr Interesse am Auftrag bekunden und ihreEignung zur möglichen Auftragsausführung insbesondere durch den Nachweisvergleichbarer Referenzen zeigen. Stufe B: Angebotsphase, in der die in Stufe A ausgewählten Bieter (mind. 3 und max. 5) ihre Angebote einreichen, sowie diese persönlich präsentieren und mit dem Auftraggeber verhandeln.
PROJEKTBESCHREIBUNG | Der Eigenbetrieb Franken-Stadion Nürnberg (FSN) der Stadt Nürnberg (AG) plant den Vollumbau des Max-Morlock-Stadions. Grundlage bilden u. a. eine Machbarkeitsstudie aus 2023 und eine Funktionalplanung aus 2024. Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Homepage: www.stadion.nuernberg.de. Das Projekt gliedert sich in sechs zeitlich aufeinanderfolgende Phasen. Die ersten drei Phasen (Machbarkeitsstudie, Projektkonsolidierung, Vergabe erweiterter Objektplanungsleistungen) sind bis Ende 2025 weitgehend abgeschlossen. Ab Ende 2025 folgen die Projektphasen vier und fünf. Diese umfassen u. a. die Durchführung der Grundlagenermittlung und Vorplanung nach LPH 1 & 2 (HOAI), die Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung (§ 7c VOB/A-EU) sowie die Vorbereitung und Durchführung eines EU-weiten Verfahrens (voraussichtlich gemäß § 3 Abs. 3 VOB/A-EU) zur Vergabe kombinierter Planungs- und Bauleistungen an einen Kumulativleistungsträger (Totalunternehmer/-übernehmer). Die Ausschreibung der Kumulativleistungen (geplant Anfang 2027) sowie die Freigabe der Projektphasen fünf ff. erfolgen vorbehaltlich politischer Beschlüsse. Projektphase 6 beinhaltet die verbleibende Planung, Genehmigung und Realisierung des Stadionumbaus. GEGENSTAND DES VERFAHRENS | Gegenstand ist die Vergabe von Projektmanagementleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9 sowie weiterer Leistungen ausschließlich für die Projektphasen vier und fünf. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. LEISTUNGEN | Die zu vergebenden Leistungen beinhalten Grundleistungen nach § 2 AHO Heft Nr. 9, Projektstufe 1 und anteilig Stufe 2 (nur LPH 2 – Vorplanung) in den Handlungsbereichen A–E (reduzierter Umfang). Ergänzend sind Teilleistungen im Multiprojekt- und Stakeholdermanagements, Fachberatung und eine vertiefende Qualitätssicherung für Sport- und Veranstaltungsstätten, die federführende Erstellung der funktionalen Leistungsbeschreibung sowie die Verfahrensbetreuung zur Vergabe an einen TU/TÜ Bestandteil des Leistungsbildes. VERFAHREN | Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV in zwei Stufen. In Stufe 1 weisen Bewerber ihre Eignung u.a. anhand vergleichbarer Referenzen nach. Der FSN wählt mindestens drei und maximal fünf geeignete Bewerber aus, die in Stufe 2 zur Angebotsabgabe aufgefordert und zu Verhandlungen eingeladen werden. Im Gespräch präsentieren die Bieter u. a. Projektleitung, Team und projektspezifische Herangehensweisen. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot (30 % Preis, 70 % Qualität). Der AG behält sich vor, gemäß § 17 Abs. 11 VgV auf Verhandlungen zu verzichten und den Zuschlag auf Basis der Erstangebote zu erteilen.
PROJEKTBESCHREIBUNG | Der Eigenbetrieb Franken-Stadion Nürnberg (FSN) der Stadt Nürnberg (AG) plant den Vollumbau des Max-Morlock-Stadions. Grundlage bilden u. a. eine Machbarkeitsstudie aus 2023 und eine Funktionalplanung aus 2024. Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Homepage: www.stadion.nuernberg.de. Das Projekt gliedert sich in sechs zeitlich aufeinanderfolgende Phasen. Die ersten drei Phasen (Machbarkeitsstudie, Projektkonsolidierung, Vergabe erweiterter Objektplanungsleistungen) sind bis Ende 2025 weitgehend abgeschlossen. Ab Ende 2025 folgen die Projektphasen vier und fünf. Diese umfassen u. a. die Durchführung der Grundlagenermittlung und Vorplanung nach LPH 1 & 2 (HOAI), die Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung (§ 7c VOB/A-EU) sowie die Vorbereitung und Durchführung eines EU-weiten Verfahrens (voraussichtlich gemäß § 3 Abs. 3 VOB/A-EU) zur Vergabe kombinierter Planungs- und Bauleistungen an einen Kumulativleistungsträger (Totalunternehmer/-übernehmer). Die Ausschreibung der Kumulativleistungen (geplant Anfang 2027) sowie die Freigabe der Projektphasen fünf ff. erfolgen vorbehaltlich politischer Beschlüsse. Projektphase 6 beinhaltet die verbleibende Planung, Genehmigung und Realisierung des Stadionumbaus. GEGENSTAND DES VERFAHRENS | Gegenstand ist die Vergabe von Projektmanagementleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9 sowie weiterer Leistungen ausschließlich für die Projektphasen vier und fünf. