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2205_WB_GP_Grundschule_Weisenbach

Auftraggeber
Veröffentlicht
02.07.2026
Angebotsfrist
Anlass für die Durchführung des Wettbewerbsverfahrens durch die Gemeinde Weisenbach sind der Erweiterungsbedarf und die geänderten Anforderungen an die bestehende Grundschule in der Jahnstraße 2 (Flurstück Nr. 2098) zusammen mit einem Sanierungsbedarf des Bestandsgebäudes. Der Erweiterungsbedarf lässt sich zum einen ableiten, aus einem allgemeinen Fehlbestand an Unterrichtsflächen und den veränderten pädagogischen Ansätzen, die nun neben den eigentlichen Klassenräumen zusätzliche Differenzierungsräume, notwendig machen. Hinzu kommen die Notwendigkeit neuer Flächen für den Ganztagsbereich inklusive einer Mensa. Um die bestmögliche architektonische, funktionale und wirtschaftliche Lösung für die Entwicklung des Schulstandorts zu erreichen, hat sich der Gemeinderat für die Durchführung eines Realisierungswettbewerbes entschieden. Für das Projekt ist eine Förderung im Rahmen der Schulbauförderung vorgesehen. Die Wettbewerbsbeiträge sind daher so auszuarbeiten, dass die geltenden Schulbauförderrichtlinien berücksichtigt und eingehalten werden. Die vom Umweltministerium veröffentlichten "Grundsätze des nachhaltigen Bauens" vom 29.08.2014 sind entsprechend zu berücksichtigen.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
02.07.26
Teilnahmefrist
28.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Nichtoffenes Verfahren
Erfüllungsort
Weisenbach, Deutschland
E-Mail
wettbewerb@thielehoch3.de
Freischalten
Telefon
061512783980
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Teilnahmeberechtigt sind Generalplaner und entsprechende Bietergemeinschaften. Als Generalplaner wird derjenige bezeichnet, der dem Bauherrn als einziger Vertragspartner auf Planerseite gegenübertritt und der sämtliche Architektur-, Ingenieur- und Fachplanungen erbringt. Er trägt gegenüber dem Bauherrn die alleinige rechtliche Verantwortung für die Planungsleistungen. Als Verantwortliche innerhalb der Generalplanung sind Personen zugelassen, die die Berufsqualifikation des Berufs des Architekten nach § 75 Abs. 1 VgV oder die Berufsqualifikation des Berufs des beratenden Ingenieurs oder Ingenieurs nach § 75 Abs. 2 VgV erfüllen. Architekt ist, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Beratender Ingenieur oder Ingenieur ist, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäfts-zweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevoll-mächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.

  • A1 (Leistungsfähigkeit): Leistungsbereich A / Gebäudeplanung gemäß § 34 HOAI Anzahl der Berufsträger (BT Architekt und/oder Ingenieur, beratender Ingenieur) durchschnittliche Anzahl der Berufsträger der letzten 3 Geschäftsjahre (2023 / 2024 / 2025) bis 2 BT: 1 Punkt 2 bis 4 BT: 3 Punkte über 4 BT: 5 Punkte

  • Bewerber, die zur Auswahl zugelassen werden wollen, müssen den formalen Kriterien - Zulassungskriterien - ausnahmslos genügen. Sie belegen dies auf der von der Ausloberin vorgegebenen Bewerbererklärung und mit weiteren Nachweisen, die für die Zulassung zur Auswahl gefordert sind. Zulassungskriterien

