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0208 - Errichtung von Mitarbeiterwohnungen am Therapiezentrum Burgau (TZB) - Generalplanungsleistung

Auftraggeber
Veröffentlicht
26.06.2026
Angebotsfrist
Gegenstand des Verfahrens ist die europaweite Vergabe von Generalplanungsleistungen für die „Errichtung von Mitarbeiterwohnungen am Therapiezentrum Burgau (TZB)“ im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 17 VgV Gegenstand der Generalplaner-Ausschreibung sind Planungsleistungen der Objekt- und Fachplanung nach HOAI bzw. AHO: • Objektplanung für Gebäude und Innenräume / LPH 1-9 • Objektplanung für Freianlagen / LPH 1-9 • Fachplanung zur Technischen Ausrüstung (alle Anlagengruppen) / LPH 1-9 • Fachplanung zur Tragwerksplanung / LPH 1-6 • Fachplanung für den Brandschutz / LPH 1-5 und 8 • Fachplanung für Bauphysik (Wärmeschutz, Bau-/Raumakustik) / LPH 1-7"

Zeitplan

Veröffentlichung
26.06.26
Teilnahmefrist
27.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Burgau, Deutschland
Vertragslaufzeit
36 Tage
E-Mail
kostenmanagement@psb-wasner.de
Telefon
+49 85326210017
Website
https://www.deutsche-evergabe.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit vergleichbaren Leistungen (Generalplanungsleistungen)

  • Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 3 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie Vermögensschäden oder Nachweis, dass im Auftragsfalle ein entsprechender Versicherungsvertrag abgeschlossen wird. Hinweise der Vergabestelle: Die geforderte Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung ist von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.

  • Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich sind (2023, 2024, 2025).

  • Teil 1

    • Es gelten folgende Mindestanforderungen:
    • Es sind mindestens 3 Referenzprojekte einzureichen.
    • Bei jedem Referenzprojekt müssen die Planungsleistungen mindestens bis LPH 8 in den Leistungsbildern Objektplanung (inkl. evtl. Freianlagenplanung) sowie Fachplanung mit Technischer Ausrüstung (Haustechnik) und Tragwerksplanung (hier bis LPH 5) erbracht worden sein. Fertigstellung (Inbetriebnahme und Abnahme) des Referenzprojekts muss in den letzten zehn Jahren (frühestens 1. Januar 2016) und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt sein.
    • Referenz 1 – Wohnungsbau (für Objektplanung und Fachplanung vorzulegen):
    • Neubau von Geschosswohnungsbau mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mindestens 10 Wohneinheiten. (Die geforderte Mindestreferenz ist von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.)
    • Referenz 2 – Vergleichbare Projektgröße (für Objektplanung und Fachplanung vorzulegen):
    • Mindestens eine abgeschlossene Referenz eines Gebäude-Neubauvorhabens mit anrechenbaren Kosten von mindestens 3 Mio. EUR brutto (KG 200-700) (nicht zwingend Wohnungsbau). (Die geforderte Mindestreferenz ist von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.)
    • Referenz 3 – Generalplaner-/Koordinierungserfahrung:
    • Nachweis einer Referenz, bei welcher die Koordination von mindestens drei Fachplanungsdisziplinen erbracht wurde, darunter mindestens Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung. Alternativ gilt auch die Referenz als Generalplaner oder federführender Objektplaner mit mindestens drei Fachplanungsdisziplinen. (Die geforderte Mindestreferenz ist von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.)
    • Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen. Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.
    • Bei Referenzprojekten mit gefördertem Wohnungsbau können zusätzliche Punkte erreicht werden.
  • Teil 2

    • Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren.
    • Stufe 1:
    • Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.
    • Stufe 2:
    • Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
    • Stufe 3:
    • Schließlich wird für den Fall, dass mehr als drei bis fünf grundsätzlich geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand der nachfolgend dargestellten objektiven Auswahlkriterien beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
    • Es können maximal 100 Punkte erzielt werden. Für den bewerberübergreifenden Vergleich sind nachfolgende Kriterien maßgeblich:
    • Kriterium A – Vergleichbarkeit Wohnungsbau (35 Punkte)
    • Kriterium B – Vergleichbarkeit Projektgröße (35 Punkte)
    • Kriterium C – Generalplaner-/Koordinierungserfahrung (15 Punkte)
    • Kriterium D – Erfahrungen mit gefördertem Wohnungsbau (15 Punkte)
    • Mögliche Förderprogramme:
    • KommWFP / EOF / sozialer Wohnungsbau / kommunale Wohnungsbauförderung / vergleichbare Programme
    • Eine Referenz kann für mehrere Kriterien herangezogen werden.
    • Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, entscheidet das Los.
    • Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens
    • eingeladen werden sollen.

Zuschlagskriterien

  • Qualitätskriterium

    • 20% Verständnis der Aufgabenstellung und Weiterentwicklung der Vorzugsvariante
    • 15% Architektur-, Wohn- und Nutzungskonzept
    • 10% Kosten-, Förder- und Wirtschaftlichkeitskonzept
    • 10% Projektorganisation und Terminmanagement
    • 5% Nachhaltigkeits- und Energiekonzept
    • genauere Infos siehe Verfahrensunterlagen
  • Preiskriterium: siehe Verfahrensunterlagen

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt203 KB2 Tabellen
Projektplan89 KB4 Seiten
Eigenerklärung42 KB8 Seiten
Eignungskriterien287 KB16 Seiten
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