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. LEISTUNGEN | Die zu vergebenden Leistungen beinhalten Grundleistungen nach § 2 AHO Heft Nr. 9, Projektstufe 1 und anteilig Stufe 2 (nur LPH 2 – Vorplanung) in den Handlungsbereichen A–E (reduzierter Umfang). Ergänzend sind Teilleistungen im Multiprojekt- und Stakeholdermanagements, Fachberatung und eine vertiefende Qualitätssicherung für Sport- und Veranstaltungsstätten, die federführende Erstellung der funktionalen Leistungsbeschreibung sowie die Verfahrensbetreuung zur Vergabe an einen TU/TÜ Bestandteil des Leistungsbildes. VERFAHREN | Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV in zwei Stufen. In Stufe 1 weisen Bewerber ihre Eignung u.a. anhand vergleichbarer Referenzen nach. Der FSN wählt mindestens drei und maximal fünf geeignete Bewerber aus, die in Stufe 2 zur Angebotsabgabe aufgefordert und zu Verhandlungen eingeladen werden. Im Gespräch präsentieren die Bieter u. a. Projektleitung, Team und projektspezifische Herangehensweisen. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot (30 % Preis, 70 % Qualität). Der AG behält sich vor, gemäß § 17 Abs. 11 VgV auf Verhandlungen zu verzichten und den Zuschlag auf Basis der Erstangebote zu erteilen.
PROJEKTBESCHREIBUNG | Der Eigenbetrieb Franken-Stadion Nürnberg (FSN) der Stadt Nürnberg (AG) plant den Vollumbau des Max-Morlock-Stadions. Grundlage bilden u. a. eine Machbarkeitsstudie aus 2023 und eine Funktionalplanung aus 2024. Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Homepage: www.stadion.nuernberg.de. Das Projekt gliedert sich in sechs zeitlich aufeinanderfolgende Phasen. Die ersten drei Phasen (Machbarkeitsstudie, Projektkonsolidierung, Vergabe erweiterter Objektplanungsleistungen) sind bis Ende 2025 weitgehend abgeschlossen. Ab Ende 2025 folgen die Projektphasen vier und fünf. Diese umfassen u. a. die Durchführung der Grundlagenermittlung und Vorplanung nach LPH 1 & 2 (HOAI), die Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung (§ 7c VOB/A-EU) sowie die Vorbereitung und Durchführung eines EU-weiten Verfahrens (voraussichtlich gemäß § 3 Abs. 3 VOB/A-EU) zur Vergabe kombinierter Planungs- und Bauleistungen an einen Kumulativleistungsträger (Totalunternehmer/-übernehmer). Die Ausschreibung der Kumulativleistungen (geplant Anfang 2027) sowie die Freigabe der Projektphasen fünf ff. erfolgen vorbehaltlich politischer Beschlüsse. Projektphase 6 beinhaltet die verbleibende Planung, Genehmigung und Realisierung des Stadionumbaus. GEGENSTAND DES VERFAHRENS | Gegenstand ist die Vergabe von Projektmanagementleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9 sowie weiterer Leistungen ausschließlich für die Projektphasen vier und fünf. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. LEISTUNGEN | Die zu vergebenden Leistungen beinhalten Grundleistungen nach § 2 AHO Heft Nr. 9, Projektstufe 1 und anteilig Stufe 2 (nur LPH 2 – Vorplanung) in den Handlungsbereichen A–E (reduzierter Umfang). Ergänzend sind Teilleistungen im Multiprojekt- und Stakeholdermanagements, Fachberatung und eine vertiefende Qualitätssicherung für Sport- und Veranstaltungsstätten, die federführende Erstellung der funktionalen Leistungsbeschreibung sowie die Verfahrensbetreuung zur Vergabe an einen TU/TÜ Bestandteil des Leistungsbildes. VERFAHREN | Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV in zwei Stufen. In Stufe 1 weisen Bewerber ihre Eignung u.a. anhand vergleichbarer Referenzen nach. Der FSN wählt mindestens drei und maximal fünf geeignete Bewerber aus, die in Stufe 2 zur Angebotsabgabe aufgefordert und zu Verhandlungen eingeladen werden. Im Gespräch präsentieren die Bieter u. a. Projektleitung, Team und projektspezifische Herangehensweisen. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot (30 % Preis, 70 % Qualität). Der AG behält sich vor, gemäß § 17 Abs. 11 VgV auf Verhandlungen zu verzichten und den Zuschlag auf Basis der Erstangebote zu erteilen.