    • - Fristgerechte Abgabe der Bewerbererklärung (online über Website der Verfahrensbetreuung) - Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation (z. B. Eintragungsurkunde als Architekt, Kammermitgliedsausweis, etc., Dokument ist hochzuladen) - Nachweis der geforderten Referenzprojekte nach Pkt. (Darstellung auf Projektblättern, diese sind hoch-zuladen) - Teilnahmeantrag mit Angaben zur Verknüpfung mit anderen Unternehmen und mit Bestätigung über die Führung eines eigenen Architekturbüros (Angaben online über Teilnahmeantrag) Bewerber qualifizieren sich durch die Erfüllung der formalen Kriterien - Zulassungskriterien - für die qualitative Auswahl. Den Nachweis der fachlichen Eignung und Kompetenz erbringen die Bewerber durch Nachweise, Erklärungen und Referenzen in Form von Referenzprojekten gegliedert nach den Leistungsbereichen. 1. Phase - Wettbewerb: A. Gebäudeplanung gemäß §§ 33 ff HOAI 2. Phase VgV-Verfahren: Die Benennung der Fachplaner und die Vorlage der entsprechenden Nachweise erfolgen erst in der 2. Phase des Verfahrens (Vergabeverfahren). B. Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff HOAI C. Technische Ausrüstung HLS (Anlagengruppen 1, 2, 3) gemäß §§ 53 ff HOAI D. Technische Ausrüstung Elektro (Anlagengruppen 4, 5, 6, 8) gemäß §§ 53 ff HOAI, E. Freianlagenplanung gemäß §§ 38 ff HOAI in denen sie darlegen, inwieweit sie den Auswahlkriterien genügen. Die Angaben nach Ziffer A1 erfolgen als Eigenerklärung im Teilnahmeantrag. Den Nachweis der fachlichen Eignung und Kompetenz erbringen die Bewerber durch den Nachweis von Referenzprojekten. Anhand von Angaben im Teilnahmeantrag inkl. Anlagen, ergänzt durch ein Projektfoto (optional auch eines Projektblatts), legen die Bewerber dar, inwieweit sie den Auswahlkriterien genügen. Auf den Nachweis einer Referenz für eine Generalplanertätigkeit wird verzichtet. A2 (Referenzen) Leistungsbereich A / Gebäudeplanung gemäß § 34 HOAI A2.1 Referenzprojekt "Neubau oder Umbau/Sanierung Bildungseinrichtung" - vergleichbares Projekt Gebäudeplanung
    • als Bildungseinrichtung gelten auch Kindergärten oder Universitäten - Gebäude mit Nutzfläche (NUF 1-6) mindestens 400 m² - mind. 5 aufeinanderfolgende, selbst erbrachte Leistungsphasen der Leistungsphasen 1 bis 8 nach § 34 HOAI - Einordnung mindestens Honorarzone III n. HOAI - Baukosten KG 300 / 400: mind. 3,0 Mio. EUR netto - Übergabe (Abschluss LPH 8 (§ 34 HOAI)) an den Nutzer nach dem 01.01.2016 bis zum 30.06.2026 - Benennung Bauherr/Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner) 1 Projekt: 4 Punkte 2 Projekte: 8 Punkte (max. 8 Punkte) A2.2 Referenzprojekt Neubau oder Umbau/Sanierung Nicht-Wohngebäude mit öffentlichem Auftraggeber - als öffentliche Auftraggeber gelten Auftraggeber, die an das Vergaberecht gebunden sind - Gebäude mit Nutzfläche (NUF 1-6) mindestens 400 m² - mind. 5 aufeinanderfolgende, selbst erbrachte Leistungsphasen der Leistungsphasen 1 bis 8 nach § 34 HOAI - Einordnung mindestens Honorarzone III n. HOAI - Baukosten KG 300 / 400: mind. 3,0 Mio. EUR netto - Übergabe (Abschluss LPH 8 (§ 34 HOAI)) an den Nutzer nach dem 01.01.2016 bis zum 30.06.2026 - Benennung Bauherr/Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner) 1 Projekt: 3 Punkte 2 Projekte: 6 Punkte (max. 6 Punkte) A2.3 Referenzprojekt Wettbewerbserfolg - Allgemeines Projekt - eine Mehrfachnennung der Referenzprojekte Kategorie 2.1 und 2.2 ist möglich - Zeitraum Wettbewerbserfolg nach dem 01.01.2016 bis zum 30.06.2026 1 Projekt: 1 Punkt 2 Projekte: 2 Punkte (max. 2 Punkte) A2.4 Referenzprojekt Ausgezeichnetes realisiertes Projekt - Allgemeines Projekt - Eine Mehrfachnennung der Referenzprojekte Kategorie 2.1 und 2.2 ist möglich - Zeitraum Auszeichnung nach dem 01.01.2016 bis zum 30.06.2026 Hinweis: als "Auszeichnung" gilt z. B. ein Hugo-Häring-Preis, "Beispielhaftes Bauen", nicht anerkannt werden Zertifizierungen, wie z. B. DGNB-Zertifikat 1 Projekt: 2 Punkte 2 Projekte: 4 Punkte (max. 4 Punkte) Hinweise zur Anerkennung der Referenzprojekte Bei den Referenzprojekten der Kategorien A2.1 und A2.2 muss es sich um jeweils unterschiedliche Projekte handeln. Zur Anerkennung als Referenzprojekt muss das Projekt jeweils alle geforderten Kriterien erfüllen. Wird ein Kriterium nicht erfüllt, kann das Projekt nicht als Referenzprojekt anerkannt werden. Mit Einreichung der Referenzprojekte wird die Einhaltung der o. g. Voraussetzungen bestätigt. Maximale Punktzahl Insgesamt können im Leistungsbereich A / Gebäudeplanung maximal 25 Punkte erreicht werden. Mindestpunktzahl Im Bereich A1 (Leistungsfähigkeit) beträgt die zu erreichende Mindestpunktzahl 1 Punkt
    • im Bereich A2 (Referenzen) beträgt die zu erreichende Mindestpunktzahl 10 Punkte. In Phase 1 (Wettbewerb) werden aus den Bewerbenden des Leistungsbereichs A etwa 20 Teilnehmende ausgewählt, von denen 4 Teilnehmer bereits vorab benannt werden. Qualifizieren sich mehr als 16 Teilnehmer, entscheidet das Los. Zusätzlich dazu werden potenzielle Nachrücker ebenfalls durch das Los bestimmt.
  • Der Generalplaner (federführender Architekt) erklärt, dass für das sich bewerbende Unternehmen eine Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von je 3,0 Mio. EUR (2-fach maximiert) für Personen- und sonstige Schäden vorliegt. Der Nachweis der Haftpflichtversicherung ist spätestens zum Verhandlungsgespräch vorzulegen.

