Frist abgelaufen

1992_Realisierungswettbewerb „Erweiterung Grund- und Gemeinschaftsschule Mühlhausen“ Gemeinde Mühlhausen im Kraichgau

Auftraggeber
Veröffentlicht
08.10.2025
Angebotsfrist
Anlass für die Durchführung des Wettbewerbsverfahrens durch die Gemeinde Mühlhausen ist der dringende Erweiterungsbedarf der bestehenden Kraichgauschule zusammen mit einem Sanierungsbedarf der Bestandsgebäude. Der Erweiterungsbedarf lässt sich zum einen ableiten, aus einem allgemeinen Fehlbestand an Unterrichtsflächen und den veränderten pädagogischen Ansätzen, die nun neben den eigentlichen Klassenräumen zusätzliche Differenzierungsräume, notwendig machen. Hinzu kommen die Notwendigkeit neuer Flächen für die Kernzeitbetreuung bzw. des zukünftigen Ganztagsbereichs. Um die bestmögliche architektonische, städtebauliche und wirtschaftliche sowie energetische Lösung für die Erweiterung des Schulstandorts zu erreichen, hat sich der Gemeinderat für die Durchführung eines hochbaulichen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbes entschieden.

Zeitplan

Veröffentlichung
08.10.25
Teilnahmefrist
06.11.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Nichtoffenes Verfahren
Erfüllungsort
Mühlhausen, Deutschland
E-Mail
1992@thielehoch3.de
Telefon
000
Website
https://www.muehlhausen-kraichgau.de/de/startseite

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
    • Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung
    • „Architektinnen / Architekten“
    • und
    • „Landschaftsarchitektinnen / Landschaftsarchitekten“
    • zu führen. Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG und 2013/55 EU– „Berufsanerkennungsrichtlinie“ – gewährleistet ist.
    • Auf Grund der besonderen topografischen Bedingungen ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft von Architekten und Landschaftsarchitekten zwingend.
    • Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
    • Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
    • Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften können zum Ausschluss der Beteiligten führen.
    • Für Teilnahmehindernisse gilt § 4 (2) RPW entsprechend.
    • Sachverständige, Fachplaner oder andere Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistungen erbringen, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und wenn sie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind.
  • Den Nachweis der fachlichen Eignung und Kompetenz erbringen die Bewerber durch den Nachweis von Referenzprojekten. Es können Referenzprojekte in folgenden Kategorien nachzuweisen

    • Kategorie A: Gebäudeplanung:
    • A1: Referenzprojekt „Neubau oder Umbau/Sanierung Schul-. Institutsgebäude oder Bildungsbau“ → vergleichbares Projekt Gebäudeplanung
    • A2: Referenzprojekt „Neubau oder Umbau/Sanierung allgemein mit öffentlichem Auftraggeber“ (es gelten auch kirchliche Träger)
    • A3: Referenzprojekt „Neubau oder Umbau/Sanierung Nicht-Wohngebäude“
    • B1: Referenzprojekt „Neugestaltung oder Sanierung Freianlagen Schul-. Institutsgebäude oder Bildungsbau“ → vergleichbares Projekt Freianlagen
    • B2: Referenzprojekt „Neugestaltung oder Sanierung Freianlagen all-gemein“ mit öffentlichem Auftraggeber - Freianlagen
    • B3: Referenzprojekt „Neugestaltung oder Sanierung Freianlagen allgemein“ - Freianlagen
    • C1: Referenzprojekt „Wettbewerbserfolg“ - Gebäude- und/oder Freianlagenplanung
    • C2: Referenzprojekt „ausgezeichnetes, realisiertes Projekt“ - Gebäude- und/oder Freianlagenplanung
    • Die Anforderungen an an die Referenzprojekte entnehmen Sie dem Abschnitt "Auswahlkriterien" der Kurzfassung der Auslobung.

Zuschlagskriterien

  • Die Ausloberin wird bei Umsetzung des Projekts unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einen der Preisträger mit den weiteren Planungsleistungen (mindestens Ausarbeitung der Leistungsphasen 1 bis 5 § 34 HOAI / Gebäudeplanung für das Schulgebäude und mindestens Ausarbeitung der Leistungsphase 1 bis 5 § 39 HOAI / Freianlagenplanung für die Freianlagen zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 6 bis 8 eben-falls beauftragen. Eine stufen- und abschnittsweise Beauftragung ist vorgesehen. Die Erbringung der Leistungen der Objektplanung Hochbau und der Objektplanung Freianlagen soll auf Grundlage gesonderter Verträge erfolgen. Die Entscheidung über weitere Planungsschritte obliegt im Ergebnis dem Gemeinderat. Die Ausloberin wird nach § 76 VgV mit allen Preisträgern über den Auftrag verhandeln. Folgende Zuschlagskriterien und deren Gewichtung sind vorgesehen

    • Das wirtschaftlichste Angebot ermittelt sich anhand
    • - A. des Wettbewerbsergebnisses (Gewichtung 50 %),
    • - B. der Umsetzungsstrategie / Projektorganisation (Gewichtung 40 %) und
    • - C. des Honorars (Gewichtung 10 %).
    • Die Preisträger verpflichten sich im Falle einer Beauftragung, die weitere Bearbeitung zu übernehmen. Im Falle der Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

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Vergabeunterlagen

Projektplan89 KB8 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB16 Seiten
Vertragsentwurf287 KB32 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
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