Das Max-Morlock-Stadion in Nürnberg, eine traditionsreiche Spielstätte des 1. FC Nürnberg, liegt im historischen Volkspark Dutzendteich und hat in seinen 95 Jahren mehrere Wandlungen durchlaufen. Trotz seiner einstigen Modernität und umfangreicher Sanierungen konnte es sich aufgrund seiner negativen Bewertung nicht als Austragungsort der Fußballeuropameisterschaft 2024 qualifizieren. Zusammengefasst präsentiert sich das Stadion in Nürnberg heute als eine in die Jahre gekommene Versammlungsstätte, denn sie zeigt erhebliche Mängel in Bausubstanz, Infrastruktur und Energieversorgung, was zu hohen Unterhaltskosten führt. Auch in Funktionalität und Konzeption kann das Stadion den Ansprüchen nicht genügen. Die Stadt Nürnberg plant daher in enger Abstimmung mit Interessensgruppen einen Neubau, wobei eine Machbarkeitsstudie bereits wesentliche Anforderungen definiert hat. Nicht abschließend beantwortet wurden in der Machbarkeitsstudie die Fragen des Denkmalschutzes, möglicher Mantelnutzungen am Stadion oder im Stadionumfeld und das Energie- und Nachhaltigkeitskonzept. Die vollständige Studie finden Sie auf: stadion.nuernberg.de. Zu den bereits genannten Themen gibt es Vorüberlegungen, die jedoch nicht in der für eine Festlegung auf ein konkretes Anforderungsprofil erforderliche Planungstiefe vorliegen. Zur weiteren Umsetzung ist eine zweistufige Bearbeitung der Planungs- und Bauphase vorgesehen: STUFE 1: Beauftragung von Objektplanerleistungen in Anlehnung an die LPH 1 und 2 der HOAI. Vertiefende Vorplanung und Untersuchung von Varianten insbesondere bzgl. des Denkmalschutzes, der Integration von Mantelnutzungen, der Energie- und Nachhaltigkeitskonzepten und planungsrechtlicher Fragestellungen. Untersuchungsziel ist zudem eine Reduzierung der zu erwartenden Realisierungskosten. STUFE 2: Übernahme der Ergebnisse der Stufe 1 als Grundlage für eine Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm („Totalunternehmerausschreibung“, „TU-Ausschreibung“) zur Suche nach dem geeigneten Partner für die Planung und den Bau des Gesamtprojektes. Nach der Stufe 1 wird die Stadt die Entscheidung über die Phase 2 treffen. Neben den planerischen Ergebnissen der Stufe 1 muss für eine positive Entscheidung insbesondere die Realisierungsstruktur und die Finanzierung des Vorhabens sichergestellt sein. Gegenstand der hier vorliegenden Ausschreibung ist ausschließlich die Stufe 1. Die Leistungen werden im Wege des vorliegenden Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb vergeben (vgl. § 119Abs. 3 GWB, § 17 VgV). Dieses Verfahren gliedert sich ebenfalls in zwei Stufen: Stufe A:Teilnahmewettbewerb, in dem die Bewerber ihr Interesse am Auftrag bekunden und ihreEignung zur möglichen Auftragsausführung insbesondere durch den Nachweisvergleichbarer Referenzen zeigen. Stufe B: Angebotsphase, in der die in Stufe A ausgewählten Bieter (mind. 3 und max. 5) ihre Angebote einreichen, sowie diese persönlich präsentieren und mit dem Auftraggeber verhandeln.
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Kostenlos startenAuf Bidfix finden Sie alle aktuellen öffentlichen Ausschreibungen von Stadt Nürnberg - Eigenbetrieb Franken-Stadion (FSN) aus Nürnberg. Die Daten werden täglich aktualisiert (von 7 insgesamt). Die häufigsten Branchen sind Architektur & Ingenieurwesen. Die Daten werden täglich aus über 100 Vergabeportalen aggregiert.
Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.
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Stadt Nürnberg - Eigenbetrieb Franken-Stadion (FSN) ist als Vergabestelle bei öffentlichen Ausschreibungen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz registriert. Öffentliche Auftraggeber sind verpflichtet, Aufträge ab bestimmten Schwellenwerten auszuschreiben. Sie finden hier alle veröffentlichten Vergaben dieser Organisation.
Die Auftragsarten variieren je nach Zuständigkeitsbereich der Organisation. Typischerweise umfassen öffentliche Ausschreibungen Liefer-, Dienst- und Bauleistungen. Details zu den einzelnen Aufträgen finden Sie in den jeweiligen Vergabeunterlagen.
Grundsätzlich können sich alle Unternehmen auf Ausschreibungen von Stadt Nürnberg - Eigenbetrieb Franken-Stadion (FSN) bewerben, die die in den Vergabeunterlagen genannten Eignungskriterien erfüllen. Dazu gehören oft Nachweise zur fachlichen Eignung, wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Beschaffung ist für Lieferanten aus dem gesamten EU-Raum zugänglich.
Die Beschaffung bei Stadt Nürnberg - Eigenbetrieb Franken-Stadion (FSN) folgt den gesetzlichen Vorgaben des Vergaberechts. Je nach Auftragswert kommen offene Verfahren, nicht offene Verfahren oder Verhandlungsverfahren zum Einsatz. Die Vergabeunterlagen enthalten eine detaillierte Beschreibung der geforderten Leistungen, Eignungskriterien und Bewertungsmethoden. Angebote werden nach festgelegten Zuschlagskriterien bewertet.
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