Zuschlagskriterien

  • A. Wettbewerbsergebnis: Für das Zuschlagskriterium "Wettbewerbsergebnis" ist die Preisträger-Platzierung im Rahmen des vorangegangenen Planungswettbewerbes maßgebend. Dabei erhält: 1. Preis = 10 Punkte 2. Preis = 8 Punkte 3. Preis = 6 Punkte 4. Preis = 4 Punkte 5. Preis = 2 Punkte

  • B. Überarbeitung des Entwurfs: Darstellung der beabsichtigten Umsetzungsstrategie zum Wettbewerbsbeitrag (Überarbeitung und Weiterentwicklung des Wettbewerbsentwurfs) Die qualitative Bewertung wird anhand der vom Bieter im Verhandlungsgespräch vorgetragenen Präsentation nebst Erläuterungen vorgenommen. Sie erfolgt im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Entwurfes in Bezug auf die Anforderungen: Architektonische Qualität, Funktionalität, Flächeneffizienz, Kosteneffizienz, Nachhaltigkeit, Energiekonzept. Die Bewertung erfolgt dabei wie folgt: 10 Punkte = sehr gute Weiterentwicklung 8 Punkte = gute Weiterentwicklung 6 Punkte = befriedigende Weiterentwicklung 4 Punkte = ausreichende Weiterentwicklung 2 Punkte = mangelhafte Weiterentwicklung 0 Punkte = ungenügende Weiterentwicklung

  • C. Projektorganisation / Team / Präsenz vor Ort / Projektmanagement:: Projektorganisation / Team / Präsenz vor Ort / Projektmanagement: Unterkriterien: B.1: Darstellung der Kostenermittlung, -kontrolle und des Qualitäts- und Nachtragsmanagements: 10% von insgesamt 30% B.2: Darstellung und Plausibilität des Grobterminplans vom vorgesehen Planungsbeginn bis zur Fertigstellung und Übergabe an den Nutzer inkl. Angaben zur Personalverfügbarkeit: 10 % von insgesamt 30 % B.3: Qualifikationen und Erfahrungen / Kompetenzen der Mitglieder des Projektteams nebst Verfügbarkeit des Projektteams und örtliche Präsenz im Zuge der Projektabwicklung: 10 % von insgesamt 30 % Die qualitative Bewertung wird anhand der vom Bieter im Verhandlungsgespräch vorgetragenen Präsentation nebst Erläuterungen vorgenommen. Sie erfolgt im Hinblick auf die Einschätzung der Fachkompetenz der vorgesehenen verantwortlichen Projektmitarbeiter und das Zusammenwirken des Projektteams. Die Bewertung erfolgt dabei wie folgt: 10 Punkte = sehr gutes Konzept 8 Punkte = gutes Konzept 6 Punkte = befriedigendes Konzept 4 Punkte = ausreichendes Konzept 2 Punkte = mangelhaftes Konzept 0 Punkte = ungenügendes Konzept

  • D. Honorar: Der Wertungspreis ermittelt sich aus der Honorarangebotsgesamtsumme inklusive Nebenkosten abzüglich eines etwaigen Auf- oder Abschlages und inklusive der Mehrwertsteuer mit einem zu Kalkulationszwecken vorgegebenen Mehrwertsteuersatz über 19 % gemäß den Honorarangebotsblättern. Das Honorarangebot mit dem niedrigsten Preis erhält 10 Punkte. Da der Preis mit 20 % gewichtet wird, sind beim Wertungskriterium Preis somit maximal 200 Punkte erreichbar. - 10 Punkte: Angebot mit der niedrigsten geprüften Honorarsumme - 0 Punkte: fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen der niedrigsten geprüften Honorarsumme - Alle Angebote, die über dem fiktiven Angebot liegen, erhalten ebenfalls 0 Punkte. - Die Punkteermittlung für die dazwischenliegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu zwei Stellen nach dem Komma. - Dabei erfolgt eine kaufmännische Rundung auf zwei Dezimalstellen.

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